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Archiv · Selbstmanagement-Letter

7 Lern-Tipps: So machts mehr Spaß!

Liebe Leserin, lieber Leser,

was macht Ihnen mehr Spaß: Eine Stunde lang über einem Vokabelheft brüten – oder eine Stunde lang einen schönen Film sehen? Das ist natürlich unfair gefragt, was aber nichts an der Tatsache ändert, dass es zum sturen Auswendiglernen beispielsweise von Vokabeln sehr effektive und unterhaltsame Alternativen gibt. Lesen Sie hier mehr dazu!

Ihre
Susanne Roth
Selbstmanagement-Letter

Einfach gute Lern-Tipps

Tipp 1: Mit Medien arbeiten


Tipp 2: Ein Diktiergerät nutzen

Statt Vokabeln in ein Vokabelheft zu schreiben, sprechen Sie sie ins Diktiergerät, und zwar in dieser Reihenfolge: Wort in der Fremdsprache – Pause – Wort in der Muttersprache. Beim Abhören nutzen Sie die Pause, um die richtige Bedeutung des Wortes laut zu sprechen (beim Abhören in der U-Bahn: zu flüstern).

Tipp 3: Laut inszenieren

Lesen Sie fremdsprachige Texte nicht leise, sondern laut! Besorgen Sie sich dafür Lehrbücher mit passenden Kassetten oder CDs. Ahmen Sie die Sprecher nach, kopieren Sie deren Tonfall und Betonung, gehen Sie beim Sprechen auf und ab, gestikulieren Sie – das alles ruhig ein bisschen übertrieben, wie in einer schlechten Komödie.

Dieser Tipp gilt übrigens generell fürs Lernen. Lautes Lesen, Selbstgespräche oder auch das altmodische „Heruntersagen“ von Gelerntem haben klare Vorteile: Weil das Gehirn laut wiederholte Inhalte zusätzlich über den „Audiokanal“ empfängt, verbessert sich der Erinnerungswert deutlich. Und Sie haben eine unbestechliche Kontrolle darüber, was haften geblieben ist.

Tipp 4: Mit Lernzetteln einfach nebenbei lernen

Kleben Sie auf Gegenstände in Ihrer Wohnung Post-its mit den entsprechenden Vokabeln: el espejo, la mesa, el ordenador ... Immer wenn Ihr Blick dann auf den Spiegel, den Tisch oder den Computer fällt, sprechen Sie das Wort laut aus.

Außerdem können Sie Lernstoffe wie unregelmäßige Verben oder Grammatikeinheiten auf ein größeres Post-it notieren und das an den Badezimmerspiegel kleben. Wenn dann beim Zähneputzen Ihr Blick darauf fällt, nehmen Sie das Wissen nebenbei auf.

Entwickeln Sie solche Lernzettel auch für andere Situationen, in denen Sie etwas Zeit haben, beispielsweise für Bahnfahrten oder Sitzungspausen, und tragen Sie sie in Ihrem Zeitplanbuch oder Portemonnaie mit sich.

Tipp 5: Eselsbrücken bauen

Eselsbrücken haben völlig zu Unrecht einen schlechten Ruf: Mit ein wenig Kreativität und Phantasie lassen sich alle Informationen besser abspeichern!

Bei Vokabeln gehen Sie so vor: Sprechen Sie die fremdsprachige Vokabel deutsch aus, und stellen Sie dann eine (möglichst verrückte) Gedankenverbindung her. Beispiel „Montag“, französisch lundi, Eselsbrücke „Lunte“: Als ich am Montag aufstand, habe ich gleich Lunte gerochen. Stellen Sie sich die Situation konkret vor – Ihr Bett, das Aufstehen, das Misstrauen ...

Tipp 6: Direkt vor dem Einschlafen lernen

Besonders profitieren Sie von dem, was Sie direkt vor dem Einschlafen lesen oder hören (so ist auch Großmutters Rat vom „Buch unter dem Kopfkissen“ zu verstehen). Die kurz zuvor geübten Lerninhalte werden im Gehirn zwischengelagert und im nachfolgenden Schlaf erneut aktiviert, wobei die geträumten Übungen genauso stark sind wie der reale Informations-Input beim Lernen.

Das gilt übrigens auch für Bewegungen, also beispielsweise motorische Fähigkeiten, die für das Spiel eines Instruments benötigt werden. Bei einer Studie übten Probanden bestimmte Tastenkombinationen ein – mit Blick auf Schnelligkeit und Präzision. Diejenigen, die abends vor dem Zu-Bett-Gehen übten, waren zwölf Stunden später im Durchschnitt um 20 % besser als die anderen.

Tipp 7: Bildwörterbuch benutzen

Bildwörterbücher eignen sich besonders gut, um eine neue Sprache zu erlernen, weil hier auch der visuelle Sinn angesprochen wird. Es gibt sie in vielen Sprachen zu kaufen. Notfalls besorgen Sie sich ein deutsches Bildwörterbuch und schreiben zu den deutschen Wörtern jeweils die Übersetzung.

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