
Liebe Leserin, lieber Leser,
wieder einmal häufen sich die Klagen über das Wetter. Gehen wir einer weltweiten Klimakatastrophe entgegen? Ist das Wetter aus dem Takt gekommen? Oder wir Menschen? Reden übers Wetter - Musterbeispiel für negatives Denken.
„Gib mir Kraft, Herr, zu verändern, was ich verändern kann. Gib mir Gelassenheit, zu ertragen, was ich nicht verändern kann. Und gib mir Weisheit, zwischen beidem zu unterscheiden."
Dieses Zitat des Theologen Friedrich Christoph Oetinger (+ 1782) ist berühmt geworden als Leitspruch der Anonymen Alkoholiker. Es enthält zugleich die wichtigste Einsicht zum Thema Wetter: Sonne, Sturm, Regen und Schnee gehören eindeutig zu Kategorie 2 - den Dingen, die Sie nicht verändern können. Aber der Traum, stärker zu sein als die Naturgewalten, scheint eine tief verwurzelte menschliche Eigenschaft zu sein.
Ein Mensch, der sich über unveränderliche Tatsachen erbost (z. B. dass er nicht ohne Hilfsmittel fliegen kann), gilt als krank. Beim Wetter aber sind solche negativen Emotionen zu einer Art Volkssport geworden. Unser Rat: Leben Sie gegen diesen Trend.
Ihr Redaktionsteam von simplify your life