

Das ist betroffen: Ihre Lunge mit den Themen Kontakt, Kommunikation und Freiheit, sowie Ihr Abwehrsystem, bei dem es um Verteidigung geht.
Das steckt dahinter: Es ergeben sich 6 Problemkreise.
1. Sie finden keine Balance zwischen Geben und Nehmen. Sie übernehmen sich; Sie drohen daran „zu ersticken“, dass Sie zuviel nehmen und zu wenig geben; Sie haben Sehnsucht nach Liebe, ohne welche geben zu können.
2. Sie wollen sich abschotten. Sie wollen keinen Kontakt, kapseln sich ab, fliehen ins Ideelle oder Formalistische; Sie haben Angst vor dem Schritt in die Freiheit und Selbstständigkeit; Sie empfinden innerlich Angst und Enge, wollen aber außen Ihre Machtansprüche durchsetzen.
3. Sie wissen nicht wohin mit Ihrer Aggression. Stellen Sie sich vor, dass Ihr Ärger in der Lunge stecken bleibt. Folglich müssen Sie „vor Wut nach Luft schnappen“, weil Sie anders Ihrem Ärger keine „Luft machen“ können.
4. Sie sind gefangen in einem Ungleichgewicht zwischen Macht und Ohnmacht. Mit Ihren schlimmen Anfällen erwidern Sie den Druck von Menschen, deren Dominanz Sie gerade erlebt haben; Sie haben Sehnsucht nach „reiner Luft“, klären aber Ihre Konflikte nicht gern; Sie würden gerne über den Dingen stehen, können es aber nicht; Asthma ist die Träne, die „nach innen geweint wird“.
5. Es geht um Sexualität, Liebe und Schmutz. Sie wehren die dunklen Lebensbereiche ab, neigen zu Kopflastigkeit; Verlagerung der Sexualität (Schleimproduktion) in die Brust.
6. Sie sehnen sich nach mehr Freiheit und Raum für sich. Sie können in Ihrer jetzigen Situation nicht frei atmen und nicht Sie selbst sein; Ihre Mitmenschen (die Mutter?) lassen Ihnen nicht genügend Raum zur Entfaltung.
Das hilft: 1. Konzentrieren Sie sich während einer Atemtherapie darauf, die Balance des Atems zwischen Geben und Nehmen zu erforschen. 2. Wagen Sie mehr Offenheit. 3. Benennen Sie Ihre Wut. Machen Sie sich mit Worten Luft! 4. Lernen Sie, sich durchzusetzen, ohne über die Asthmaanfälle Druck auszuüben. 5. Lassen Sie alles, was Sie meiden, wieder zu und setzen Sie sich damit auseinander. 6. Nehmen Sie sich genügend Raum für sich selbst.
Das ist das Ziel: Stellen Sie sich vor, dass Ihr Bewusstsein der unerschöpfliche innere Raum ist, den Sie einnehmen können. Machen Sie sich beim Aus- und Einatmen bewusst, dass zum Leben die Erfahrung von „stirb und werde“ gehört.