Die Geheimsprache der Krankheiten

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Krankheitsbilderdeutung“ beruht auf der langen Erfahrung von Ärzten, Psychologen und Spezialisten für Psychosomatik. Sie erkannten: Zu jeder objektiv diagnostizierbaren Erkrankung gibt es ein subjektives seelisches Themenfeld. Mit jeder Erkrankung will Ihr Unterbewusstsein Ihnen etwas sagen. Wenn Sie diese „Geheimsprache“ Ihrer Seele verstehen, werden Sie die Krankheit besser bewältigen und ihr selbstbewusster entgegenwirken. Das ersetzt keine schulmedizinische Behandlung, aber jede Therapie wird effizienter, wenn Ihr „innerer Arzt“ mithilft.

In 4 „Goldenen Regeln“ lässt sich zusammenfassen, wie Sie mit den hier dargestellten Angaben richtig umgehen: 1. Suchen Sie nach der Botschaft, die in Ihrer Krankheit stecken kann. 2. Nutzen Sie Ihr Wissen niemals, um über andere zu urteilen. Und verurteilen Sie sich nicht selbst! 3. Was Ihnen an der Beschreibung zu Ihrer Krankheit gar nicht passt und Abwehrreaktionen in Ihnen auslöst, lohnt sich besonders!

Bleiben Sie aufmerksam!

Ihr Redaktionsteam von simplify your life

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Krankheit: Hörsturz

Das ist betroffen: Ihre Ohren. Das Thema lautet: „Auf was kann ich hören?“

Das steckt dahinter: Äußerlich erleben Sie eine extreme Überforderungssituation, wobei Sie schlagartig Ihre Hörfähigkeit einbüßen; prüfen Sie, welche Aussagen bei Ihnen passen und zum Kern Ihres seelischen Problems führen: „Ich kann das nicht mehr hören“, „Ich habe so viel um die Ohren“, „Kannst du nicht hören?“. Hörsturz ist ein abrupter Rückzug in die innere Welt, leider in ungesunder Form. Wovon wollen Sie sich distanzieren? Bei Ohrgeräuschen: Welche äußeren Stimmen werden durch Innengeräusche überdeckt? Bei Innenohrschwerhörigkeit: Warum schalten Sie das Hören auf einer inneren Ebene ab?

Das hilft: Sorgen Sie rechtzeitig für Rückzugsmöglichkeiten; stellen Sie sich besser darauf ein, plötzliche Entscheidungen zu verkraften; hören Sie mehr auf die eigene innere Stimme und gehorchen Sie ihr (auch in Beziehungsproblemen!); schirmen Sie sich vor Hektik ab (Auszeit, Meditation, Maßhalten), bevor ein Hörsturz für extreme Abschirmung sorgt.

Das ist das Ziel: Ihre Krankheit kann Ihnen helfen, auf Ihre eigene innere Stimme zu vertrauen und auf sie zu hören. Sie lernen, auch anderen gut zuzuhören und den leisen Tönen zu lauschen.

Hallo, wie geht es Ihnen eigentlich?

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Darüber haben Sie lange nicht mehr nachgedacht? – Kein Wunder, denn der Alltag "zwingt" uns förmlich dazu, unser eigentliches Ich zu vergessen. Wir nehmen immer mehr Dinge in Kauf, die uns auf Dauer nicht glücklich machen. Wir sagen oft Dinge, die wir gar nicht meinen. Wir tun oft Dinge für andere, die wir eigentlich gar nicht tun wollen, etc. etc. 

Kommt Ihnen das bekannt vor? Möchten Sie es ändern? Wir helfen Ihnen, Ihre innere Klarheit zu gewinnen, zu Ihrer inneren Mitte zu finden - ein Weg voller wunderbarer Entdeckungen!

Krankheit: Asthma bronchiale

Das ist betroffen: Ihre Lunge mit den Themen Kontakt, Kommunikation und Freiheit, sowie Ihr Abwehrsystem, bei dem es um Verteidigung geht.

Das steckt dahinter: Es ergeben sich 6 Problemkreise.

1. Sie finden keine Balance zwischen Geben und Nehmen. Sie übernehmen sich; Sie drohen daran „zu ersticken“, dass Sie zuviel nehmen und zu wenig geben; Sie haben Sehnsucht nach Liebe, ohne welche geben zu können.

2. Sie wollen sich abschotten. Sie wollen keinen Kontakt, kapseln sich ab, fliehen ins Ideelle oder Formalistische; Sie haben Angst vor dem Schritt in die Freiheit und Selbstständigkeit; Sie empfinden innerlich Angst und Enge, wollen aber außen Ihre Machtansprüche durchsetzen.

3. Sie wissen nicht wohin mit Ihrer Aggression. Stellen Sie sich vor, dass Ihr Ärger in der Lunge stecken bleibt. Folglich müssen Sie „vor Wut nach Luft schnappen“, weil Sie anders Ihrem Ärger keine „Luft machen“ können.

4. Sie sind gefangen in einem Ungleichgewicht zwischen Macht und Ohnmacht. Mit Ihren schlimmen Anfällen erwidern Sie den Druck von Menschen, deren Dominanz Sie gerade erlebt haben; Sie haben Sehnsucht nach „reiner Luft“, klären aber Ihre Konflikte nicht gern; Sie würden gerne über den Dingen stehen, können es aber nicht; Asthma ist die Träne, die „nach innen geweint wird“.

5. Es geht um Sexualität, Liebe und Schmutz. Sie wehren die dunklen Lebensbereiche ab, neigen zu Kopflastigkeit; Verlagerung der Sexualität (Schleimproduktion) in die Brust.

6. Sie sehnen sich nach mehr Freiheit und Raum für sich. Sie können in Ihrer jetzigen Situation nicht frei atmen und nicht Sie selbst sein; Ihre Mitmenschen (die Mutter?) lassen Ihnen nicht genügend Raum zur Entfaltung.

Das hilft: 1. Konzentrieren Sie sich während einer Atemtherapie darauf, die Balance des Atems zwischen Geben und Nehmen zu erforschen. 2. Wagen Sie mehr Offenheit. 3. Benennen Sie Ihre Wut. Machen Sie sich mit Worten Luft! 4. Lernen Sie, sich durchzusetzen, ohne über die Asthmaanfälle Druck auszuüben. 5. Lassen Sie alles, was Sie meiden, wieder zu und setzen Sie sich damit auseinander. 6. Nehmen Sie sich genügend Raum für sich selbst. 

Das ist das Ziel: Stellen Sie sich vor, dass Ihr Bewusstsein der unerschöpfliche innere Raum ist, den Sie einnehmen können. Machen Sie sich beim Aus- und Einatmen bewusst, dass zum Leben die Erfahrung von „stirb und werde“ gehört.

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Kennen Sie auch einen Moment, der Ihnen so richtig peinlich war? Tatsächlich kommen alle Menschen früher oder später mal in eine solche Situation. Peinlichkeiten sind einfach menschlich, sie entstehen immer wieder und sie sind nicht vorherzusehen. Peinliche Situationen können Sie also nicht gänzlich verhindern.

Aber Sie können lernen, mit diesen Momenten souverän umzugehen. Das simplify Notfallbuch – Peinliche Situationen mit Gelassenheit meistern liefert Ihnen die besten Tipps und Anregungen, um den typischen Peinlichkeitsfallen des Alltags effektiv zu begegnen und Ihr bisheriges Verhalten gezielt zu verändern.

Krankheit: Erkältung, Abwehrschwäche

Das ist betroffen: Ihr inneres Verteidigungssystem.

Das steckt dahinter: Sie sagen unbewusst zu allem Nein; körperlich sind Sie zu offen für Erreger, stattdessen bräuchten Sie mehr geistige Offenheit für Anregungen; Sie kämpfen übertrieben gegen ein inneres Thema an.

Das hilft: Fangen Sie mit Abwehrsteigerung an (von Kneipp-Methoden bis zum „inneren Lächeln“). Sie haben Stärken in sich, die ausgebaut werden wollen und Ihnen Kraft geben können. Lernen Sie, sich fair zur Wehr zu setzen – diese Form der Aggression ist gesund! Versuchen Sie, Ihre engen Grenzen für mehr wesentliche Begegnungen mit anderen zu öffnen.

Das ist das Ziel: Stärke und seelische Offenheit gewinnen, die Ihr Beziehungsleben vertiefen. Leben Sie nach dem Motto „Mein Bewusstsein ist so offen wie möglich; mein Körper aber ist wehrhaft und nur offen, wo es wirklich nötig ist“.

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