
Ausgabe vom Montag, 14. Juni 2010
Rauer Ton beim Rau-Nachfolger
Liebe Leserin, lieber Leser,
nach dem Köhler-Rücktritt werden immer mehr Details aus dem Innenleben des Bundespräsidialamtes bekannt. Noch nie habe ein so schlechtes Klima geherrscht, beteuern Altgediente, die noch von Johannes Rau und Richard von Weizsäcker schwärmen. "Kriegserklärung und Kriegszustand" habe den Zustand am besten beschrieben. Der Chef sei permanent unzufrieden gewesen. Es herrschte ein rauer Ton im höchsten Staatsamt. Das Ergebnis ist bekannt und gibt mir Anlass in diesem Chefletter Ihnen 2 Tipps zum richtigen Ton mit Mitarbeitern zum Wochenanfang mit auf den Weg zu geben.
Ihr
Dr. Marc-Wilhelm Kohfink
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Erkennen Sie die Kompentenz Ihrer Mitarbeiter an
 Bis zu 15 Mal ließ Köhler Reden überarbeiten, weil er - so vermuten seine Mitarbeiter - unsicher war. Mangelnde Entschlussfreudigkeit schafft Ungewissheit, Unruhe und Gereiztheit bei den Mitarbeitern. Sie kostet durch Hin- und Herschieben der Entscheidung Geld und hemmt den betrieblichen Ablauf. Mein Chef-Tipp: Keine Führungskraft kann alles wissen. Deswegen sollte auch niemand Komplexe oder Angst haben, überflügelt zu werden. Weil Sie nicht alles selbst machen oder wissen können, akzeptieren und loben Sie die Fähigkeiten und Kenntnisse Ihrer Mitarbeiter und regen Sie sie zu Verbesserungsvorschlägen oder Ideen. Arbeiten Sie im Team!
Finanzcheck Familie
 Liebe Eltern,
Familien haben es in Deutschland nicht immer leicht. Die finanziellen Belastungen sind teilweise ganz andere, als die von Alleinstehenden. Mit einer Familie entstehen neue finanzielle Ängste und Sorgen. Wir würden gerne mehr darüber erfahren, wo genau bei Eltern der finanzielle Schuh drückt und freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht’s zur Umfrage.
P.S.: Als Dankeschön für Ihre Teilnahme, erhalten Sie am Ende der Umfrage ein exklusives Geschenk! Klicken Sie einfach hier.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Orgenda-Team
Fachqualifikation ist nicht alles: Denken Sie auch ans Betriebsklima
 Wenn Mitarbeiter sich untereinander bekriegen, liegt das häufig an vorangegangenen Personalentscheidungen, bei denen einseitig auf die fachliche Qualifikation des Bewerbers gesetzt wurde. Natürlich ist diese wichtig. Doch berücksichtigen Sie zusätzlich immer auch den „Sympathiefaktor“. Passt der neue Mitarbeiter auch menschlich ins Team? – Das Betriebsklima ist nur so gut wie das Verhältnis Ihrer Mitarbeiter untereinander. Die Chemie muss stimmen. Deshalb kann es sogar sinnvoll sein, die späteren direkten Kollegen zu einem bestimmten Zeitpunkt in das Bewerbungsverfahren mit einzubeziehen.
Mein Chef-Tipp: Zeigen Sie allen relevanten Bewerbern kurz ihren eventuellen späteren Arbeitsplatz und fragen Sie später Ihre Mitarbeiter, wie ihr erster „menschlicher“ Eindruck vom jeweiligen Kandidaten war. Wenn Sie dann die Wahl zwischen 2 gleich gut qualifizierten Bewerbern haben, nehmen Sie nicht ausgerechnet den, den die späteren Kollegen auf Anhieb unsympathisch fanden.
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Wissen ist Macht, Nicht-Wissen ist Ohnmacht.
 Das gilt auch und gerade für Chefs und für die Krisenzeiten, in denen wir uns befinden. Gut zu wissen, dass es etwas gibt, was Ihnen das Chefsein vereinfacht und die relevanten Informationen direkt auf den Schreibtisch liefert: simplify your business, der Führungs-Vereinfacher.
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