
Ausgabe vom Donnerstag, 24. Juni 2010
Auch Siegerteams brauchen Kritik

Liebe Leserin, lieber Leser,
in der Halbzeitpause und nach Spielen philosphieren WM-Reporter regelmäßig darüber, wie wohl die Manöverkritik in der Kabine ausfalle. Fakt ist: Auch in den besten Team wird es hin und wieder zu
Nachlässigkeiten oder sogar Fehlverhalten kommen. Vielleicht arbeitet
ein Teammitglied nicht in ausreichender Weise mit oder hält sich nicht
an Vereinbarungen. Oder ein anderes Mitglied entpuppt sich als Störer
oder Nervensäge für die Kollegen. Über was genau da in der Kabine gesprochen wird, erfahren wir nicht. Denn Manöverkritik ist nichts für die Öffentlichkeit.
Warum das nicht nur beim Fußball sondern auch bei Projekten so ist und was das für Ihre nächste Manöverkritik bedeutet, lesen Sie in meinem heutigen Chefletter.
Ihr
Dr. Marc-Wilhelm Kohfink
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So sind Sie auf jedes Mitarbeitergespräch stets optimal vorbereitet
 Jedes Mitarbeitergespräch ist eine Chance, Ihren Mitarbeiter zu neuen Bestleistungen zu motivieren und Ihre Führungskompetenz zu untermauern. Gerade jetzt in diesen Zeiten benötigen Ihre Mitarbeiter eine starke Führung. Ob Kritikgespräch, Gehaltsgespräch, Zielvereinbarungs- oder Kündigungsgespräch: Sie wissen, was Sie sagen sollten, sagen dürfen – oder was Sie besser NICHT sagen sollten.
Nutzen Sie diese bewährten Fragen
 Lassen Sie das Team selber förderliches oder hinderliches Verhalten reflektieren. Führen Sie daher von Anfang an eine regelmäßige „Manöverkritik“ ein. Sie können zum Beispiel jedes Meeting mit den beiden Standardfragen beginnen: „Was hat uns geholfen, zu Ergebnissen zu kommen?“ „Was hat uns bei der Arbeit behindert?“ und die Antworten auf einem Flip-Chart sammeln. Die Mitarbeiter werden sich nicht gegenseitig unfaire Vorwürfe machen. Sie werden jedoch deutlich die Dinge erwähnen, die sich positiv oder negativ ausgewirkt haben. Damit ist schon aus Kollegialität Fehlverhalten schnell erledigt. Sie als Projektleiter sollten die Erfolgsförderer loben. Zu den Störern und Verhinderern brauchen Sie wahrscheinlich gar nichts zu sagen. Denen ist das Feedback durch die Kollegen peinlich genug.
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Was Google so nicht findet und Wikipedia so nicht schreibt!
 Im Internet finden Sie viele Informationen, doch welche davon benötigen Sie wirklich? Und wie viel Zeit möchten Sie dafür aufwenden Wissenswertes zu finden – vor allem dann, wenn es darum geht die Allgemeinbildung zu trainieren. Machen Sie deshalb mit beim „20-Minuten-Schlaukopf-Training“ von simplify Wissen!
Wetten, dass Sie innerhalb von 4 Minuten zum EU-Insider werden und mitreden können? In 3 Minuten verstehen, worum es im Nahostkonflikt wirklich geht. In 2 Minuten erklären können, wie Darwin seine Evolutionstheorie durchgesetzt hat.
Loben Sie Selbstkritik
 Wenn ein bisheriger nachlässiger Mitarbeiter oder Störer nach einer „Manöverkritik“ Besserung zeigt, sollten Sie den guten Willen durch Lob honorieren. Es tut den Beschämten gut, wenn sie sehen, dass ihr Bemühen positiv wahrgenommen wird. Sie werden sich sicher bemühen, Ihnen und den Kollegen keinen neuen Grund zur Kritik zu geben.
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Nur wer sich selbst kennt, kann sich auch kritisieren

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