Ausgabe vom Freitag, 25. Juni 2010



Nicht auf den Kopf gefallen

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Innovation der Woche kommt vom Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik in Oberhausen: Ein Fahrradhelm, der duftet, wenn er kaputt ist. Nur einwandfreie Helme halten im Notfall, was sie versprechen. Schon kleine Risse können den Schutz mindern. Was liegt also näher, als im Inneren des Helms Duftkapseln zu platzieren, die zerbrechen, wenn der Helm beschädigt wird? Dann fängt der Helm zu riechen an und es ist klar: der gehört in die Tonne und nicht auf den Kopf.

Sie sehen: Innovationen haben viel mit Einfallsreichtum aber wenig mit komplizierten Überlegungen zu tun. Doch wie kommt man auf solche Ideen?

Lernen Sie in meinem heutigen Chefletter 2 Techniken für neue und gute Ideen kennen.

Ihr
Dr. Marc-Wilhelm Kohfink



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Die 4 großen Trendchancen

Während die meisten Unternehmen mit dem Kampf GEGEN die Krise beschäftigt sind, haben einige andere Unternehmen diese 4 Trendchancen für sich entdeckt und neue Geschäftsmöglichkeiten daraus entwickelt.



Schärfen Sie Ihre Wahrnehmung

Kreative Menschen zeichnen sich durch eine überdurchschnittlich gute Wahrnehmung aus. Sie sind offen für vielerlei Reize aus ihrer Umwelt und beobachten aktiv mit allen Sinnen, was sich um sie herum abspielt. Das kann man üben:

  • Beobachten Sie den Verlauf des Wetters, etwa den Auf- und Abbau von Wolkenfronten. Mehr und mehr wird Ihre Vorhersage besser zutreffen als die per Computer erstellte des offiziellen Wetterdienstes.
  • Beobachten Sie Menschen und Tiere in Ihrer Umwelt,wenn Sie kein eigenes Haustier haben. Wie ist die Mimik, der Geräuschpegel und wie das dazugehörige Verhalten? Beobachten Sie den Verlauf der Zeit in der Natur – etwa Pflanzenwachstum oder die Veränderung der Jahreszeiten im Freien.
  • Gehen Sie mit offenen Augen durch die Welt und benutzen Sie stets alle Ihre Sinne. Dabei können Sie Wartezeiten nutzen, etwa an der Bushaltestelle, im Zug, beim Arzt oder in Besprechungen. Wie ist die Körperhaltung der Menschen, die Stimme im Vergleich zum Inhalt der Aussage? Wo mag er oder sie herkommen und wohin gehen?



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So bringen Sie Ihr Denken – Ihr Leben – ins Gleichgewicht!

Die tiefere Kenntnis über Ihr Selbst ist der helle Stern, an dem Sie Ihre Lebensgestaltung orientieren können. Doch wie erkennen Sie Ihre wahren Lebensmotive, ohne gleich ein Orakel zu befragen oder komplizierte psychologische Strategien anzuwenden?



Für rational denkende Techniker: die Bisoziationsmethode

Hier verläuft der kreative Prozess genau umgekehrt zurvorhergehenden Methode. Eine Abbildung in einer Zeitschrift, ein Foto, eine Postkarte oder ein Gemälde liefern die Anregung, eine neue Perspektive zur Fragestellung zu gewinnen. Dabei haben die Bilder auf den ersten Blick nichts mit dem Problem gemeinsam.

  1. Formulieren Sie Ihr Problem als Frage. Es soll keine grundsätzliche Frage sein, sondern eher: „Womit können wir ein Modell entwickeln, das leichter / kostengünstiger / besser ist?“
  2. Finden Sie ein Bild, das Sie im Moment anspricht. Es geht hier nicht um stundenlanges Suchen oder Auswählen des passenden Bildes, sondern um Intuition und eine eher rasche Entscheidung.
  3. Beschreiben Sie nun genau, was Sie sehen. Hier kommt die geschärfte Wahrnehmung gut zum Einsatz: Was sagt Ihnen das Foto? Was genau ist wie dargestellt? Bei Gegenständlichem: Welche Funktionen / besonderen Merkmale sehen Sie? ...
  4. Schreiben Sie Antworten und Einfälle auf und notieren Sie sie unzensiert (mindestens 6 Vorschläge).
  5. Nun untersuchen Sie die Vorschläge und sehen, welche Anworten zu einer realen Problemlösung führen. So schlagen Sie den Bogen zu Ihrer Herausforderung. Welche Lösungen für Ihre Aufgabenstellung sehen Sie in diesem Bild?



Entdecken Sie das Geheimnis der Chamäleon-Strategie!

Ihre Veränderung ist Ihre berufliche Chance! Machen Sie sich in diesen unsicheren Zeiten unersetzlich und entdecken Sie, wie Sie in einfachen Schritten ein Meister der Anpassung werden. Oder wollen Sie sich etwa von den anderen überholen lassen?

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