
Ausgabe vom Freitag, 2. Juli 2010
Gute Argumente gesucht
 Liebe Leserin, lieber Leser,
die Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich negativ auf die
Innovationstätigkeit vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen
(KMU) ausgewirkt. Das geht aus einer neuen Untersuchung der KfW-Bankengruppe hervor. Sie zeigt den Einfluss der
Konjunktur auf die Innovationstätigkeit. Demnach können vor allem KMU aufgrund der derzeitigen Krise die Intensität ihrer Innovationsanstrengungen
aus den Jahren vor der Krise nicht mehr beibehalten. Der
wesentliche Grund dafür sind Schwierigkeiten, Innovationen zu
finanzieren. Denn diese werden mit einem Anteil von 71 %
wesentlich stärker als andere Investitionen mit internen Eigenmitteln
finanziert.
In meinem heutigen Chefletter finden Sie 2 Tipps, wie Sie einfacher an Geld für Ihre Innovation kommen, denn um Innovationen zu finanzieren, brauchen Sie mehr denn je
Überzeugungskraft gegenüber Ihren Financiers.
Ihr
Dr. Marc-Wilhelm Kohfink
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Die Situation: Sie benötigen Geld für Produktentwicklungen
 Für Sie mag es ein innovativer Durchbruch sein, etwas ganz Neues, mit dem Sie der Konkurrenz davonziehen werden. Doch Ihre Geldgeber lassen sich (leider) nur selten von dieser Begeisterung angstecken. Für Ihre Bank, Ihre Sparkasse oder einen anderen Geldgeber ist Ihr Finanzierungswunsch nichts anderes als eine betriebliche Investition. Denn unabhängig davon, ob Sie z. B. eine Maschine kaufen oder ein neues Produkt entwickeln wollen, es geht in beiden Fällen darum, dass Sie zuerst investieren müssen, um später einen Mehrerlös zu erzielen, aus dem Sie das Darlehn des Finanziers zurückbezahlen können. Machen Sie sich diese Sichtweise Ihrer potenziellen Geldgeber klar. Sagen Sie: "Ich habe eine tolle Innovation" aber bleiben Sie, wenn es ums Geld geht, auf dem Teppich.
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Stellen Sie sich vor, Sie könnten trotz der Krise...
 - schneller zu mehr Bargeld kommen
- in Kürze lang gehegte Wünsche erfüllen
- bald schon sich und Ihren Lieben mehr Zeit widmen
- in absehbarer Zeit Ihre Finanzsorgen loswerden
Was Sie mit zur Ihrem Geldgeber nehmen sollten
 Diese Unterlagen sollten Sie bei einer größeren Investition für das
Bankgespräch vorbereiten: - Investitionsplan: Listen Sie genau auf, in
was für eine Produktentwicklung Sie investieren möchten. Achtung: Vergessen Sie dabei nicht den
Kapitalbedarf für die „weichen“ Investitionen, wie z. B. die
Ausbildung von Mitarbeitern oder die Werbekosten.
- Finanzierungsplan:
Führen Sie genau auf, wie Sie sich die Finanzierung der Investition
vorstellen. Sie sollten auch aufführen, wie viel Eigenkapital Sie in die
Investition stecken.
- Übersicht über die zur Verfügung stehenden
Sicherheiten, wie zum Beispiel Grundstücke,
Immobilien, Lebensversicherungen, Sparguthaben.
- Rentabilitätsvorschau
für die nächsten 3 Jahre.Hier stellen Sie die Auswirkung der
Investition auf Ihre Umsätze und Kosten dar.
- Zuletzt brauchen Sie eine genaue Beschreibung des Innovationsvorhabens.
Mein Tipp: Lassen Sie sich bei der Erstellung von
Investitions-, Finanzierungs- und Liquiditätsplänen sowie bei Umsatz- und
Kostenplänen von Ihrem Steuerberater und/oder einem Berater Ihrer IHK oder Handwerkskammer unterstützen.
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Mehr Durchblick. Mehr Effizienz. Mehr Zeit.
 Haben Sie auch zu viele Unterlagen, Dokumente und Stapel, die sich immer wieder von Neuem auf Ihrem Schreibtisch – wie von Zauberhand – auftürmen? Dann ist heute der Tag, an dem Sie ein für allemal die Wende schaffen können!
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