18. Januar 2010

Liebe Leserin, lieber Leser,

nach dem schlimmen Erdbeben in Haiti sind zahlreiche internationale Hilfswerke vor Ort. Und deren Zusammenarbeit muss gut koordiniert werden, damit die Hilfe bestmöglich greifen kann. Eine Institution, die das übernehmen soll, ist die OCHA. Mehr dazu erfahren Sie heute.

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Woche.

 

Ihre

Dunja Herrmann
Redakteurin Täglich durchblicken


 
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   Was ist die UN-OCHA?

Die OCHA ist das Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (= Office for the Coordination of Humanitarian Affairs) der Vereinten Nationen (UN). Es ist der Teil des UN-Sekretariats, der die humanitären Helfer in Katastrophengebieten zusammenbringt. Die Mission der OCHA ist es, effektive humanitäre Hilfs- und Unterstützungskationen der UN-Mitgliedsstaaten und -Hilfsorganisationen zu mobilisieren und zu koordinieren. Dazu zählt auch die Zusammenarbeit mit allen humanitären Akteuren (UN-Hilfsorganisationen, Rotkreuz/Rothalbmond-Bewegung, Nichtregierungsorganisationen) sowie die Entsendung von Aufklärungsteams an den Ort der Katastrophe.

Mit Verabschiedung einer entsprechenden UN-Resolution durch die Generalversammlung im Jahr 1991 wurden die Weichen für die OCHA gestellt mit dem Ziel, die Anstrengungen der internationalen Gemeinschaft zu stärken und Nothilfe effektiver zu machen. Die Resolution 46/182 ist heute noch immer in Kraft und bildet die Basis des OCHA-Mandats. Mit der humanitären Hilfe müssen die Prinzipien der Menschlichkeit, der Neutralität, der Unparteilichkeit und der Unabhängigkeit gewahrt bleiben.

Die OCHA beschäftigt ca. 400 Mitarbeiter in den Hauptquartieren in New York und Genf, weitere internationale Mitarbeiter sind in OCHA-Feldbüros in verschiedenen Ländern eingesetzt. Da auch das Hauptquartier einer UN-Mission vom Erdbeben in Haiti betroffen ist, kann die OCHA dort noch nicht so agieren wie es nötig wäre.

Quellen: OCHA, Auswärtiges Amt


 
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