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Liebe Leserin, lieber Leser, nach dem schlimmen Erdbeben in Haiti sind zahlreiche internationale
Hilfswerke vor Ort. Und deren Zusammenarbeit muss gut koordiniert werden, damit
die Hilfe bestmöglich greifen kann. Eine Institution, die das übernehmen soll,
ist die OCHA. Mehr dazu erfahren Sie heute.
Ich wünsche Ihnen eine angenehme Woche.
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Ihre
Dunja Herrmann
Redakteurin Täglich durchblicken |
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| Zeitmanagement & mehr! |
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| Was ist die UN-OCHA? |
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Die OCHA ist das Büro für die
Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (= Office for the Coordination of Humanitarian
Affairs) der Vereinten Nationen (UN). Es ist der Teil des UN-Sekretariats, der
die humanitären Helfer in Katastrophengebieten zusammenbringt. Die Mission der
OCHA ist es, effektive humanitäre Hilfs- und Unterstützungskationen der
UN-Mitgliedsstaaten und -Hilfsorganisationen zu mobilisieren und zu
koordinieren. Dazu zählt auch die Zusammenarbeit mit allen
humanitären Akteuren (UN-Hilfsorganisationen, Rotkreuz/Rothalbmond-Bewegung,
Nichtregierungsorganisationen) sowie die Entsendung von Aufklärungsteams an den
Ort der Katastrophe.
Mit Verabschiedung einer entsprechenden UN-Resolution
durch die Generalversammlung im Jahr 1991 wurden die Weichen für die OCHA
gestellt mit dem Ziel, die Anstrengungen der internationalen Gemeinschaft zu
stärken und Nothilfe effektiver zu machen. Die Resolution 46/182 ist heute noch
immer in Kraft und bildet die Basis des OCHA-Mandats. Mit der humanitären Hilfe
müssen die Prinzipien der Menschlichkeit, der Neutralität, der Unparteilichkeit
und der Unabhängigkeit gewahrt bleiben.
Die OCHA beschäftigt ca. 400 Mitarbeiter in den
Hauptquartieren in New York und Genf, weitere internationale Mitarbeiter sind in OCHA-Feldbüros in verschiedenen Ländern eingesetzt. Da auch das
Hauptquartier einer UN-Mission vom Erdbeben in Haiti betroffen ist, kann die
OCHA dort noch nicht so agieren wie es nötig wäre.
Quellen: OCHA, Auswärtiges Amt
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ISSN 1863-5105
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