1. Februar 2010

Liebe Leserin, lieber Leser,

am Wochenende hörte ich eine Warnung im Radio, dass es an Bankautomaten im Norden von Rheinland-Pfalz einige Skimming-Vorfälle gegeben habe und dass man beim Geldabheben entsprechend vorsichtig sein solle. Seit Jahren häufen sich Meldungen über Skimming – und die Tricks der Betrüger werden immer ausgefeilter. Was Skimming strenggenommen ist und wie Sie sich schützen können, erfahren Sie heute.

 

Ihre

Dunja Herrmann
Redakteurin Täglich durchblicken


 
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Mit diesen einfachen 6 Schritten werden Sie zum gefragten „Projekt-Genie":

Schritt 1: Grundlagen
Schritt 2: Projektinitialisierung
Schritt 3: Führung im Projekt
Schritt 4: Projektplanung
Schritt 5: Projektrealisierung
Schritt 6: Projektabschluss


 
   Was ist Skimming?

Der Begriff Skimming ist englisch und heißt so viel wie „abschöpfen“ (= to skim off). Darunter verstehen wir das Ausspionieren von Bankdaten zu Missbrauchszwecken. Allerdings ist es nicht damit getan, dass z. B. Ihre PIN ausgespäht wird. Denn die Betrüger, meist Fälscherbanden, benötigen zum einen Ihre Bankdaten. Diese erhalten sie, indem sie den Magnetstreifen Ihrer girocard(ec)-Karte an Türöffnern oder am Geldautomaten mithilfe entsprechender Aufsätze kopieren. Erst dann kommt die PIN ins Spiel, die mithilfe von Kameras oder gefälschten, aufgesetzten Tastatur-Modulen ausspioniert wird. Mit diesen Informationen bauen die Betrüger eine Kopie Ihrer Bankkarte, die es ihnen im Ausland erlaubt, mit Ihrer Original-PIN Geld von Ihrem Konto abzuheben. Und das können beachtliche Beträge sein!

Gerade jetzt zum Jahresbeginn häufen sich die Skimming-Vorfälle wieder. Auf den Webseiten der jeweiligen Landespolizei finden Sie entsprechende Warnmeldungen und Informationen. Leider ist es mittlerweile schwer zu erkennen, wenn bestimmte zusätzliche Bauteile am Automaten oder am Türöffner angebracht wurden, weil sich diese farblich und auch sonst gut ins Gesamtbild einfügen. Ein klitzekleines Loch in einer scheinbar harmlosen Blende reicht schon aus, um per Kamera Ihre PIN-Eingabe zu filmen. Auch Rauchmelder oder sonstige Gegenstände rund um den Geldautomaten können mit einer Kamera versehen sein, ohne dass Sie es bemerken. Bilder von manipulierten Geräten finden Sie z. B. auf der privaten Website www.pfiffige-senioren.de

Wie schützen Sie sich am besten?
Das Unternehmen Euro-Kartensysteme, das für Sicherheitsfragen im Zahlungsverkehr zuständig ist, empfiehlt auf seiner Website www.kartensicherheit.de:

  • Verdeckt man bei der PIN-Eingabe die Sicht auf die Tastatur mit der freien Hand, kann die Nummer weder von einer installierten Minikamera noch vom Hintermann ausgespäht werden.
  • Bei Verlust, Diebstahl oder Einzug der Karte am Automaten verhindert schnelles Sperren größeren Schaden.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge. Stellen Sie unrechtmäßige Abbuchungen fest, kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank oder Sparkasse. Sollten Sie dies außerhalb der Geschäftszeiten bemerken, sperren Sie Ihre Karte vorsorglich.

 
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