11. Februar 2010

Liebe Leserin, lieber Leser,

am heutigen Schwerdonnerstag geht es vielerorts närrisch zu – denn jetzt findet der Karneval endlich draußen auf der Straße statt. So sind mancherorts ganze Innenstädte voll von Menschen in Feierlaune. Manche sagen dazu Weiberfastnacht oder Altweiberfasching, auch schmutziger Donnerstag. Was hat es mit diesen Ausdrücken auf sich? Wie sind sie entstanden?

Ihre

Dunja Herrmann
Redakteurin Täglich durchblicken


 
   Ein Geschenk für Sie ...
Anzeige

Hier erhalten Sie das 80-seitige Buch „30 Minuten für optimale Selbstorganisation“ vollkommen


 
   Warum ist heute Weiberfastnacht?
Es ist so, wie es sich anhört: Der Donnerstag vor Aschermittwoch wandelte sich im Laufe der Zeit zu einem Weibertag – zumindest in den rheinischen Karnevalshochburgen. Denn die Weiber hatten früher beim Karneval gar nichts zu feiern, dafür ihre Männer um so mehr. Also fanden sich hier und dort am Schwerdonnerstag grüppchenweise Frauen zusammen, um auch im Karneval ihren Spaß zu haben. Der Tag war sehr geeignet, denn donnerstags kamen ohnehin viele Frauen zum Markt oder ins Waschhaus. So waren sie unter sich, konnten mit viel Elan über alles schwätzen, was sie so bewegte. Und irgendwann machten sie diesen Tag zu ihrem Tag, ergriffen das Regiment und erstürmten Rathäuser. 

Eine besondere Bedeutung erlangte die Weiberfastnacht in Bonn-Beuel, wo sie auch heute noch die Hauptattraktion ist. Im Jahr 1824, ein Jahr nachdem der Straßenkarneval nach den napoleonischen Kriegen wiederbelebt wurde, gründeten die Beueler Wäscherinnen ein Damenkomitee, um es den Männern mal so richtig zu zeigen. Die waren an diesem Tag, dem Donnerstag vor Aschermittwoch, unterwegs nach Köln, um dort saubere Wäsche abzuliefern und Schmutzwäsche abzuholen – denn die Beueler Wäschereien wuschen unter anderem auch für Köln. So kam es dann durch die Wäschefrauen zur „ersten Schlacht gegen Griesgram und Muckertum“ (www.waescheprinzessin.de).

Im Südwesten Deutschlands, bei der schwäbisch-alemannischen Fastnacht, heißt der heutige Tag schmutziger Donnerstag, abgeleitet von „Schmotz“, dem alemannischen Wort für Fett oder Schmalz. An diesem Tag wurde das letzte Mal vor der Fastenzeit geschlachtet und in Schweineschmalz gebacken (z. B. Faschingskrapfen), denn weder der Freitag, noch der Samstag oder die beiden Tage vor Aschermittwoch waren religiös und organisatorisch bedingt dafür geeignet. So bekam dieser letztmögliche Schlacht- und Backtag den Namen schmotziger Donnerstag.

 
   Kreatives Chaos vs. Wohlfühl-Büro

Anzeige

Zu viel Papier?
Zu viel E-Mails?
Zu viele Blätter und Notizen?
Zu viele Aufgaben gleichzeitig?
Zu viele Dokumente und Unterlagen?
Zu viele wichtige und unwichtige Entscheidungen?


 
   Impressum

Newsletter drucken:
Klicken Sie hier um eine druckbare Version
des Newsletters zu öffnen.


Kontakt:
Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns eine E-Mail: info@simplifywissen.de

Weiterempfehlen
Täglich Durchblicken weiterempfehlen

Adresse ändern
Ihre E-Mail-Adresse hat sich geändert? Dann klicken Sie bitte hier.

Anmelden
Haben Sie diesen Newsletter von einem Freund bekommen?
Klicken Sie hier, um sich für den kostenlosen Täglich Durchblicken-Newsletter anzumelden

Abbestellen
Falls Ihnen unser Angebot nicht zusagt und Sie sich wieder abmelden möchten oder Sie unwissentlich von einem Dritten angemeldet worden sind, klicken Sie einfach den nachfolgenden Link an und Sie werden automatisch abgemeldet: abbestellen

Sie erhalten diesen E-Mail-Newsletter an die Adresse {email}.

Impressum
Dieser Newsletter ist ein kostenloser Service des

Orgenda Verlags für persönliche Weiterentwicklung

ein Unternehmensbereich der
VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Theodor-Heuss-Str. 2-4
D-53177 Bonn
Tel.: 02 28 - 95 50 140
Fax: 02 28 - 36 96 001

USt.-ID: DE812639372 | Amtsgericht Bonn, HRB 8165 | Vorstand: Helmut Graf

ISSN 1863-5105

© VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG