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Liebe Leserin, lieber Leser, „da liegt doch der Hund begraben“ ist eine beliebte
Redewendung, wenn es darum geht, den Kern einer Sache, das Entscheidende
herauszustellen. Wissen Sie, woher der Ausdruck stammt? Wahrscheinlich hat er
gar nichts mit unserem beliebten Haustier zu tun! Mehr dazu lesen Sie unten.
Viel Freude damit wünscht
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Ihre
Dunja Herrmann
Redakteurin Täglich durchblicken |
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| Warum sagen wir „da liegt der Hund begraben“? |
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Mittlerweile geht man davon aus, dass diese
Redewendung wahrscheinlich nichts Tierisches an sich hat. Im Mittelhochdeutschen
gebrauchte man das Wort hunde für Schatz oder Beute. Dort, wo die hunde
begraben lag, lohnte es sich also, nach der Beute aus einem Raubzug zu suchen
... Im Vorteil war natürlich derjenige, der das Versteck kannte. „Da liegt der
Schatz begraben“ deckt sich auch gut mit der Aussage der Redewendung, dass es
um das Wichtigste geht.
Daneben gibt es noch einen sagenumwobenen Gedenkstein für
einen Hund, dem diese Redewendung zugesprochen wird. Zu finden ist er im
thüringischen Winterstein, mit der Inschrift: „ANO 1630 JAR ... WARD EIN HVND HIE HER BEGRAWEN DAS IN NICHT FRESSEN DIE
RAWEN“. Gemeint ist der Hund „Stutzel“, der der Legende nach besonders schlau und treu
gewesen sein soll. Er gehörte dem Jägermeister Christoph von Wangenheim und
brachte in dessen Auftrag ganz alleine Brief-Botschaften zum Schloss Friedenstein nach Gotha. Als das Tier
irgendwann starb, war die Trauer groß. Des Jägermeisters Frau ließ einen Sarg
für Stutzel herstellen und schaffte es auf ihre Art, dass der Hund auf einem
normalen Friedhof bestattet wurde. Empörung machte sich breit: Dort, auf dem Gottesacker
von Winterstein, liegt doch tatsächlich der Hund begraben! Den Hund grub man
schließlich wieder aus, er bekam seine letzte Ruhestätte an der Burg
Winterstein, wo heute auch der Gedenkstein zu finden ist. (Quelle: suehnekreuz.de)
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ISSN 1863-5105
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