
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Schnelllebigkeit unserer Zeit mit ihren Anforderungen an Flexibilität und Mobilität hat einen großen Nachteil: Es gibt weniger echte Freundschaften. Wir haben stattdessen viele oberflächliche Beziehungen zu Nachbarn, Kollegen, Menschen, die wir „Freunde“ nennen, die aber echten Freunden beileibe nicht nahe kommen.
Diese oberflächlichen Beziehungen sind nicht unbedingt schlecht. Im Gegenteil: Wir brauchen auch solche „guten Bekanntschaften“. Aber sie sind eben keine Freundschaften, und wir müssen aufpassen, dass wir uns damit nicht zufrieden geben.
„Freundschaft“ ist ein Qualitätsbegriff, ist ein Ideal, das wir nicht dadurch abwerten sollten, dass wir alle näheren Bekannten einfach zu Freunden erklären.
Wenn Sie mit Freunden zusammen sind, geht es Ihnen besser als vorher. Jedenfalls in aller Regel. Denn Freunde sind Menschen, die Ihnen Energie geben. Bescheiden Sie sich nicht mit Freunden, die Ihnen ständig Energie absaugen.
Gute Freunde helfen und fördern einander. Das beinhaltet 3 Aspekte:
- Zunächst: Freunde helfen einander, wenn sie in Not geraten sind oder in eine Krise kommen – und das, ohne „aufzurechnen“.
- Sodann: Freunde helfen und fördern einander bei Aufgaben und Herausforderungen, vor denen sie stehen. Sie ermutigen und unterstützen sich gegenseitig mit Rat und Tat.
- Und 3.: Freunde haben ein Interesse daran, dass der Freund „groß wird“. Allein diese Tatsache hebt sie über andere hinaus. Denn die meisten Menschen in unserer Umgebung haben kein Interesse daran, dass wir groß werden. Sie wollen uns klein und abhängig halten. Auch viele unserer so genannten Freunde. Aber echte Freunde sehen in uns nie eine Konkurrenz, sondern sie fördern uns und suchen unser Bestes.
Freundschaften werden in guten Zeiten aufgebaut, aber sie bewähren sich in schlechten. Freunde brauchen Sie gerade dann, wenn Sie etwas falsch gemacht haben, unpopuläre Dinge tun, einsame Wege gehen, sich lächerlich machen, schuldig werden. Wenn die anderen schlecht über Sie reden und womöglich noch guten Grund dazu haben – dann brauchen Sie Freunde.
Viele so genannte Freunde sind lediglich „Good-time-friends“, Schönwetterfreunde. Solange es Ihnen gut geht und Sie „funktionieren“, stehen solche Freunde zu Ihnen. Aber kaum machen Sie etwas falsch und funktionieren nicht mehr richtig, lassen sie Sie fallen. Vergessen Sie diese Freunde, die nur in guten Zeiten für Sie da sind.
Was ist das…? …werden sich Ihre Mitarbeiter fragen, wenn sie in Zukunft die Aha!Plakate an ihrem Arbeitsplatz entdecken, die Ihnen Themen wie Eigenverantwortung, Kundenorientierung usw. auf humorvolle Weise näher bringen. Ohne, dass Sie als Chef auch nur ein Wort verlieren müssen.