
Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn man nicht weiß, welche Ziele man hat, darf man sich auch nicht darüber wundern, dass man sie nicht erreicht. Deshalb: Definieren Sie Ihre Ziele.
Machen Sie sich eine Liste, was Sie erreichen wollen. Ordnen Sie Ihre Ziele nach 3 Gesichtspunkten:
- Welche Ziele sind für Sie besonders dringend?
Beispiel: Wenn jemand bereits gesundheitliche Probleme hat, sollte er unbedingt sein Übergewicht reduzieren.
- Welche Ziele können mit wenig Aufwand realisiert sein?
Beispiel: Sie trinken zu viel Alkohol und wollen sich nur noch am Wochenende ein Glas.
- Welche Ziele bringen schnell Erfolgserlebnisse?
Beispiel: Ihre Kinder freuen sich, dass Sie sich Zeit für sie nehmen.
Nehmen Sie sich Zeit, Ihre Ziele festzulegen. Die Ziele der Veränderung genau zu definieren, bedeutet zwar ein wenig Arbeit, ist jedoch für den Anfang besonders wichtig. Denn danach haben Sie sich einen Fixpunkt geschaffen, der Ihnen Orientierung gibt. Formulieren Sie Ihre Ziele positiv, vermeiden Sie Wörter wie „nicht“ oder „kein“. Das angestrebte Ziel muss attraktiv für Sie sein, es soll Sie motivieren.
Formulieren Sie es deshalb so, dass Ihre Lust, daran zu arbeiten, immer wieder unterstützt wird. Formulieren Sie Ihre Ziele so präzise wie möglich. Je klarer und konkreter die Formulierung ist, desto besser prägt sie sich Ihnen ein.
Statt: „Ich will mehr Zeit für mich und meine Familie haben.“ Besser: „Ich will jeden Tag mindestens 2 Stunden Zeit für mich und meine Familie reservieren.“
Statt: „Ich will mehr für meine Gesundheit tun.“ Besser: „Ich treibe jede Woche an mindestens 2 Tagen Sport.“
Schaffen Sie sich ein Bild
Die meisten Ziele sind nicht von heute auf morgen zu erreichen. Damit besteht die Gefahr, dass Sie Ihre Ziele aus den Augen verlieren. Deshalb ein Tipp: Suchen Sie sich ein Bild, das stellvertretend für Ihr Vorhaben steht.
Beispiel: Sie möchten mehr für Ihre Gesundheit tun und jeden zweiten Tag joggen. Stellen Sie sich als inneres Bild vor, wie Se das erste Mal beim Volkslauf die Ziellinie überqueren. Rufen Sie regelmäßig dieses innere Bild ab. Sie können sich auch ein sichtbares Zeichen schaffen, etwa die Anmeldung zum Volkslauf. Hängen Sie das Zeichen, das Bild, dort auf, wo Sie es häufig sehen. So werden Sie regelmäßig daran erinnert.
Gehen Sie Veränderungen mental an
Gehen Sie Veränderungen mit einer positiven Einstellung an – nach dem Motto: Natürlich schaffe ich das! Läuft in Ihrem Kopf eine Erfolgsstory ab oder doch eher ein Katastrophenfilm?
Konzentrieren Sie sich nicht auf Ihre negativen Gedanken, sondern auf Ihre positiven. Sobald negative Gedanken auftauchen, formulieren Sie sie um: Das Gedankenmuster
„Ich bin ein Versager, mir gelingt nichts“ wird umformuliert in
„Ich schaffe es, das weiß ich“.
Mit den positiven Gedanken beeinflussen Sie sich selbst, Ihre Einstellung und auch Ihr Handeln. Unser Unterbewusstsein lässt sich durch die Art unserer Gedanken beeinflussen: Wir fühlen uns zuversichtlich und stark.
Und das sollte unser oberstes Ziel sein, egal wie gut wir unsere Vorhaben tatsächlich umsetzen. Daran erinnert Sie das heutige Aha-Plakat wieder auf unterhaltsame Art und Weise.