26. Januar 2010

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

ärgern Sie sich auch jedes Mal, wenn Sie zum Beispiel den Samstagvormittag damit verbringen, eine große Aufräum- und Putzaktion zu starten? Da würde man viel lieber gemütlich mit der Familie in die Stadt gehen, etwas sporteln und zur Not noch schnell in den Supermarkt huschen ... Aber nein, es gehen wertvolle Stunden der wenigen freien Zeit dafür drauf, alles auf Vordermann zu bringen. Und wie lange hält das Ganze an? Meist noch nicht einmal eine Woche, denn am nächsten Samstag geht es wieder von vorne los ...

Damit Sie in Zukunft viel, viel weniger Zeit mit lästigem Aufräumen verschwenden, möchten wir Ihnen heute einen Online-Workshop vorstellen, der Ihnen zu einem dauerhaft ordentlichen Zuhause verhilft. Und wenn Sie Ihre Wohnung nicht nur ordentlich, sondern auch noch gemütlich, energiespendend und harmonisch einrichten wollen, dann lesen Sie doch einfach einmal nach, was Ihnen der Feng-Shui-Check für die eigenen viel Wände bieten kann.

Viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen

Regina Rademächers
Redaktion simplify Akademie

Themen in diesem Newsletter:

Dauerhaft aufgeräumt - so funktioniert's

Dass Aufräumen jemals von einer lästigen Pflicht zu Ihrem liebsten Hobby mutieren wird, ist unwahrscheinlich. Aber wir sind zuversichtlich, dass Sie es mithilfe unserer Tipps leichter angehen, mehr Spaß daran haben als bisher und mit den Ergebnissen zufriedener sind.

Bevor Sie mit dem Aufräumen beginnen, stellen Sie sich den betreffenden Raum im aufgeräumten Zustand vor. Tun Sie das ganz intensiv, mit all Ihren Sinnen. Gehen Sie z. B. in den Keller, und malen Sie sich seinen fertigen Zustand so detailgetreu wie möglich aus: Wo steht was? Wie riecht es? Was erreichen Sie wieder mit einem Griff statt mit einer umständlichen Umräumaktion? Tun Sie das so lange, bis Sie echte Freude über Ihre schön gelungene Aufräumaktion empfinden. Wenn Sie Ihr Aufräumziel so visualisieren, dass es in Ihr Unterbewusstsein eindringt, mobilisieren Sie Ihre innersten und stärksten Energien.

Letzte Woche haben Sie das Wohnzimmer mit viel Mühe auf Vordermann gebracht, und jetzt schaut es schon wieder schrecklich aus. Je öfter es Ihnen so geht, desto schwerer wird es Ihnen fallen, sich zum Aufräumen zu motivieren. Hier 3 zentrale Prinzipien für nachhaltiges = dauerhaftes Aufräumen:

Ob Kleiderschrank oder Werkzeugkasten: Wiederkehrendes Chaos ist ein sicheres Zeichen für „zu voll“. Die Grundregel: Halten Sie 20 % des Platzes frei – für Neuzugänge und auch dafür, dass Sie den Überblick behalten und Sachen mühelos ein- und ausräumen können. Niemals würden Sie sich an einer Parklücke versuchen, die genauso lang oder sogar kürzer ist als Ihr Auto! Versuchen Sie auch in Ihrer Wohnung nicht, dieses unmögliche Kunststück zu vollbringen! Halten Sie sich bei zu vollen Behältnissen an die 3-A-Regel: Ausräumen, Ausmisten, Aufräumen.

Bringen Sie alle Dinge, die Sie öfter brauchen, so unter, dass Sie sie mit einem einzigen Griff erreichen. Müssen Sie erst andere Gegenstände aus dem Weg räumen, ist die Gefahr groß, dass die anschließend nicht mehr richtig eingeräumt werden. Fehler, die ich von mir selbst kenne: 2-reihige Bücherregale, in denen regelmäßig Bücher aus der 2. Reihe gesucht werden; kunstvolle Schichtungen von Plastikboxen verschiedenster Formate im Küchenregal; hohe Stapel mit sorgsam gefalteten Shirts und Pullovern im Kinderzimmerschrank. (Nebenbei bemerkt: Wenn Sie diese Kleidungsstücke rollen, statt sie zu falten, macht auch der eilige Griff nach dem Lieblings- Shirt nicht die ganze Ordnung kaputt.)

Beschriften Sie nicht nur geschlossene Behältnisse wie Schubladen oder Plastikboxen, sondern auch offene Regalfächer. So wissen Sie immer, wie Sie sich die Ordnung vorgestellt hatten. Auch die anderen Mitglieder Ihres Haushalts sehen so auf einen Blick, nach welchen Kriterien Sie sortiert haben (bei den Büchern z. B. „englische Krimis“; „deutsche Belletristik A-Z“, „Reiseliteratur“, „Sachbuch“). Außerdem dient so ein Schildchen als sichtbare Platzreservierung und verringert damit die Gefahr, dass vorübergehend frei gewordene Stellen (beispielsweise der Platz für den gerade bewältigten Lektürestapel) sich wie von selbst mit Krimskrams füllen.

Hedwig Seipel: Feng-Shui-Check der eigenen vier Wände

Mein geomantischer Weg hat seinen Ursprung in der fernöstlichen Philosophie (Buddhismus, Taoismus, Zen), mit der ich mich seit fast 20 Jahren beschäftige.

Die Ausbildung schöpfte ich aus vielen anerkannten Quellen, die sich mit der klassischen, ursprünglichen Feng Shui - Lehre und der westlichen Geomantie beschäftigen. Die effektivste Schule ist die praktische Tätigkeit der Beratung, die ich intensiv ausübe. Neben der Beratung für private Häuser, Wohnungen und Gärten, biete ich umfangreiche Leistungen für den geschäftlichen Bereich an. Einen sehr wichtigen Teil meiner Arbeit machen Bildungskurse, Seminare und Vorträge aus.

Hedwig Seipel

In meinen Beratungen bzw. Schulungen versuche ich das ursprüngliche, klassische Feng Shui für unsere westliche Kultur zu adaptieren und mit Erkenntnissen der Geomantie und Radiästhesie zu verbinden. Sensibilisierung und Übungen zur Energiewahrnehmung gehören selbstverständlich dazu.

Sie werden anhand des Grundrisses Ihre Wohnung in fünf Schritten analysieren:

Schritt 1: Grundrissaufteilung in acht Bereiche entsprechend den Himmelsrichtungen.

Schritt 2: Untersuchung des Energieflusses in allen Räumen.

Schritt 3: Bestimmung der Polaritäten Yin und Yang in jedem Raum.

Schritt 4: Optimale Farben, Formen und Materialien.

Schritt 5: Unterstützung der wichtigen Lebensaspekte.

Feng-Shui-Kurztipp: Machen Sie einen Kontrollgang durch die Wohnung

Gehen Sie einmal sehr bewusst durch die Wohnung. Finden Sie unterwegs Gegenstände, die wie Hindernisse auf Sie wirken? Überlegen Sie, ob Sie die Wege nicht freier gestalten können. Ein Hindernis für Sie ist auch ein Hindernis für die durchfließende Energie, die dadurch behindert, aufgewirbelt oder umgelenkt wird. Nur: Zu viel wegräumen sollten Sie allerdings nicht, denn geradlinige, lange Wege oder freie Flächen zwischen gegenüberliegenden Fenstern und Türen lassen die Energie zu schnell fließen. Wen Sie sich in so einer „Energieautobahn“ aufhalten, dann kann es zu inneren Unruhe, Unbehaglichkeit und Nervosität führen.

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