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Liebe Leserin, lieber Leser,
denken Sie einmal an Ihren besten Freund oder an Ihren Partner/Ihre Partnerin. Und nun listen Sie einmal die herausragenden Eigenschaften auf, die der andere hat. Ich wette, da fällt Ihnen auf Anhieb eine ganze Menge ein: zuverlässig, strebsam, durchsetzungsfähig, teamorientiert, pünktlich, sympathisch, flexibel, belastbar, großzügig, unterhaltsam, witzig, eloquent ... Schön, dass Sie mit einem so tollen Menschen befreundet sind. Und jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter. Überlegen Sie nun, welche herausragenden Eigenschaften Sie haben: fleißig, ordentlich ... Na, müssen Sie schon überlegen?
So geht es den meisten: Andere kann man loben, anpreisen und ins rechte Licht rücken - aber sich selbst? Dabei ist es so wichtig, sich selbst gut zu verkaufen, vor allem, wenn man zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen ist. Damit Sie sich selbst optimal darstellen können, erhalten Sie professionelle Unterstützung von der simplify Akademie.
Viel Erfolg beim nächsten Bewerbungsgespräch!
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Mit freundlichen Grüßen
Regina Rademächers
Redaktion simplify Akademie |
Themen in diesem Newsletter:
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Eine bessere Verständigung ist möglich
Was bedeutet „Kommunikation“?
Wenn es in Ihrer Abteilung „mit der Kommunikation nicht klappt“ oder Sie überlegen, warum Sie mit einem Kunden nicht klar- und mit einem Kollegen nicht zurechtkommen, dann sollten Sie es einmal mit einer Übersetzung versuchen: „Verständigung untereinander“ oder „Umgang miteinander“. Das bringt Sie weiter Sie schon ein Stückchen weiter.
Sprungbrett zur Lösung
In alltäglichen Situationen kommt die Formulierung „Die Kommunikation klappt nicht“ einem Ausweichmanöver gleich: „Sprechen wir lieber nicht weiter darüber; das ist ein zu weites Feld.“
Wenn wir dagegen sagen „Die Verständigung untereinander klappt nicht“, drängt sich die Frage nach den Akteuren auf: „Die Verständigung zwischen wem klappt nicht?“
Dadurch wird gleich deutlich, dass hier nicht einer allein schuld an allem ist, sondern mindestens 2 Personen gefordert sind.
Wir können leicht über die „Art der Kommunikation“ eines Geschäftspartners den Kopf schütteln (wie in dem Beispiel links). Aber es ist unmöglich, dass wir uns über die „Art der Verständigung miteinander“ eines Geschäftspartners erheben.Wir sitzen im selben Boot!
Haben wir das erkannt, sind wir schon unterwegs zum rettenden Ufer bzw. zur Verständigung miteinander.
Der direkte Weg zur Sache
Der Ausdruck „Verständigung“ schreit nach einem Objekt: Worüber wollen wir uns verständigen? Wohin wollen wir mit unserem gemeinsamen Boot rudern?
In Konfliktfällen, bei Kommunikations- Problemen, ist die Gefahr groß, dass wir uns im Allgemeinen oder allein im „Wie“ verlieren.
Klassisches Beispiel: Die Kommunikation klappt nicht.Woran liegt’s? Am Informationsfluss. Also klären wir jetzt, wer wen informieren muss. Flussdiagramme für jeden Fall der Fälle werden erarbeitet ... Und weiterhin entfällt die Verständigung darüber, wer (siehe Beispiel oben) verantwortlich für die termingerechte Lieferung an den Großkunden ist.
Das Erfreuliche betonen
Der Gedanke an „Verständigung miteinander“ ist auch im Positiven wertvoll. Lassen Sie die folgenden Sätze einmal in sich nachklingen: „In unserem Team klappt die Kommunikation gut.“ – „In unserem Team klappt die Verständigung gut.“ Oder: „Dank der guten Kommunikation mit der Elternschaft der 9b haben schließlich alle zugestimmt.“ – „Dank der guten Verständigung mit der Elternschaft der 9b haben schließlich alle zugestimmt.“
In „Verständigung“ schwingen auch all die positiven Wörter der gelungenen „Kommunikation“ mit: Verstand, Verständnis, verstehen. Dies zu pflegen macht Freude, nicht wahr?
Kurzum: Denken Sie bei „Kommunikations“- Problemen an „Verständigung miteinander“: So wird das Problem kleiner und die Lösung – sich miteinander zu verständigen – besser greifbar.
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Gewaltfreie Kommunkation - so sagen Sie, was Sie wirklich wollen
Unser Sprechen, zu denen, die uns anvertraut sind, hat die Macht zu heilen oder zu verletzen, Distanz zu schaffen oder Nähe zu fördern, Gefühle zu verschliessen oder das Herz zu öffnen, Abhängigkeiten zu verstärken oder Mut zu spenden.
Möchten Sie Ihr Konfliktverhalten ändern und die Chance erhöhen, dass der andere auf Ihre Bedürfnisse eingeht? Die „Gewaltfreie Kommunikation“ nach Marshall Rosenberg wird Sie dabei wesentlich unterstützen:
Sie können künftig schwierige Botschaften so formulieren, dass der andere sie gerne hört.
Sie werden schwierige Botschaften ruhig aufnehmen.
Sie gehen mit Ihren Fluchtimpulsen, Ihren Aggressionen und Ihrem Mauern konstruktiver um.
Sie heilen alte Verletzungen und Demütigungen.
Sie bekommen Mut, wirklich zu Ihren Bedürfnissen zu stehen und sie zu formulieren.
Sie lernen, mit einem "Felsen" zu kommunizieren.
Sie grenzen sich ab, ohne dass der andere es als Zurückweisung empfindet.
Der kraftvolle und klare Ausdruck der eigenen Werte und Bedürfnisse mit dem radikalen Respekt vor den Anliegen der andern erzeugen eine authentische Verbindung und einen ehrlichen Austausch. Kreative und überraschende Lösungen, die die Bedürfnisse und die Anliegen aller befriedigen, werden so möglich.
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Schenken Sie sich ein besseres Selbstwertgefühl
Nicht jedem wird ein gutes Selbstwertgefühl in die Wiege gelegt. Und auch ein an sich gesundes Selbstbewusstsein kann, etwa bei einer schweren Niederlage, in eine Krise geraten. Wie auch immer Ihre Lebensgeschichte verlaufen sein mag, Sie können hier und heute damit anfangen, Ihr Selbstwertgefühl zu seigern.
Bewusst leben. Gehen Sie mit offenen Augen und Ohren durch Ihren Alltag und ziehen Sie Konsequenzen aus dem, was Sie wahrnehmen. Beispiel: Die Gesundheit Ihrer Eltern hat sich stark verschlechtert. Nehmen Sie die rosarote Brille ab („vorübergehende Schwäche“) und erkennen Sie, dass sie nicht mehr für sich selbst sorgen können. Finden Sie mit Ihren Eltern eine Lösung – und nehmen Sie sich Zeit, deren letzten Lebensabschnitt zu begleiten.
Sich selbst annehmen. Betrachten Sie sich in einem großen Spiegel und sagen Sie: „Welche Fehler oder Unzulänglichkeiten ich auch immer habe, ich akzeptiere mich vorbehaltlos und ganz.“ Das heißt nicht, dass Sie alles an sich mögen müssen.
Eigenverantwortlich leben. Sie sind nicht verantwortlich für das Schicksal der Welt. Sie haben auch nicht Kontrolle über alles, was in Ihrem eigenen Leben geschieht. Nehmen Sie einfach die Herausforderungen Ihres Lebens an.
Sich selbstsicher behaupten. Wozu brauchen Sie Mut? Um Mängel bei einem gekauften Gegenstand zu reklamieren, um in einer Besprechung als Einziger eine andere Meinung zu vertreten, um Ihre Urlaubswünsche gegenüber Ihrem Partner durchzusetzen …? Beginnen Sie genau dort!
Zielgerichtet leben. Welche Ziele möchten Sie in dieser Woche, in diesem Jahr, in den nächsten 5 Jahren erreichen – vielleicht einen unangenehmen Termin hinter sich bringen, eine neue berufliche Herausforderung suchen, einen größeren Freundeskreis aufbauen …? Tun Sie für längerfristige Ziele möglichst kontinuierlich etwas!
Persönliche Integrität. Handeln Sie Ihren Werten entsprechend. Auch wenn niemand außer Ihnen es merkt, wenn Sie davon abweichen. Und unabhängig davon, ob andere Ihr Wertebewusstsein honorieren. Seien Sie vor allem in den kleinen Dingen sensibel. Beispiel: Fragen Sie andere nur dann um deren Meinung, wenn Sie wirklich daran interessiert sind. Alles andere wäre unehrlich – und unter solch einer Unehrlichkeit würde Ihre Selbstachtung leiden.
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