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Barbarazweige, Vogelfütterung, Hügelbeet, Zwiebelpflanzen
Liebe Leserin, lieber Leser, wohin mit den Schnittabfällen? Bauen Sie doch einmal ein Hügelbeet für die nächste Pflanzsaison, das ist nicht nur praktisch, es sieht sogar gut aus und bringt mehrere Jahre hohe Erträge. Wie es gemacht wird, erfahren Sie in diesem Newsletter.
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Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Funke
Redaktion simplify Garten |
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Barbarazweige schneiden
Am 4. Dezember ist Barbaratag. Nach der christlichen Überlieferung sollen sich an diesem Tag auf dem Grab der Märtyrerin Blumen geöffnet haben. So entstand der Brauch, am Barbaratag einen Kirschzweig in die Vase zu stellen, der dann im warmen Zimmer um Weihnachten Blüten treibt. Sie können hierfür natürlich auch Forsythien, Mandelbäumchen, Zweige von Zierkirschen oder -pflaumen verwenden. Damit es sicher blüht: Schneiden Sie die Zweigenden lang an und klopfen sie mit einem Hammer leicht auf die Enden, bevor Sie sie in die Vase stellen. So können sie mehr Wasser aufnehmen.
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Vogelfütterung im Winter
 Vögel gehören zu den beliebtesten Gartentieren. Was aber tun im Winter? Bei der Frage der Winterfütterung scheiden sich die Geister. Vor allem die akrobatischen Meisen freuen sich über „Meisenknödel“. Buchfink, Bergfink oder Goldammer suchen ihr Futter aber lieber am Boden. Füttern Sie nur bei strengem Frost und tragen Sie Sorge, dass die Futterstelle nicht zur Winterfütterung für Nachbars Katze gerät.
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Ein Hügelbeet bauen
 Schnittgut fällt während der Wintermonate im Garten reichlich an.
Sinnvoll ist es, aus groben Zweigen und Schreddermaterial ein Hügelbeet
anzulegen und sich auf diese Art und Weise für die nächsten Jahre schmackhaftes
Gemüse zu sichern.
So wird es gemacht:
- Wichtig ist ein sonniger Standort. Heben Sie eine etwa 15 cm
tiefe Grube in Nord-Süd-Richtung aus. Die Erde legen Sie beiseite für später.
- In die Grube legen Sie nun feinmaschigen Draht zum Schutz gegen
Wühlmäuse.
- Nun schichten Sie zunterst eine 30 cm starke Schicht grobes
Strauchmaterial; darauf 10-15 cm Grassoden (Gras nach unten); darauf 20 cm
Staudenreste, oder Laub; dann 15 cm Stallmist. Den Abschluss bildet eine
Schicht aus Kompost und Gartenerde (Aushub).
Pflanzen Sie schnell,
damit die Erde nicht fortgespült wird. Kopfsalat, Tomaten, Zwiebeln, Radieschen
und Kohlrabi sind im ersten Jahr optimal. Auf der Kuppe lassen sich
Tomatenstöcke von der Sonne verwöhnen. Als Zwischenfrucht können Sie im Herbst
Feldsalat, Spinat oder Pflücksalat aussäen. Im zweiten Jahr säen Sie Karotten,
Erbsen, Rote Bete, Buschbohnen und Rettich aus. Ab dem dritten Jahr empfiehlt
es sich, für zwei Jahre Erdbeeren anzubauen. Sie können aber auch bei den
bewährten Gemüsen bleiben und eventuell Kräuter dazu pflanzen. Im vierten Jahr
geht der Nährstoffhaushalt so weit zurück, dass sich der Boden jetzt nur noch
für den Anbau anspruchsloser Kartoffeln eignet.
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Höchste Zeit für Zwiebelpflanzen
Letzte Chance: Sollten Sie ihre im Herbst gekauften
Blumenzwiebeln immer noch nicht gesetzt haben, wird es jetzt Zeit. Die Zwiebeln
müssen noch in diesem Jahr in den Boden. Wenn Sie diese bis nächstes Jahr
aufheben, verlieren sie ihre Triebkraft. Jetzt pflanzen reicht noch, sie kommen
dann lediglich etwas später zur Blüte. Pflanzen Sie bei frostfreiem Wetter.
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