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Besinnliche Adventszeit?
Liebe Leserin, lieber Leser, nach einem verregneten Start in die Adventszeit hat sich der Winter nun doch gemeldet. Ich habe mich wetterbedingt in letzter Zeit darauf beschränkt, Gartenbücher zu wälzen und Pläne für das nächste Gartenjahr zu machen. Ein Gemüsegarten soll entstehen, eine pflegeleichte Dauerbepflanzung für das große Beet muss her. Das macht Spaß. Trotzdem für Unverdrossene auch diese Woche einige Tipps, wie Sie sich auch im Garten betätigen können.
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Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Funke
Redaktion simplify Garten |
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Blühender Weihnachtskaktus
Wie der Name schon sagt, blüht jetzt der Weihnachtskaktus, während die meisten anderen Sukkulenten strenge Winterruhe halten. Sie brauchen daher regelmäßig Wasser. Herrscht Wassermangel, werden die Blätter schnell runzelig. Wennn sich die Blüten länger halten sollen, stellen sie den Kaktus einfach in einen hellen und kühlen Raum, der nicht ständig geheizt wird.
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Achtung Zimmerpflanzen
 Zimmerpflanzen sind jetzt durch Spinnmilben gefährdet. Die trockene Heizungsluft und das wenige Licht schwächen die Pflanzen, während sich die Spinnmilben wohl fühlen. Besonders anfällig sind Grünpflanzen, vor allem Ficus-Arten und Efeu. Spinnmilben schädigen die Pflanzen durch Saugen an der Blattunterseite. Bei stärkerem Befall ist ein feines Gespinst zwischen den Trieben und Blättern sichtbar. Zur Vorbeugung die Pflanzen täglich mit Wasser besprühen.
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Frisches Grün vom Winterbeet
Feldsalat
garantiert die Versorgung mit frischen Vitaminen im Winter, geerntet werden
kann vom Herbst bis zum Frühjahr. Voraussetzungen sind lediglich
widerstandsfähige Sorten, eine Schattierung wenn an Frosttagen die Sonne vom
Himmel brennt und ausgiebigem Lüften wenn Feldsalat unter Glas oder Folie
gezogen wird. Sonnenschutz an Frosttagen braucht auch der im September
ausgesäte Winterspinat.
Zuckerhutsalat übersteht Nachtfröste bis -8 °C, die
Winterendivie immerhin noch -5 °C. Radicchio hält sich ebenfalls auf dem Beet
und wird geerntet, sobald sich die runden Köpfe gebildet haben. Den ganzen Winter über auf dem Beet bleiben kann Winterlauch. Häufeln Sie ihn lediglich am Fuß etwas an.
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Frostkeimer jetzt aussäen
 Einige Stauden
keimen erst aus, wenn die Samen zuvor Minusgraden ausgesetzt waren. In der
Mehrzahl handelt es sich dabei um alpine Wildstauden, aber auch Astilben
gehören zu den Frostkeimern.
Säen Sie diese von
Dezember bis Februar in Kisten oder Schalen und stellen Sie die Aussaatgefäße
unter ein Folienzelt. Bei Schneefall können Sie die Gefäße einschneiden lassen
und anschließend wieder abdecken. Manche Arten keimen dann besser.
Ab März kommen die Samen ins Frühbeet, Gewächshaus
oder Wohnzimmer. Manche schwer keimenden Stauden wie Frühlings-Adonis,
Silberwurz oder Enzian laufen erst
im 2. Jahr auf, hier hilft nur Geduld. Trick: ist es nicht kalt genug, packen Sie die Samen einfach für einige Zeit in den Kühlschrank.
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