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Tipps für den Garten im Winter

Liebe Leserin, lieber Leser,

Schäden im Garten drohen an kalten Tagen vor allem durch Trockenheit, Schädlingsbefall oder Frost. Hohe Tagestemperaturen könnten dazu führen, dass Bäume und Sträucher austreiben, was besonders bei plötzlich einsetzendem Frost gefährlich ist. Was können Sie tun? Gießen Sie Immergrüne regelmäßig und schützen Sie Obstbäume mit einem weißen Kalkanstrich vor der Sonne. Mehr dazu in diesem Newsletter. 

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Funke
Redaktion simplify Garten

Gartenarbeiten im Januar

Dauerfröste im Januar können empfindlichen Pflanzen zusetzen, auch die Wintersonne hat es in sich. Dagegen ist eine Schneedecke auf den Blumenbeeten der beste Winterschutz. Was sonst im Januar zu tun bzw. zu beachten ist:

- Schnee von tief hängenden Zweigen schütteln, damit die Äste nicht brechen.

- Vogelfütterung an strengen Frosttagen und wenn der Boden mit einer dichten Schneedecke bedeckt ist

- Immergrüne Sträucher und Koniferen an frostfreien Tagen wässern, da diese auch im Winter Wasser verdunsten.

- Immergrüne Pflanzen und Gehölze schattieren und vor zuviel Wintersonne schützen, da es sonst zu Schäden kommen kann.

-         Wer möchte, kann jetzt aus dem reichhaltigen Sortiment der Gartenversandkataloge erste Bestellungen aufgeben.

-         Rasenflächen nicht betreten, wenn diese von Schnee bedeckt sind. Hier verdichtet sich der Schnee und braucht länger, bis er wieder abtaut.

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Achtung Wintersonne

Decken Sie den Südhang Ihres Steingartens von Januar bis März mit Fichten- und Tannenzweigen ab, vor allem wenn kein Schnee liegt. In dieser Zeit kann die Sonne den Boden so aufheizen, dass die Pflanzen zu früh austreiben und beim nächsten Frost eingehen.

Das gilt auch für Obstgehölze an Südwänden und junge immergrüne Laub- und Nadelgehölze. Tipp: Schilf, Stroh, Staudenstängel, und auf einen Rahmen gespanntes Juteleinen schützt die Pflanzen vor zu hohen Temperaturunterschieden. 

Obstbäume schützen

Verpassen Sie Ihren Obstbäumen Mitte Januar einen weißen Anstrich, am besten mit Bio-Baumanstrich. Kalkanstriche haben sich nicht bewährt, da Kalk der Rinde Wasser entzieht. Weiße Stämme machen Obstbäume widerstandsfähiger gegen Frostschäden.

Ab Januar können Sie Ihre Obstbäume auch düngen, falls diese frei im Rasen und auf schwerem Boden stehen. Alle 2 bis 3 Wochen im Bereich des Kronendurchmessers genügt.

 

Kaltkeimer jetzt aussäen

Kaltkeimer werden im Januar und Februar ausgesät. Die Samen brauchen Kälte, damit die Keimhemmung aufgehoben wird. Hierfür reicht in den meisten Fällen eine Kälteperiode mit Temperaturen um oder unter 5 °C. Kaltkeimer sind beispielsweise die meisten Hochgebirgspflanzen wie Enzian aber auch Bärlauch, Mohn, Phlox, Duft-Veilchen, Primeln oder Eisenhut. Zur Not reicht auch ein längerer Aufenthalt der Samen im Kühlschrank.

 

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Wintereinwirkung auf Rosen

Wirkt Frost bei Rosen auf bereits ausgetriebene Augen und Jungtriebe, bilden sich bei einigen öfter blühenden Rosen statt Blütenknospennospen am Ende nur Blätter; es handelt sich dann um Blindtriebe. Schneiden Sie diesen Trieb einfach um etwa ein Viertel zurück, dann wird sich wieder eine Blüte zeigen. Manchmal verformen sich die Knospen auch nach späten Frösten. Das zeigt sich allerdings erst, wenn sie sich anschicken in Form so genannter „Plattköpfe“ zu blühen, die deutlich gedrungener sind, als normal entwickelte Knospen. Plattköpfe sollten Sie genauso ausschneiden wie verblühte Blüten, also mit zwei voll entwickelten Laubblättern. 

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Trockenschäden im Winter

Damit immergrüne Gehölze gut durch den
Winter kommen, ist ein geeigneter Standort sehr wichtig. In voller Sonne leiden
sie oft unter der Frosttrocknis: Die Wintersonne taut die Blätter auf und regt
die Verdunstung an. Die Pflanze kann den Wasserverlust der Blätter nicht
ersetzen, weil der Boden, die Wurzel und auch die stärkeren Triebe
durchgefroren sind. Die Blätter trocknen vom Rand her ein und manchmal sterben
ganze Triebe ab. Austrocknende kalte Winde verstärken den Effekt. Platzieren Sie
immergrüne Gehölze am besten so, dass sie vor der Morgen- und Mittagssonne und
vor Wind geschützt sind. Wenn das nicht möglich ist, schaffen Schattiernetze Abhilfe.
An frostfreien Tagen ist es sinnvoll, die Pflanzen zu gießen, sofern der Boden
eher trocken ist.