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Der Garten im Februar

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

draußen taut es mit Gewalt und heute schien die Sonne schon wieder so stark, als wären die letzten Wintertage nur ein schlechter Traum gewesen. Bei frostfreiem und trockenem Wetter können Sie damit beginnen, Beete und Rabatten für Neupflanzungen vorzubereiten. Sommerblumen sollten ab Mitte des Monats drinnen vorgezogen werden, Bäume und Ziersträucher pflanzen sie, sobald eine längere frostfreie Periode ins Haus steht und der Boden aufgetaut ist. Sollte der Frost anhalten, können Sie auch die Pflanzstellen für Gehölze vorbereiten. In diesem Newsletter finden Sie noch ein paar weitere Tipps, was alles zu tun ist.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Funke
Redaktion simplify Garten

Was ist jetzt zu tun?

Auch wenn hier und da der Frost noch klirrt, im Februar sind Sie nicht zur Untätigkeit verdammt. Folgende Gartenarbeiten können jetzt durchgeführt werden, sofern das Wetter mitspielt:



- organischen Dünger ausbringen 


- Bäume und Sträucher pflanzen, sofern sich das Wetter eignet 


- Schneeglöckchen teilen und pflanzen 


- bei Bedarf Gemüsebeete kalken 


- verblühte winterblühende Sträucher schneiden 


- winterharte Immergrüne schneiden 


- sommerblühende Sträucher stutzen, die an neuem Holz blühen.

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Obstbäume schneiden

Bis Ende Februar sollten Sie Ihre Obstbäume schneiden. Das ist zu beachten:

- Geschnitten wird nur an milden, trockenen Tagen und frostfreiem Wetter.

- Ältere Bäume, die im Vorjahr guten Ertrag gebracht haben, nur mäßig schneiden.

- Ein Schnitt ist nötig, wenn die Äste sich gegenseitig behindern, die Krone zu sehr verdichtet ist oder Triebe zu eng stehen. Alle abgestorbenen und verletzten Äste und Zweige entfernen Sie, bei Gabelungen bleiben die dickeren Äste stehen, der schwache wird entfernt.

- Vorsicht: Wenn Sie zu viel schneiden, bilden sich senkrecht wachsende, so genannte Wasserschosse. Diese müssen in jedem Fall entfernt werden.

- Schlecht verheilte Aststummel schneiden Sie nahe am Stamm ab und behandeln die Schnittfläche mit Wundwachs. Diesen verwenden Sie auch für Rindenverletzungen und alle größeren Wunden.

- Bei jungen Bäumen muss nun ein Erziehungsschnitt vorgenommen werden. Dazu müssen Sie abschätzen, wie sich die Äste in den kommenden Jahren entwickeln sollen. Obstbäume sollten nicht jährlich ausgedünnt werden. 

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Bio-Heizung für das Frühbeet

 

Das gute alte Mistbeet ist fast so etwas wie ein kleines Gewächshaus. Als Packmaterial eignet sich am besten Pferdemist. Beim Abbau der organischen Substanz durch Pilze und Bakterien entsteht Wärme, die es erlaubt früh im Jahr empfindliche Gemüsepflanzen vorzutreiben. Ab Mitte Februar beginnen Sie mit der Packung. So wird es gemacht:

- Das Fenster des Mistbeets sollte nach Süden geneigt sein, damit die Wärmenutzung optimal ist. An der Vorderseite ist der Kasten daher niedriger als an der Rückseite. Die Größe des Beets beträgt etwa 100 x 150 cm.

- Für die Packung heben Sie eine etwa 50 cm tiefe Grube aus.

- Legen Sie zuunterst einen feinen Maschendraht, um Wühlmäuse abzuwehren.

- Darauf geben Sie eine etwa 10 cm starke Schicht Laub oder Stroh, gefolgt von einer 30-50 cm starken Schicht von etwa 20 Grad warmem Pferdemist. Diesen lagenweise festtreten.

- Zum Schluss füllen Sie eine etwa 20 cm starke Schicht gesiebte Komposterde in den Beetkasten.

- In einem warmen Kasten herrscht eine Temperatur von 17-22 Grad. Lassen Sie den Kasten eine Woche ruhen, bevor Sie mit dem Pflanzen beginnen. 

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Schneeglöckchen

Schneeglöckchen gehören zu den Frühblühern im Jahr. Aber schauen Sie ruhig einmal genau hin. Diese kleinen Schönheiten blühen oft im Verborgenen. Allein in der Natur gibt es 18 verschiedene Arten, die Zahl der Züchtungen geht in die Hunderte. Es gibt gefüllte, große, kleine, duftende, gelb markierte und Sorten, die schon im Dezember blühen. Bekannt ist die gefüllte ’Flore Pleno’, die sich rasch durch Ableger vermehren. Galanthus ’Arnott’ ist ein großblütiger Kultivar des Schneeglöckchens und duftet besonders gut nach Honig. 
Schneeglöckchen sind einfach zu ziehen. Sie vermehren sich eigentlich von allein. Sobald sie verblüht sind, können Sie die Horste teilen und auspflanzen. Am wohlsten fühlen sie sich unter Büschen und Bäumen und in der Wiese.