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Schneeglöckchen, Dünger, Beete

Liebe Leserin, lieber Leser,

gegen Ende Februar können Sie damit beginnen, Frühgemüse unter Glas auszusäen, Saatbeete im Freiland vorzubereiten und auch allerlei Pflanzen im Wintergarten oder auf der Fensterbank vorzutreiben. Und an einem sonnigen, milden Februartag kommt schon ein wenig die Ahnung des herannahenden Frühlings auf. Hier und da zwitschern die Vögel und dieser besondere Geruch der Erde lässt das Gärtnerherz höher schlagen. Doch noch ist der Boden nass und vielerorts von Schnee bedeckt, gehen Sie behutsam ans Werk, wenigstens so lange, bis der Boden gut abgetrocknet ist.


 

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Funke
Redaktion simplify Garten

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Schneeglöckchen teilen

Schneeglöckchen und Winterlinge teilen Sie am besten nach der Blüte, also so lange sie noch Blätter haben. Das gilt auch für das Pflanzen. Wenn Sie nur die trockene, unbelaubte Zwiebeln in die Erde stecken, wachsen sie oft gar nicht so gut. Kaufen Sie Schneeglöckchen deshalb besser in Töpfen.

Lockern sie dichte Horste mit einer Grabegabel und heben Sie sie behutsam aus dem Boden. Am neuen Standort etwas Kompost in den Boden einarbeiten und die Zwiebeln etwas tiefer in den Boden setzen als sie vorher standen. Wässern, und nun müssen Sie sich nur noch auf das nächste Frühjahr freuen.

Pflanzen vorziehen

Ab Mitte Februar können Sie beginnen. Sommerblumen und Gemüse auf einer frostsicheren und hellen Fensterbank vorzuziehen. So haben Sie rechtzeitig zum Beginn der Pflanzsaison vorgetriebene Jungpflanzen mit einem deutlichen Entwicklungsvorsprung. Sie brauchen: Sämereien, Aussaaterde und passende Schalen bzw. Töpfe. Ein Andrückbrett hilft beim Andrücken des lockeren Substrates um zu gewährleisten, dass die Samen möglichst guten Erdkontakt haben. Eine Plastikhülle oder ein transparenter Deckel schützt vor dem Austrocknen. Nicht vergessen: regelmäßig Lüften oder ein paar Löcher in die Folie stechen.

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Saatbeete vorbereiten

Bereiten Sie den Boden vor, sobald der Schnee weg ist und die Erde abgetrocknet. Harken, Steine entfernen, Wurzelunkräuter ablesen und etwa zwei Wochen vor der Aussaat einen organischen Dünger aufbringen. Dann steht der Aussaat nichts mehr im Wege. Mit Folien abgedeckte Beete erwärmen sich schneller, außerdem halten die Folien Regen und Schnee ab. Auch Folientunnel erfüllen diesen Zweck und ermöglichen einen Erntevorsprung von bis zu drei Wochen.

Organische Düngemittel

Organische Dünger bestehen aus pflanzlichen oder tierischen Stoffen wie Kompost, Hornspänen, Rinder- oder Geflügelmist. Sie versorgen Pflanzen und Boden gleichmäßiger und langsamer mit Nährstoffen als „Kunstdünger“. Die meisten organischen Dünger verbessern deutlich die Fähigkeit des Bodens, Wasser und Nährstoffe zu speichern. Die wichtigsten sind: 



- Guanodünger sind Exkremente von Seevögeln, die sehr reich an Stickstoff, Phosphor und Kalzium sind. 


- Getrockneter Hühnerdung wird als Ersatz für Guano empfohlen. Dosieren Sie vorsichtig nach Angaben des Herstellers! 


- Rinderdung können Sie getrocknet oder gemahlen vielseitig einsetzen. 


- Horndünger sind stickstoffreich und werden in den Gartenboden eingearbeitet. Sie sind zuverlässige Langzeitdünger. 


- Algenextrakte enthalten viele Spurenelemente und sind als Erdbeimischung für hochwertige Kulturen empfehlenswert. 


- Knochenmehl ist durch die BSE-Krise in Verruf gekommen. Hornmehl ist davon jedoch nicht betroffen und unbedenklich. 

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