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Lustgarten oder Planwirtschaft?

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn nach einem langen, dunklen und frostigen Winter die ersten zarten Blüten der Schneeglöckchen anfangen zu sprießen, ist das meist ein untrügliches Zeichen für den nahenden Frühlingsanfang. Die Tage werden wieder länger, Schnee und Eis schmelzen dahin und die Natur erwacht zu neuem Leben. Aber wann genau ist Frühlingsanfang und wodurch wird der Zeitpunkt des Frühlingsanfangs bestimmt?

Genau wie beim Winteranfang gibt es auch für den Frühlingsbeginn keinen einheitlichen Zeitpunkt. Für die Meteorologen beginnt das Frühjahr auf der Nordhalbkugel bereits am 1. März und dauert bis Ende Mai. Diese Aufteilung der Jahreszeiten in jeweils drei volle Monate dient vor allem der Vereinfachung für das Auswerten und Vergleichen weltweiter Wetterdaten und dem Erstellen von Statistiken.

Wir orientieren uns an Phänomenen, die in der Natur zu beobachten sind, also zum Beispiel das Erscheinen der ersten Blüten von Schneeglöckchen, Forsythie oder Flieder.

Ein anderes auffälliges Merkmal für den Beginn der schönsten Jahreszeit ist aber auch der Massenandrang im Gartencenter. Bevor Sie sich auf das Pflanzenangebot stürzen rate ich, gründlich zu überlegen und sorgfältig zu planen. Zum Beispiel einen Steingarten. Mehr dazu in diesem Newsletter.

 

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Funke
Redaktion simplify Garten

Was schon die Inka wussten

Ab März können Sie mit der regelmäßigen Aussaat von Gemüse beginnen um sicherzustellen, dass Sie bis in den Winter hinein gut versorgt sind mit knackigen Gemüsen und Salaten aus dem eigenen Garten. Besonders gut können Sie Ihre Beete mit rechtzeitig geplanten Mischkulturen ausnutzen. Diese Technik wurde schon vor Jahrhunderten von den Inka in den südamerikanischen Anden verwendet. Hier geht es zum Artikel.

Simplify Praxis-Tipp: Frühjahrskur für den Rasen!

Beheben Sie Schäden und Schwachpunkte. Füllen Sie Mulden mit Erde auf und tragen Sie Buckel auf dem Rasen ab. Unkräuter und grobe Gräser sollten Sie jäten. Schneiden Sie dazu die Büschel mit einem alten Messer kreuz und quer ein, sie lassen sich dann bequem herausziehen. Kahle Stellen werden einfach nachgesät. 
Düngen Sie gut aufgebauten Rasen. Für größere Flächen empfiehlt sich der Einsatz eines Streuwagens. 
Lüften Sie Ihren Rasen! Mit einem Vertikutierrechen werden abgestorbene und verfilzte Wurzelteile entfernt, auch Moos wird so gelöst und nach oben gebracht. Durch das Auflockern kommt wieder ausreichend Luft an den Boden und das Gras kann besser wachsen. 

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So legt man einen Steingarten an

Steingärten bieten Lebensraum für zahlreiche Pflanzenarten, die sich an teilweise extreme Umweltsituationen angepasst haben.  Auch Insekten, Schmetterlinge oder Eidechsen fühlen sich hier wohl. Und dabei braucht ein Steingarten nicht viel Platz. Schon eine kleine Fläche reicht aus. Hier geht es zum Artikel.

Simplify Praxis-Tipp: Ab wann darf man den Rasen düngen?

Das Mähen, mit Ausnahme des Mulchmähens, entzieht dem Rasen Nährstoffe, die wieder ergänzt werden müssen. Düngen Sie im Frühjahr. Damit der Rasen schnell grün wird, empfiehlt sich eine erste Stickstoffdüngung im März/April. Es wird bisweilen aber auch empfohlen, nicht vor Ende Mai/Anfang Juni zu düngen, da die Gräser nach der Winterruhe eine enorme Wuchskraft haben. Der Zeitpunkt hängt vom Zustand Ihres Rasens ab und wie dieser über den Winter gekommen ist. Guter organischer Rasendünger wirkt langfristig und setzt die Nährstoffe nur allmählich frei. Im Sommer erfolgt ggf. eine Nachdüngung, bis zum Herbst können Sie die Nährstoffzufuhr allmählich reduzieren.

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