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Schon wieder Frühling!
Liebe Leserin, lieber Leser,
angesichts der explodierenden Blütenfülle und der frischen Frühlingsfarben fällt es schwer, in Ruhe am Schreibtisch zu sitzen oder sich auf irgendeine Arbeit zu konzentrieren. Wen zieht es jetzt nicht hinaus ins Freie? Ich persönlich finde, dass dies im Garten die schönste Zeit des Jahres ist. Überall brechen Blüten und Blätter hervor, die Temperaturen sind ideal zum arbeiten im Garten und noch ist unerwünschter Wildwuchs unter Kontrolle und voller Optimismus wird gesät und gepflanzt. Genießen Sie diese schönen Tage! Nur ein Hinweis: Lassen Sie sich nicht zu Spontankäufen im Gartencenter verleiten, auch wenn die Versuchung groß ist. Ich spreche aus eigener, schmerzvoller Erfahrung. Dort locken unwiderstehliche Angebote, exotische Gewächse und Pflanzen, die im Sommer viel Blütenpracht versprechen. Auch wenn es schwer fällt: Überlegen Sie genau, was Sie für Ihren Garten brauchen, wie die Standortbedingungen sind und letztendlich wie viel Platz zur Verfügung steht. Wenn schon Lustkauf, dann Kübelpflanze. Da bleibt anschließend genug Zeit zum Überlegen wohin damit.
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Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Funke
Redaktion simplify Garten |
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Wachsen Tulpen auf Bäumen?
Wer das Glück hat in im Süden zu wohnen, kann sich bereits an den ersten Magnolienblüten erfreuen. Den Anblick eines solchen Magnolienbaumes in voller Blütenpracht vergisst niemand. Magnolien haben die größten Einzelblüten aller winterharten Gehölze. Aber auch nach der Blüte ist ihr ledriges Laub und der malerische Wuchs sehr sehenswert.
Die bei uns am häufigsten gepflanzte Magnolie ist Magnolia x soulangiana, die Tulpen-Magnolie. Setzen Sie die Tulpenmagnolie in einen humusreichen, feuchten am besten auch leicht sauren Boden. Kalkböden verträgt sie wie die meisten anderen Magnolien nicht. Magnolien haben empfindliche Wurzeln. Kaufen Sie sie deshalb nur im Ballentuch. Da sie Flachwurzler sind, reagieren Magnolien empfindlich auf Trockenheit und müssen regelmäßig gewässert werden. Aufgrund der Verletzungsgefahr dürfen Sie den Wurzelbereich möglichst nicht aufgraben. Pflanzen Sie daher Stauden und Begleitpflanzen gleichzeitig mit der Magnolie.
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Powerpakete für jeden Garten
 Genauso wie im Herbst stehen nun auch viele verschiedene Blumen als Zwiebelware zur Verfügung. Anders als die Herbst-Kollegen handelt es sich bei den meisten Arten, die jetzt um die Gunst der Hobbygärtner buhlen, um Gewächse, die nicht winterhart sind. Aus diesem Grund werden sie erst gepflanzt, wenn die Frostgefahr vorbei ist, das heißt hierzulande frühestens Mitte Mai. Dennoch ist es angesagt, bereits jetzt die schönsten Sorten auszusuchen; wer weiß ob nicht einige Wochen später die Objekte der Begierde vergriffen sind? Mehr dazu finden Sie hier.
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Aufbaukost für B(ä)ren
Sie mögen Bärlauch, trauen sich aber nicht, ihn selber zu sammeln, da Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Maiglöckchen und der Herbstzeitlosen besteht. Kein Problem. Alles was Sie brauchen ist eine schattige Stelle im Garten, die nicht zu trocken ist. Säen Sie den Bärlauch einfach aus. Ein Trick: Stellen Sie die Schale mit den Samen einige Tage in die Kühltruhe, Bärlauch braucht Frost zum Keimen. Bis zur Ernte müssen Sie sich aber noch bis zum nächsten Frühjahr gedulden. Für eilige gibt es auch vorgezogene Pflanzen im Fachhandel. Wenn der Bärlauch im Garten erst einmal Fuß gefasst hat, breitet er sich rasch von alleine aus. Seinen Namen verdankt der Bärlauch übrigens dem Umstand, dass er auf dem Speisezettel von aus dem Winterschlaf erwachten Bären ganz oben stehen soll.
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Gehölze schneiden oder nicht?
 Immer wieder fragen sich Gartenfreunde, wann sie ihre Gehölze denn schneiden sollen. Eine einfache Grundregel sagt: Gehölze, die im Sommer blühen schneidet man VOR der Blütezeit im Frühling radikal zurück. Gehölze die im Frühling oder Frühsommer (etwa Forsythien, Zierjohannisbeeren, Weigelien, Flieder oder Duftjasmin) blühen, schneidet man NACH der Blütezeit im Frühsommer zurück. Diese Rückschnittmaßnahmen dienen dazu, die Pflanzen zu einem kräftigen neuen Wuchs anzuregen. Altes, blühfaules Holz wird aus dem Weg geräumt, damit sich die neuen Triebe bestens entwickeln. Sie werden als Routinearbeiten jedes Jahr vorgenommen. Hier geht es zum Artikel
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