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Wozu braucht man einen Garten

Liebe Leserin, lieber Leser,

im April öffnen wieder die ersten Gartenmessen und Gartenschauen ihre Tore. Neuheiten, Nützliches, Überflüssiges und jede Menge neuer Pflanzensorten warten auf Käufer. Und dann stehe ich in der Buchhandlung vor einer Wand mit nichts als Gartenbüchern. In allen Größen, Farben und Preisklassen. Da wird geträumt, geplant, geschwelgt. Da lässt man seiner Fantasie freien Lauf und beschwört die gute alte Zeit. Da werden minutiöse Pflanzpläne erstellt und Arbeitsabläufe beschrieben. Da finden sich Enzyklopädien neben kleinen Ratgebern. Wunderschöne Bilder zeigen wunderschöne Gärten mit wunderschönen Gartenbesitzerinnen mit wunderschön manikürten Fingernägeln. Manche Bücher versprechen gar, das man einen Garten managen kann und ohne allzuviel Arbeit so intelligent anlegen, das man so gut wie keine Arbeit mehr hat mit ihm.

So ist das heute. Alles wird’s optimiert und rationalisiert. Alles ist unter Kontrolle. Aber nicht im Garten bitte. Garten ist ein Gefühlsthema. Der Garten ist ein Ort der Entspannung, und zum Entspannen gehört für mich die Gartenarbeit dazu. Wie langweilig wäre es, das ganze Gartenjahr auf der romantischen Sitzbank unter der Pergola zu sitzen und versonnen die Rosenblüten zu betrachten. Nein. Mein Garten ist einfach, wild und er darf auch sein eigenes Leben haben. Ich sehne mich nach der Einfachheit und freue mich auch an unscheinbaren kleinen Dingen. Der Garten ist ein Bindeglied zwischen der Natur und uns Menschen, nicht mehr und nicht weniger. Und deshalb bin ich auch dieses Jahr gespannt, welche Überraschungen er für mich bereithält. Planung ja, aber nicht Bevormundung, totale Kontrolle und den Garten zum Lifestyle-Objekt degradieren. In diesem Sine wünsche ich eine wunderschöne Gartenwoche.

 

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Funke
Redaktion simplify Garten

simplify Tipp: So mäht man den Rasen

  1. Beginnen Sie mit dem Mähen, wenn die Gräser eine Länge von 6 bis 8 cm erreicht haben. Fangen Sie mit der maximalen Schnitthöhe an und verringern Sie diese von Mal zu Mal. 
  2. Mähen Sie an trockenen Tagen bei bedecktem Himmel. Auch der Rasen muss gut abgetrocknet sein, da nasses Gras klebt und Pilzinfektionen gefördert werden. 
  3. Die ideale Schnitthöhe für Zierrasen ist etwa 2,5 bis 3 cm, für Spielrasen 3 bis 4 cm.
  4. Wenn Sie zu tief schneiden, stockt das Wachstum. Als Faustregel gilt: Schneiden Sie bei jedem Mähen 1/4 bis 1/3 der Halmlänge ab. 
  5. Zu hohen Rasen sollten Sie nicht auf einmal, sondern in Etappen schneiden. Im Sommer lassen Sie das Gras etwas höher stehen, da so die Feuchtigkeit länger gehalten wird. Schränken Sie das Mähen bei anhaltender Trockenheit ein. 
  6. Gegen Jahresende wird nicht mehr so häufig gemäht, der letzte Schnitt erfolgt vor dem ersten Frost. 

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Schnecken in Schach halten

Meist findet man nur die Spuren der grundsätzlich nachtaktiven, gefräßigen Weichtiere. Durchlöcherte Blätter, abgefressene Triebe oder Sämlinge und Dahlienaustriebe auf die man wochenlang vergeblich wartet, sind Indizien für die Übeltäter. Man kann nicht immer den größeren, hin und wieder sichtbaren Spanischen Wegschnecken die Alleinschuld für die Verwüstung anlasten; sehr oft sind die kleineren, unscheinbaren Nacktschnecken noch gefräßiger und gefährlicher. Hier geht es zum Artikel.

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Warum schneidet man Frühblüher jetzt?

So langsam neigt sich die Blütenpracht der frühen Gehölze dem Ende zu: Forsythien, Zierjohannisbeeren, Ranunkelstrauch oder Zierkirschen verblühen in den meisten Gärten gerade; Flieder, Weigelie, Deutzia und Duftjasmin ziehen bis etwa Mittsommer nach. Allen diesen Sträuchern gemeinsam ist, dass sie ihre Knospen am alten Holz ausbilden. Im Hochsommer bis zum Herbst, wenn das vegetative Wachstum der Gehölze abgeschlossen ist, bilden sie bereits die Blütenanlagen an den Zweigen aus. Mit diesen Knospen überwintern die Pflanzen, um sofort im Frühling, wenn Schnee und Frost vergangen sind, sich zu entfalten. Hier geht es zum Artikel




simplify Gartentipp: Mehr Sonne im Garten

Sonnenblumen zählen mit zu den dekorativsten und auffälligsten Blumen überhaupt. Neben Sorten die nahezu drei Meter Höhe erreichen, gibt es Zwergsorten und viele neue Züchtungen mit wunderschönen, kontrastsreichen Blüten. Besonders schön ist die zitronengelbe ‘Valentin’ und ‘Hallo von Benary’ mit einer tiefschwarzen Mitte, die von goldgelben Blütenblättern umstanden ist. Suchen Sie einen schönen, sonnigen Platz und säen Sie vor Ort aus oder ziehen Sie Pflänzchen in Torfquelltöpfen auf der Fensterbank vor. Ob einzeln oder in einer Gruppe – die einjährigen Blütenwunder werden auch Ihren Garten verzaubern.