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Wässern im Mai
Liebe Leserin, lieber Leser,
nach fast 14 Tagen mit nahezu sommerlichem Garten-Wetter verabschiedet sich der April mit wenig sonnigen Aussichten. Ausgerechnet am ersten Maiwochenende, mit Maiansingen, Tanz in den Mai, Maibaumaufstellen etc. soll es wieder regnen. Die Pflanzen in unseren Gärten freuen sich hingegen sehr über ein paar Regentage. Wenn das schöne Wetter zurückkehrt, ist das Giessen der Pflanzen im Mai ganz besonders wichtig.
Alles Wissenswerte über das Wässern im Frühling habe ich Ihnen in der heutigen Ausgabe des Gartenbriefs zusammengestellt. Ebenso finden Sie ein paar Anregungen dazu, welche Gewächse aus dem Ziergarten auch in der Salatschüssel oder als Limonadenzusatz eine gute Figur machen.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und ein erholsames erstes Maiwochenende.
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Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Funke
Redaktion simplify Garten |
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Wasser marsch!
 Eine
Bauernregel sagt: Ist der Maien kühl und nass, füllt’s dem Bauern Scheun‘ und
Fass. Sie gilt hinsichtlich der erwünschten Regenmenge auch für den Gärtner, zu
niedrige Temperaturen sind allerdings eher kontraproduktiv.
Zahlreiche
Stauden und fast alle einjährigen Pflanzen brauchen ausreichend Feuchte, um
sich gut aufzubauen. Trockenheit im Frühling und Frühsommer ist besonders
verheerend, da die noch weichen, zarten, frisch ausgetriebenen Blätter ihre
oberseitige Schutzschicht noch nicht aufgebaut haben. Sie verdunsten daher viel
Wasser und brauchen entsprechenden Nachschub. Hier geht es zum Artikel
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Schönes und Nützliches Seite an Seite
 Wer sagt eigentlich, dass Zier- und Nutzpflanzen strikt voneinander getrennt werden müssen? Zum einen hat nicht jeder einen großen Garten in dem ein Zier- und ein Nutzgarten Platz haben. In die Klostergärten des Mittelalters fanden sowieso zuerst nur Pflanzen Eingang, die sich in irgendeiner Weise nutzen ließen. Erst Jahrhunderte später wandelte sich das Bild zu reinen erbaulichen Ziergärten. Zum zweiten sind zahlreiche Zierpflanzen sozusagen Grenzgänger, weil sie sie sich sowohl im Blumenbeet als auch in der Salatschüssel oder Teetasse bestens machen. Hier geht es zum Artikel.
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simply Gartentipp: Rasen düngen
Das Mähen, mit Ausnahme des Mulchmähens, entzieht dem Rasen Nährstoffe, die wieder ergänzt werden müssen. Düngen Sie im Frühjahr. Damit der Rasen schnell grün wird, empfiehlt sich eine erste Stickstoffdüngung im März/April. Es wird bisweilen aber auch empfohlen, nicht vor Ende Mai/Anfang Juni zu düngen, da die Gräser nach der Winterruhe eine enorme Wuchskraft haben. Der Zeitpunkt hängt vom Zustand Ihres Rasens ab und wie dieser über den Winter gekommen ist. Guter organischer Rasendünger wirkt langfristig und setzt die Nährstoffe nur allmählich frei. Im Sommer erfolgt ggf. eine Nachdüngung, bis zum Herbst können Sie die Nährstoffzufuhr allmählich reduzieren.
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simplify Tipp: Pflanzen streicheln
Keimlinge auf der Fensterbank oder im Mini-Gewächshaus benötigen viel Licht, damit sie kräftig und kompakt wachsen. Fehlt Licht, schießen sie in die Höhe, bilden dabei schwache Stängel und fallen nach einer Zeit einfach um. Aber es gibt noch eine Möglichkeit, die jungen Pflanzen zu stärken: durch streicheln. Streichen Sie mit der bloßen Hand ein- bis zweimal am Tag über den Pflanzennachwuchs. Sie können auch einen Holzstab oder eine zusammengerollte Zeitung verwenden. Auf diese Art kräftig gestreichelte Pflanzen werden kräftiger und widerstandsfähiger. In der Natur übernimmt übrigens der Wind diese Aufgabe.
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