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Eisige Heilige und frierende Exoten
Liebe Leserin, lieber Leser,
auch wenn Experten davon ausgehen, dass der Mai in diesem Jahr mild verlaufen wird und Frostgefahr nicht mehr droht, rate ich zur Vorsicht und halte mich an die gute alte Regel: warten, bis die Eisheiligen vorbei sind. (11. bis 13. Mai in
Norddeutschland und 12. bis 14. Mai in Süddeutschland, dann sollte die Gefahr der
Nachtfröste vorbei sein.) Frostempfindliche Pflanzen dürfen nun ins
Freie. Das sind vor allem Kübelpflanzen, Balkonblumen, Tomaten, Paprika und
vorgetriebene Gurken oder Kürbisse. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, warten
Sie noch die kalte Sophie ab, die auf den 15. Mai festgesetzt ist.
Gewöhnen
Sie aber Ihre Kübelpflanzen behutsam an das Leben draußen. Wichtig ist vor
allem, die empfindlichen Triebspitzen zu schützen. Am besten stellen Sie die
Pflanzen an einem bewölkten Tag ins Freie, sie müssen sich erst langsam an das
Sonnenlicht gewöhnen. Steht dann nicht genügend Feuchtigkeit zur Verfügung,
welken die Blätter oder bekommen Brennflecken. Mehr dazu in diesem Newsletter.
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Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Funke
Redaktion simplify Garten |
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Kuscheln auf der Terrasse
 Zwar ist es, solange keine Fröste im Spiel sind, für die meisten Sommerblumen unproblematisch, auch die gegenwärtig herrschenden eher kühlen Temperaturen zu überstehen. Pelargonien, die meisten Fuchsien oder auch ausgesäte Blumen wie Ringelblumen, Duftsteinrich, Kosmeen oder Tagetes stehen in frischen Frühlingslüftchen recht munter da. Genauso wie die robusten Kübelhelden wie Engelstrompeten, Oleander, Myrte, Granatapfel oder Olive. Anders liegt der Fall bei einigen sehr schönen und beliebten Beet- und Balkonpflanzen, die aus tropischen Gefilden stammen. Mehr dazu lesen Sie hier.
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simplify Tipp: Lavendelöl gegen Schädlinge
Vor allem Grünlilien, Drachenbäume, Zypergras, Yucca und
Palmen bekommen im Winter braune Blattspitzen. Der Grund ist zu trockene Luft
in geheizten Räumen. Zimmerpflanzen benötigen mindestens 50-70 %
Luftfeuchtigkeit. Abhilfe schafft tägliches Besprühen mit abgekochtem und
abgekühltem Wasser. Tipp: geben Sie einige Tropfen Lavendelöl in das
Sprühwasser, das hilft gleichzeitig gegen Schädlinge.
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Frischluftkur für Stubenhocker
 Stubenhocker oder Sommerfrischler? Zahlreiche Zimmerpflanzen wären jetzt dankbar für einen Platz im halbschattigen Freien, beispielsweise unter einem großen Baum oder auf einer geschützten Terrasse. Haben sich die Außentemperaturen einigermaßen sicher über Nachtwerte von 10 °C eingependelt, kann man sich die kleine Umsiedlung durch den Kopf gehen lassen. Für einen Aufenthalt an der frischen Luft gibt es auch für die Pflanzen sehr gute Gründe. Zum einen ist die Luftfeuchtigkeit draußen immer höher, als in einem Wohnraum. Trockene Zimmerluft macht vielen Pflanzen das Leben schwer, daher atmen sie besonders nach der Heizperiode an der besseren Luft erst einmal auf. Mehr dazu lesen Sie hier.
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simplify Tipp: Gärtnern mit der Wunderfolie
Nun kann auch mit dem Auspflanzen von Gemüse begonnen
werden. Pflanzen Sie aber nur soviel, wie Sie auch verbrauchen können. Die
Setzlinge sollten kräftig sein und mäßig feucht gehalten werden, so bilden sich
mehr Wurzeln. Zur Förderung des Wachstums können Sie das Beet auch mit einer
„mitwachsenden“ Folie abdecken, sie schafft das ideale Mikroklima für den
Pflanzennachwuchs. Säen Sie weiter aus und ziehen Sie neue Setzlinge heran.
Wenn Sie alle drei Wochen ausppflanzen, können Sie die ganze Saison über
ernten. Gepflanzt wird jetzt Kopfsalat, Kohlrabi, Blumenkohl, Rosenkohl,
Porree.
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