simplify Garten
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Alles eine Frage der Einstellung

Liebe Leserin, lieber Leser,

wer jetzt Zeit hat gründlich zu jäten, soll es tun! Um dem Wetter etwas Positives abzugewinnen: der Boden ist weich, und Unkräuter – politisch korrekt spricht man heute von Beikräutern – lassen sich nun leicht herausziehen. Außerdem vermeiden Sie, dass sie explosiansartig zu wachsen beginnen, sobald es wieder wärmer wird.

Sicher, jäten ist eine lästige Pflicht, und besonders Aussaatbeete müssen penibel von Wildpflanzen freigehalten werden, sonst haben die jungen Sämlinge keine Chance und werden im Handumdrehn überwuchert. 

Und noch etwas:  Wenn sie den Unkräutern erst gar keine Gelegenheit geben Samen zu bilden, haben Sie auch später weniger Arbeit. Knieschoner, Krallen und Hacken sind probate Hilfsmittel, die die Arbeit erleichtern. Für Terrassen und Wege haben sich Flammenjäter bewährt. Es geht auch also ohne Chemie. Und bloß nicht schimpfen über das Unkraut. Es gibt auch allerhand nützliche Wildkräuter, sogar der gefürchtete Giersch lässt sich als Salat zubereiten. Brennnesseln sind sehr nützliche Stauden, Vogelmiere schmeckt auch nicht schlecht und Löwenzahn im Salat ist ein Leckerbissen. Ich bezeichne dies als kulinarische Schädlingsbekämpfung.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne Gartenwoche, und bestes Gartenwetter!

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Funke
Redaktion simplify Garten

Hecken-Evergreens: jetzt pflanzen

So allmählich ist es soweit: Der Boden hat sich erwärmt, eine kontinuierliche Wasserversorgung wird nicht mehr durch Fröste unterbrochen und immergrüne Gehölze können problemlos gepflanzt werden, wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet. Gerade blickdichte Hecken lassen sich nun ideal gestalten.

Wie es gemacht wird, erfahren Sie hier.


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Blattlaus-Alarm

Sie ist allgegenwärtig, sehr hungrig, ausgesprochen fruchtbar und vergleichsweise leicht zu bekämpfen: die Blattlaus. Es ist schwer verständlich, dass sie viele Hobbygärtner dazu veranlasst, gleich zur Giftspritze zu greifen; das ist in den allermeisten Fällen wirklich nicht erforderlich. In vielen Gärten reicht es aus, den beginnenden Befall erst einmal zu beobachten und die ersten Kolonien mit den Händen abzustreifen. Oft werfen auch Nützlinge ihre wachen Sinne auf die sich auftuenden Nahrungsquellen und stellen sich ein. Lassen Sie den natürlichen Helfern erst ein wenig Zeit, sich zu etablieren. Sie müssen die Nahrung schließlich erst ausmachen und sich dann an Ort und Stelle vermehren, ehe ein Effekt sichtbar wird. 

Hier geht es zum Artikel. 

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simplify Gartentipp: Wildtriebe entfernen

Und noch ein Tipp zu Rosen. Die meisten modernen Buschrosen sind auf einer robusten Unterlage veredelt, die der Pflanze die nötige Kraft gibt, eine ansehnliche Blütenpracht zu entfalten. Doch bildet dieser Wurzelstock gelegentlich eigene Triebe, die Sie gut erkennen können, da sie eine deutlich hellere Blattfärbung besitzen. Diesen Wildwuchs müssen Sie direkt an seinem Ursprung an der Wurzel entfernen, nur über dem Boden abschneiden reicht nicht aus. Graben Sie bis zum Ansatz unterhalb der Veredlungsstelle und reißen Sie den Trieb ab. Ansonsten entstehen rasch hoch wachsende Wildrosenbüsche.

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simplify Tipp: Blaues Bütenwunder

Der prächtige Blauregen findet immer mehr Liebhaber. Er verschönert Fassaden, berankt Pergolen und bezaubert mit einer üppigen Blüte. Je nach Sorte dauert es nach dem Pflanzen bis zu fünf Jahre bis zur ersten Blüte. Je schattiger und nährstoffreicher der Standort, umso länger dauert es. Besonders die günstig angebotenen Sämlingspflanzen lassen sich Zeit. Sparen Sie hier nicht an der falschen Stelle. Richtig investiert haben Sie lange Freude an dem wuchsfreudigen Kletterer. Die Blühwilligkeit können Sie durch einen kräftigen Schnitt fördern. Schneiden Sie dazu die frischen Triebe bis zwei oder drei Augen zurück..