simplify Garten
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Gute Nachbarn, böse Nachbarn ...

ab Mitte Mai geht es rund im Gemüsegarten, nun können auch Bohnen, Kürbis & Co. ohne Gefahr ins Freiland gesetzt werden. Aus diesem Anlass noch ein paar Worte zum Thema Mischkultur. Als Mischkultur bezeichnet man den gleichzeitigen Anbau von zwei oder mehr Gemüse- und Kräuterarten auf einem Beet. Diese von der Natur abgeschaute Praxis bietet zahlreiche Vorteile, da sich die Pflanzen in vielerlei Hinsicht gegenseitig unterstützen können, hierfür einige Beispiele.

Zum Beispiel wurzeln manche Gemüsearten flach, andere schicken ihre Wurzeln tief in die Erde. Da sie Wasser und Nährstoffe aus unterschiedlichen Bodenschichten entnehmen, treten sie in Mischkultur nicht in Konkurrenz und können so optimal gedeihen. Auch sind die Nährstoffansprüche der kombinierten Arten sehr unterschiedlich, entsprechend wird der Boden nicht einseitig ausgelaugt, bleibt fruchtbar und muss weniger gedüngt werden. Und noch ein wichtiger Nebeneffekt: Schädlinge, die sich in Monokulturen ungebremst vermehren, treten in Mischkulturen seltener auf. Das sind lauter Vorteile, die es beim Pflanzen zu bedenken gibt.

Doch soll man sich auch nicht zu sehr verkopfen und eine Wissenschaft aus all dem machen. Die Ertragsoptimierung spielt im Erwerbsbau natürlich eine entscheidende Rolle, im Hobbybereich sind aber auch die Freude am Wachsen und Gedeihen der Pflanzen wichtig, und da darf man ruhig eigene Erfahrungen machen und auch einfach mal etwas ausprobieren. Gärtnern soll Spaß machen, und mir macht es immer am meisten Spaß, wenn ich experimentieren kann und aufmerksam beobachte, wie die Pflanzen wachsen und gedeihen.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Funke
Redaktion simplify Garten

Schmetterlinge: pro und contra

Für viele Menschen sind Schmetterlinge der Inbegriff der sommerlichen Leichtigkeit. Wo immer sie auftauchen, verbreiten sie eine heitere Stimmung. Aber jeder noch so schöne Sonnengaukler entstammt einer kleinen Raupe Nimmersatt, und die sind so gar nicht gern im Garten gesehen. Schließlich schädigen die Raupen zahlreiche Zier- und Nutzpflanzen. Es stellt sich also die Frage nach der friedlichen Co-Existenz von Raupen und Pflanzen, bzw. inwieweit der Mensch diese fördert. 

Hier geht es zum Artikel. 

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simplify Tipp: Kohl im Auge behalten

Wenn Sie Kohl in Ihrem Garten angepflanzt haben, sollten Sie regelmäßig einen Blick auf die Unterseite der Blätter werfen. Dort finden Sie Trauben von kleinen gelben Eiern. Sie können diese einfach entfernen, zerdrücken oder mit einem Bacillus-thuringiensis-Präparat besprühen, das die jungen Raupen abtötet. Eine Alternative ist ein rechtzeitiges Abdecken mit einem Flies – so haben die Schmetterlinge erst gar keine Chance, an die Pflanzen zu gelangen

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Was tun, wenn die Clematis welkt?

Es ist manchmal wirklich ein Jammer mit den großblumigen Clematis-Pflanzen. Gestern noch standen sie vital grünend und blühend da, und heute brechen sie zusammen; Triebe und Blätter welken beim Zusehen dahin und die Blütenpracht vergeht sang- und klanglos. 

Die Ursache ist ein Pilz mit dem populären Namen Clematiswelke. Nach der Infektion zieht sich dieser Befall in die Pflanzen hinein und verstopft die Leitbündel der Pflanzen. Der Wassertransport ist unterbrochen, alles was über dem Pilzbefall wächst, ist nicht mehr zu retten. Leider setzt der Pilz sehr tief in der Pflanze an.

Was Sie tun können, erfahren Sie hier.


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simplify Gartentipp: So frisieren Sie ihren Rasen

Jetzt muss der Rasen wenigstens einmal, am besten zweimal in der Woche gemäht werden. Je weniger bei einem Durchgang gekürzt werden muss, umso gesünder bleibt das Gras. Tipp: Mähen Sie jedes Mal in eine andere Richtung, sonst beginnt das Gras einseitig zu wachsen und die Rotorblätter können nicht mehr richtig greifen. Färbt sich das Gras bei Trockenheit braun, mähen Sie nicht mehr so oft und lassen die Halme etwas länger stehen.

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