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Gefräßige Fliegen und Teiche im Miniformat
Liebe Leserin, lieber Leser, auch wenn der Garten als Inbegriff für ein Stück Natur vor der eigenen Haustüre gilt: korrekterweise muss man sagen, dass es sich um einen naturnahen Lebensraum handelt. Und das auch nur dann, wenn er mit möglichst vielen heimischen Pflanzen bestückt ist und vielen Tieren artenreiche Lebensräume bietet. Denn in freier Natur wird weder gesät, geerntet, gejätet oder gedüngt. Dafür sind natürliche Lebensgemeinschaften stabile Ökosysteme, deren Bewohner sich gegenseitig kontrollieren und so ein biologisches Gleichgewicht entstehen lassen. In solchen Lebensräumen kann es daher auch keine Schädlinge oder Nützlinge geben, da jedes Mitglied der Lebensgemeinschaft eine wichtige Funktion ausübt. Um Ärger mit Schädlingen zu vermeiden und Krankheiten vorzubeugen ist also die beste Methode, von der Natur zu lernen und sich den natürlichen Zuständen so weit wie möglich anzunähern. Das heißt Vielfalt und Mischkultur statt Monotonie und Mut zur wilden Ecke.
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Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Funke
Redaktion simplify Garten |
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Gemüse hinter Gittern
Kohlweißling, Möhrenfliege & Co. machen unserem Gemüse das Leben
schwer und vergreifen sich an den Früchten unserer Arbeit, besser gesagt, ihre Larven
tun das. Aber das müssen wir nicht einfach so hinnehmen! Spezielle feinmaschige
Netzten halten die Schädlinge davon ab, überhaupt zu den Feldfrüchten
vorzudringen und ihren gefräßigen Maden dort ein zuhause zu bieten. Wie es geht, erfahren Sie hier.
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Schnecken adè!

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simplify Gartentipp: Gute Nachbarschaften
Statt Fliegennetze und Chemie kann man es auch einmal mit der Mischkultur probieren. In der Mischkultur schützen sich die meisten Gemüse und
Kräuter mit Hilfe von Duftstoffen gegenseitig vor Schädlingen und Krankheiten.
So vertreiben Knoblauch und Zwiebeln die Möhrenfliege, Kerbel hält Ameisen fern
und Sellerie den Kohlweißling.
Dill, Koriander, Kamille oder Schafgarbe wirken stärkend auf
die Pflanzengesundheit. Tagetes verhindert die Vermehrung der schädlichen
Bodenälchen, wenn sie mindestens drei bis vier Monate auf einem Beet verbleiben
können.
Selbst der Geschmack von Gemüse kann durch Mischkultur
beeinflusst werden. Bohnenkraut fördert das Aroma von Buschbohnen, Dill bei
Gurken, Koriander bei Kartoffeln, Kresse bei Radieschen, Petersilie dagegen
beeinträchtigt den Geschmack von Kopfsalat.
Je kunterbunter und je mehr durcheinander, umso besser. Tief
wurzelnde Pflanzen holen Wasser und Nährstoffe aus tiefen Bodenschichten, was
flach wurzelnden zugute kommt. Die Wechselwirkungen sind mannigfaltig und
entsprechen den Verhältnissen in der Natur, die keine Monokulturen kennt.
Achten Sie lediglich darauf, dass allen Pflanzen genügend Licht und Wasser zur
Verfügung steht.
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Platz ist in der kleinsten Wanne
Sie müssen kein Gartenbesitzer sein Gartenbesitzer sein, um sich den
Traum von einem Teich erfüllen zu können, ein Teich im Miniaturformat lässt
sich auch auf dem Balkon oder der Terrasse aufstellen. Hier erfahren Sie mehr.
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Frühjahrskur für Ihren Geldbeutel
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Pflanzen sollen sprießen und Geld soll fließen!
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simplify-Tipp: Miniteiche überwintern
Miniaturteiche in kleinen Schalen und Gefäßen müssen Sie den Winter
über entleeren, sonst frieren sie auf. Die Pflanzen können Sie in einem Kübel
oder Eimer an einem kühlen und frostfreien Platz überwintern. Der Raum muss
unbedingt kühl sein, weil besonders heimische Wasserpflanzen eine Winterpause
brauchen, um sich im Frühjahr wieder gut entwickeln zu können.
Reinigen Sie die Gefäße nur mit klarem Wasser und einer
Wurzelbürste. Auf keinen Fall scharfe Reinigungsmittel verwenden!
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