Liebe Leserin, lieber Leser,
Mancherorts blühen sie schon, in meinem Garten beginnen sich
die Knospen allmählich zu öffnen: die Rede ist von Rosen, nun ist ihre große Zeit gekommen. Und
damit auch die Sorge um ihre Gesundheit.
Wenn Sie bei Ihren Rosen mit Pilzproblemen zu kämpfen haben,
sollten Sie etwas dagegen unternehmen. Oft helfen einfach vorbeugende Maßnahmen
nicht mehr aus. Gegen Pilzkrankheiten wie Rosenrost und Mehltau gibt es aber
neue, umweltverträgliche Mittel, die sich auch für andere Zierpflanzen und
Gemüse eignen. Die Dosierung der Mittel ist einfach und auf kleine Mengen
abgestimmt. Wichtig beim Spritzen: Das Laub sollte am Ende tropfnass sein, und
die Blätter müssen auch auf der Unterseite benetzt werden. Um auf Nummer Sicher
zu gehen, sollten Sie die Behandlung nach 12 Tagen wiederholen. Halten Sie ihre
Rosen trotzdem weiterhin im Auge und entsorgen Sie Pflanzenteile, die sichtbar
erkrankt sind.
Rosenrost erkennen Sie an den schwarzen Pusteln auf der
Blattunterseite. Oft ist Kalimangel verantwortlich, mit entsprechenden
Düngemitteln lässt sich der Befall eindämmen. In hartnäckigen Fällen können die
Pflanzen mit Schwefelpräparaten behandelt werden.
Mehltau befällt besonders gerne durch Wassermangel
geschwächte Pflanzen. Gießen Sie kräftig, aber nur an der Basis der Pflanze.
Schneiden Sie befallene Triebe sofort ab, im Frühstadium können Sie Mehltau
rasch eindämmen. Auch hier gilt: gegossen wird nur im Wurzelbereich. Nasse
Blätter fördern den Mehltau.
Russtau ist eine der häufigsten Rosenkrankheiten und leider
nur schwer zu bekämpfen. Typisch sind unregelmäßige schwarze Flecke auf den
Blättern.
Die wichtigste Maßnahme zur Vorbeugung ist die Wahl des
richtigen Standorts. Staunässe, zu trockener Boden, Wärmestau und Nährstoffmangel
fördern die Krankheit. Vorbeugend können Sie zudem im Mai/Juni mit
Schachtelhalmextrakt sprühen.
Hier noch ein paar Tipps zur Vorbeugung mit natürlichen
Methoden:
- Kaufen Sie nur gesunde Rosen
- Pflanzen Sie an einen luftigen Standort, gute
Luftzirkulation ist eine wichtige Vorbeugemaßnahme
- Wässern Sie nur im Wurzelbereich, Nässe der Blüten und
Blätter fördert den Befall
- Befallene Pflanzenteile vernichten
Ansonsten wünsche ich Ihnen viel Freude an ihren Rosen!