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Stauden und Sträucher

spektakulär und bescheiden, verspielt und streng, zart und kräftig: Die Welt der Stauden ist verschwenderisch in ihrer Fülle, verführerisch und berauschend zugleich. Besonders im Juni zeigen sich viele Stauden von ihrer schönsten Seite. Überall grünt und blüht es: Glockenblumen, Margeriten, Rittersporn, Gladiolen, Lilien, Lavendel, Lupinen, Mohn und, und, und.

Mit einsetzender Blütenbildung brauchen Stauden vermehrt Phosphate und Kalium. Daher sollten Sie im Sommer mit phosphathaltigem Knochenmehl oder stickstoffarmen mineralischen Mitteln düngen. Gedüngt wird bis etwa September, dann muss sich die Pflanze auf die Winterruhe vorbereiten. 

Schneiden Sie verwelkte Blüten regelmäßig heraus. So wird die Samenbildung verhindert und die Pflanze steckt alle Energie in die Bildung neuer Blüten. Dann bleibt nur noch, sich an der Blütenpracht zu erfreuen.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Funke
Redaktion simplify Garten

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  • Ihre Beete optimal vorbereiten,
  • die Aussaat genau zum richtigen Zeitpunkt vornehmen,
  • Gehölzpflanzungen planen,
  • immergrüne Nadel- und Laubgehölze pflanzen,
  • Beet- und Edelrosen richtig schneiden,
  • Stauden teilen,
  • Schwächen und Schwachpunkte an Ihrem Rasen beheben,
  • Schnecken wirksam begegnen – ohne Chemiekeule,
  • uvm.

Vermehrung mit Nabelschnur

Die Vermehrung durch Absenker ist etwas in Vergessenheit geraten, dabei ist es eine sehr einfach Methode, Kletterpflanzen oder Gehölze zu ziehen. Absenker gelingen bei Pflanzen, deren Triebe so lang und flexibel sind, dass sie ganz einfach von einem Strauch nieder gelegt werden können, ohne zu brechen. 


simplify Tipp: Gemüsegarten im Juni

Hand in Hand mit der Ernte können sie frei werdende Flächen im Beet auch im Juni neu bepflanzen (Fruchtwechsel beachten!). Sellerie, Kopfkohl, Rosenkohl, Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi, Grünkohl und Lauch können ohne weiteres bis Mitte/Ende Juni ausgepflanzt werden. Auch säen lohnt noch: Aussaaten von Pflücksalat, Dill, Radieschen, Rettich, Möhren und Buschbohnen sowie Knollenfenchel der Sorten ‚Zefa-Fino’ und ‚Sperlings-Cantino’ verlängern die Erntesaison.

Salate für Herbst und Winter sind Feldsalat, Winterendivie, Zuckerhut-Salat und Radicchio. Letztere ab November knapp über dem Boden zurückschneiden, damit sich Winterrosetten bilden, die dann wieder ab März geerntet werden können. 

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Leckerer Waldmeister!

Entgegen der landläufigen Meinung, dass man Waldmeister nur vor der Blüte genießen darf, können auch jetzt noch leckere Speisen mit ihm aromatisiert werden. Selbst nach dem Johannistag, der ja für viele Frühlingsleckereien als Schlusspunkt der Ernte gilt, darf man ihn pflücken und schmecken.

Hier geht es zum Artikel. 

simplify Praxistipp: Himbeeren anbinden

Himbeerruten müssen jetzt angebunden werden. Lassen Sie pro laufendem Meter nicht mehr als acht bis zehn Ruten stehen und binden Sie diese auseinandergezogen an. So können Sie der Rutenkrankheit vorbeugen, da die Anlage besser durchlüftet wird. Himbeeren mögen übrigens einen abgedeckten, frischen und gut feuchten Boden. 

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