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Fußball schauen oder Sumpfbeet anlegen?

Liebe Leserin, lieber Leser,

Diese Mischung aus irischem Frühling, dampfend heißen subtropischen Sommertagen und frösteligem Aprilwetter zehrt vermutlich nicht nur an meinen Nerven. Die aktuelle Temperatur: 14 Grad und Dauerregen. Draußen kriechen im Schneckentempo fröstelnde Tomaten an Spiralstäben hoch, bemühen sich Rosen vergeblich darum, ihren sommerlichen Duft zu verströmen und sitzen hoffentlich die Wühlmäuse bis zu den Ohrenspitzen in den Kammern ihrer unterirdischen Versorgungsgänge. Im Ernst, das Wetter machte jeden Gedanken an eine vernünftige Gartenplanung und Gartenarbeit zunichte.

Positiv betrachtet: das ideale Wetter, um am Schreibtisch zu sitzen und sich über das Wetter zu beklagen. Außerdem habe ich noch einmal in Ruhe verschiedene Kataloge von Gartenversendern durchforstet, der Sommer hinkt ja einige Wochen hinter der Zeit und vielleicht bleibt es dann im Herbst länger mild und der eine oder andere Kürbis, den ich erst vor einer Woche gesät habe, findet noch seinen Weg in den Suppentopf.

Und dieses Wetter ist auch ideal geeignet, Ihnen einen neuen Service anzubieten: Zum ersten Mal finden Sie in unserem Newsletter einen Videobeitrag, heute zum Thema „Lavendel schneiden“. Ebenfalls passend zum Wetter einen Beitrag zum Thema Sumpfbeet. Viel Spaß dabei

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Funke
Redaktion simplify Garten

Muss Lavendel eigentlich geschnitten werden?

In südlichen Gärten fällt mein, zugegeben nicht neidfreier Blick, oft auf prächtige Lavendelbüsche, ja sogar ganze Hecken. Doch auch bei uns kann Lavendel – je nach Sorte – beachtliche Größe und Pracht erreichen, und ein Weg dorthin sind auch  korrekt durchgeführte Schnittmaßnahmen.

Um Ihnen diese und andere Gartenpraxis-Themen noch besser zu veranschaulichen, bieten wir Ihnen ab dem heutigen Newsletter in regelmäßigem Abständen auch zusätzliche Profiinformationen in Form von lehrreichen Videos an. Die Kurzfilme werden von unserem neuen Kooperationspartner Markus Kobelt produziert, der das Internetportal www.gartenvideo.com betreibt.

Ist das Ihr erster Garten?

Kein Problem mit der simplify-Garten Community!

simplify Gartentipp: Manche mögens feucht

Ein Sumpfbeet am Gartenteich bietet Lebensraum für zahlreiche schöne und interessante Pflanzen. Sie können aber auch im Garten ein solches Feuchtbiotop anlegen. So wird es gemacht:

  • Heben Sie das vorgesehene Beet etwa 40 bis 60 cm tief aus. Legen Sie das Beet mit einer Teichfolie aus.
  • Die Grube darf nicht wasserdicht sein, bringen Sie Löcher oder Schlitze in der Folie an. Auch soll die Folie an den Seiten knapp unterhalb der Erdoberfläche bleiben.
  • Nun geben Sie zuunterst eine Kiesschicht, die vor Staunässe schützt.
  • Füllen Sie eine Mischung aus lehmiger Erde (ideal) und Rindekompost in das Beet. Die Schicht sollte etwa 45 cm dick sein.
  • Die gesamte Beetoberfläche wird nun mit Kies abgedeckt, damit die Erde nicht aufschwimmt.
  • Wässern Sie das Beet, bei längerer Trockenheit muss Wasser nachgefüllt werden.

Zur Bepflanzung eignen sich Sumpfdotterblume, Schlangenknöterich, Sumpfgladiole, Mädesüß, Bergenie, Wollgras, Sumpfschwertlilie, Pfennigkraut, Gauklerblume und viele andere. 

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Der Kampf gegen Windmühlen

Wie bei vielen anderen ungeliebten Routinearbeiten gilt auch hier: Wer immer dranbleibt, hat wenig Mühe, wer es schleifen lässt, quält sich ab.

Also frisch ran ans ungebetene Kraut! 

Was Google so nicht findet und Wikipedia so nicht schreibt!

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Im Internet finden Sie viele Informationen, doch welche davon benötigen Sie wirklich? Und wie viel Zeit möchten Sie dafür aufwenden Wissenswertes zu finden – vor allem dann, wenn es darum geht die Allgemeinbildung zu trainieren. Machen Sie deshalb mit beim „20-Minuten-Schlaukopf-Training“ von simplify Wissen!

Wetten, dass Sie innerhalb von 4 Minuten zum EU-Insider werden und mitreden können? In 3 Minuten verstehen, worum es im Nahostkonflikt wirklich geht. In 2 Minuten erklären können, wie Darwin seine Evolutionstheorie durchgesetzt hat.

simplify Tipp: Beeren-Spezialitäten

Die selbstfruchtbaren robusten Jostabeeren sind eine Kreuzung aus Johannisbeere und Stachelbeere. Die Früchte haben etwa die Größe von Stachelbeeren, sind tiefschwarz und haben das erfrischende Aroma beider Elternteile bewahrt.

Ideal für Diabetiker ist die Schwarze Apfelbeere. Die ertragreiche Sorte liefert tiefschwarze Früchte mit einem niedrigen Fruchtzuckergehalt.

Die stachellose und schmackhafte Loganbeere stellt im Garten die gleichen Ansprüche wie Brombeeren. Die Früchte eignen sich besonders zur Herstellung von Marmelade.

Goji-Beeren sind 2 bis 4 m hohe und breite Sträucher mit dornigen, bogenförmig überhängenden Zweigen. Im Spätsommer und Herbst bringen sie 1 bis 2 cm lange, rosinenförmige, scharlachrote Beeren hervor, die als sehr gesund gelten. Sie enthalten große Mengen Antioxidantien und Vitamin B sowie eine Vielzahl anderer wertvoller Inhaltsstoffe.