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Von Brennnesseln und anderen Pflanzen
Liebe Leserin, lieber Leser, endlich
Sommer – und Fussball. Die WM in Südafrika lähmt nicht nur zeitweise das
öffentliche Leben, hier zeigt sich auch ein ganz anderes Phänomen: Irgendwo auf
der Welt findet ein Fußballspiel statt, dass von Millionen Menschen auf der
ganzen Welt auf Bildschirmen live verfolgt wird. Die Welt wird zu einem
einzigen Stadion. Zu solchen Anlässen wird die Globalisierung greifbar. Weniger
auffällig, zumindest auf den ersten Blick, spielt sich das Szenario aber auch
in Gärtnereien und Fachbetrieben ab. Es ist für uns schon völlig normal, dass wir
überall die exotischsten Pflanzen aus der ganzen Welt kaufen kann: Stevia,
Vietnamesisches Basilikum, Zitronengras, Koriander und, und, und.. Die Welt
wird zum Dorf. Doch muss man nicht immer in die Ferne schweifen, auch vor der
eigenen Haustüre gibt es so manchen Schatz zu heben. Unsere heimische Flora
bietet alles, was das Herz begehrt, ganz gleich ob Gemüse- oder Heilpflanzen.
Aus dem Grund möchte ich Ihnen heute zwei, eigentlich ganz schlichte, Pflanzen
vorstellen, die fast jeder kennt. Aber wissen Sie auch, was alles ihnen steckt?
Ich rede von dem inzwischen sehr populären Johanniskraut und der bei vielen
weniger beliebten Brennnessel. Viel Spaß beim Lesen.
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Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Funke
Redaktion simplify Garten |
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Brennnessel – wehrhafter Alleskönner
 Die Brennnessel ist eine Pflanze, der ich größten Respekt zolle. Dies liegt nicht etwa in dem Umstand begründet, dass man vor ihren Brennhaaren auf der Hut sein sollte. Nein, kaum eine Pflanze ist so vielseitig einsetzbar wie die Brennnessel. Sie ist eine uralte Kulturpflanze, aus deren Stängeln vor der Einführung der Baumwolle Fasern gewonnen wurden, die zu groben Stoffen verarbeitet worden sind. Getrocknet gibt sie einen hervorragenden Tee, der Bestandteil einer Fasten- oder Frühjahrskur sein kann.
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simplify Gartentipp: Baumwuchs korrigieren
Der Juni ist auch eine günstige
Zeit für Korrekturmaßnahmen an jungen Obstbäumen. Ungünstige und steil stehende
Triebe im Kopfbereich können Sie jetzt herunter binden. Junge, noch nicht
verholzte Triebe können Sie an der Triebspitze mit einer Wäscheklammer
beschweren, um so besser in eine annähernd waagerechte Position zu gelangen.
Gleichzeitig wird durch diese Maßnahme auch das Wachstum gebremst. Stärkere
Triebe können Sie mit einer Schnur binden. Wichtig ist dabei zu beachten, dass
die gebundenen Äste keinen "Buckel" machen und dass die Triebspitze
immer leicht nach oben zeigt.
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Meine Empfehlung der Woche: Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten!
 Hier ist ein völlig neuer Weg, wie Sie mehr Selbstvertrauen gewinnen und Ihre Selbstkontrolle wieder erlangen, um endlich frei und unabhängig zu sein ...
- ohne zig Lebens-Ratgeber zu wälzen.
- ohne ein Seminar zu besuchen.
- ohne an einem Abendkurs teilzunehmen.
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- ohne Ihre wertvolle Zeit mit ineffizienten Methoden zu verschwenden.
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Johanniskraut – gut für die Nerven
 Mit der Ausbreitung des Christentums wurden aus der heidnischen Kultblume das heilige Kraut, das am Johannistag (24. Juni) gesammelt wurde. Den Namen St. Johanneskraut finden wir zum ersten Mal im Jahr 1525 in Paracelsus´ Buch "Von den natürlichen Dingen". Er bezeichnete sie als eine Pflanze, "deren Tugend gar nicht beschrieben werden kann".
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simplify Tipp: Tomaten anbinden
Praktische Stützen für Tomaten sind
spiralig gedrehte Wellstäbe. Diese werden vor der Pflanzung in den Boden
gerammt, da ansonsten die Wurzeln beschädigt werden. Der neue Pflanzenzuwachs
wird einfach in die nächste Windung gelegt. Zur Unterstützung können Sie die
Triebe hier und da mit einer Bastschnur anbinden. Legen Sie dazu die Schnur um
den Spross, zwischen Spross und Stab überkreuzen und dann auf der
gegenüberliegenden Seite der Stütze verknoten. Die Schleife locker lassen,
damit der Trieb nicht im Wachstum behindert wird.
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