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Tomaten und Kräuter frisch auf den Tisch
Liebe Leserin, lieber Leser,
Das Wetter ist bekanntlich ein beliebter Einstieg in einen
unverbindlichen Small-Talk , und wie wir wissen, gibt es auch immer etwas daran
auszusetzen. So war es lange zu kalt, und nun ist es zu heiß. Den Pflanzen im
Garten macht es nichts, solange ihnen ausreichend Wasser zur Verfügung steht,
und das liegt ganz allein in unserer Verantwortung – zumindest an regenfreien
Tagen. Wie Sie „unfallfrei“ gießen, verrate ich in diesem Newsletter.
Ein anderes Thema, das ebenfalls jeden betrifft, ist das
Thema gesunde Ernährung. Was genau das für den Einzelnen bedeutet, muss jeder
für sich selber herausfinden. Der eine verträgt keine Tomaten, der nächste
keine Kartoffeln und der Dritte gar nichts von beiden. Wie immer auch die
persönlichen Vorlieben sind, worauf jeder achten kann ist die Herkunft und
Qualität der konsumierten Nahrungsmittel, denn diese haben einen großen
Einfluss auf die individuelle Gesundheit. Die sich rasch fortentwickelnden
Erkenntnisse der Ernährungsmedizin erklären mehr und mehr Krankheitssymptome
als sogenannte ernährungsabhängige Zivilisationskrankheiten. In Obst und Gemüse
sind Substanzen enthalten, die nicht nur der Gesundheit förderlich sind,
sondern auch im Krankheitsfall heilend wirken können. Wichtig ist es, auf
seinen Körper zu hören, der meist rechtzeitig meldet, wenn ein „Depot“ zur
Neige geht und Appetit macht auf das, was es wieder füllen kann.
Nicht nur aus diesem Grund ist Obst und Gemüse aus
dem eigenen Garten ein wertvoller Bestandteil der Ernährung, alternativ solches
aus biologischem Anbau. Besonders Kräuter und Fruchtgemüse spielen dabei eine
wichtige Rolle. Deswegen hier ein paar Anmerkungen zum Thema gesunde Tomaten
und gehaltvolle Kräuter.
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Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Funke
Redaktion simplify Garten |
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Tomaten gesund halten
 Tomaten gehören zum Sommer! Ob im
Salat, mit Mozzarella oder frisch vom Strauch in den Mund, sie schmecken in
allen Variationen, und zwar so gut, dass im Durchschnitt jeder Deutsche davon
jährlich 17 kg isst. Und dabei fallen die Unterschiede im Geschmack nicht erst
seit Neuestem auf. Einige Gärtnereien haben sich auf Tomaten spezialisiert,
insgesamt gibt es mehrere Tausend Sorten.
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simplify Gartentipp: Kräuter ernten
Im Kräutergarten eröffnet sich für Gaumen und Nase eine
betörende Welt von Aromen. Diese Genüsse müssen nicht auf kurze Zeit beschränkt
bleiben: Kräuter sowie auch einige Stauden und Zierpflanzen können Sie auf
einfache Art konservieren und verwerten. Kräuteressige und -öle konservieren
die wertvollen Pflanzen ebenso wie alkoholische Auszüge. Getrocknete Kräuter
lassen sich bei Bedarf für Tee, Limonade, Würzmittel oder Potpourris nutzen;
eine Kräuterlimonade aus dem eigenen Garten schmeckt erfrischend und
durstlöschend und wird mit wenigen Zutaten schnell hergestellt.
Bei ausreichend Sonne und Wärme entwickeln Kräuter ihr Aroma
am intensivsten. Die Konzentration der Inhaltsstoffe, die ätherischen Öle, ist
dabei kurz vor der Blüte am höchsten, das ist dann auch der beste Zeitpunkt zum
Ernten der Vorräte. Ernten Sie am Vormittag, nach dem Abtrocknen des Taus, nasse
Kräuter können nach der Ernte schnell faulen. Aus demselben Grund werden Blumen
und Blätter vor dem Trocknen nicht abgewaschen, sondern gegebenenfalls trocken
abgebürstet oder abgewischt.
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Gießen, aber richtig
 Wenn die Sonne brennt und
die Temperaturen stark ansteigen, verbrauchen Pflanzen auch mehr Wasser. Tagsüber
zu gießen, wäre jedoch falsch! Kommt kaltes Wasser auf die Blätter, erleidet
die Pflanze einen Schock und nimmt dabei Schaden. Außerdem bleiben bei stark
kalkhaltigem Leitungswasser Kalkflecken auf den Blättern zurück.
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simplify Tipp: Kräuter richtig trocknen
Wenn Sie Bedenken haben Kräuter ungewaschen zu trocknen, dann duschen Sie die zum Trocknen vorgesehen Kräuter im Garten
frühmorgens kräftig mit einer Gießkanne und ernten Sie abends, wenn sie trocken
sind. Die Pflanzen werden nun zu lockeren Sträußen gebunden und kopfüber an
einem schattigen, luftigen Platz zum Trocknen aufgehängt. Bei direktem
Sonnenlicht oder zu langer Trockenzeit verfärben sie sich grau oder braun und
verlieren einen Großteil ihres Aromas. Getrocknete Kräuter sollten grün bleiben.
Jedes Kraut wird gesondert getrocknet. Vermischen Sie daher
keine aromatischen Arten mit anderen.
Nicht vergessen: Getrocknet lassen sich manche Kräuter nur
noch schwer identifizieren. Ein Etikett erleichtert das Wiedererkennen.
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