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Kummer mit Rosen muss nicht sein
Liebe Leserin, lieber Leser,
Stress mit Rosen? Das muss nicht wirklich sein, denn es gibt
ja ADR-Rosen, eine Art Rosen-TÜV. Fachleute zeichnen Neuzüchtungen, die sich
durch Widerstandskraft, Blühfreude und Klimafestigkeit besonders hervortun, mit
dem ADR-Gütesiegel aus. ADR steht dabei für „Allgemeine deutsche Rosenneuheit
Prüfung“. Bereits 1950 wurde diese Qualitätsprüfung auf Betreiben verschiedener
Rosenzüchter ins Leben gerufen, allen voran Wilhelm Kordes. Heute ist die ADR
ein Arbeitskreis aus Vertretern des Bundes deutscher Baumschulen, Rosenzüchtern
und den Vertretern unabhängiger Prüfungsgärten.
Die weltweit strengste Rosenbewertung wird von einem
Arbeitskreis elf unabhängiger Prüfstellen vorgenommen, die über ganz Deutschland verteilt sind, sodass Klima und Bodenfaktoren verschieden
sind. Nur die Rose, die an allen elf Prüfstellen die nötigen Punkte sammeln
kann, bekommt die Auszeichnung ADR. Drei Jahre lang stehen die Rosen unter
Beobachtung. Die Neulinge müssen in dieser Zeit ohne Pflanzenschutzmittel
auskommen. Zum einen ist
Robustheit gegen Frost, Schädlings- und Krankheitsbefall gefragt, zum anderen
eine außergewöhnliche Schönheit. Auch die Selbstreinigung der Blüten wird
beobachtet und die Farbbeständigkeit in der Blüte. Maximal werden hundert
Punkte verteilt, eine ADR-Rose braucht mindestens achtzig, um zu bestehen. Also, einfach einmal ausprobieren!
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Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Funke
Redaktion simplify Garten |
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Träume erfüllen: der Schwimmteich
 Wasser macht eine eigene Art der Musik. In der Stille lauer Nächte und an warmen Sommertagen wird das Plätschern, Sprudeln und Glucksen zur angenehm kühlenden Melodie. Der gleichmäßige, beruhigende Klang lädt ein, sich auszuruhen und die Seele baumeln zu lassen. Wasser im Garten ist ein eigenes Element, das im Kleinen wie im Großen seinen Charme entfaltet und zum Verweilen einlädt. Vom Schwimmteich, dem Wasserfall, dem Biotop bis hin zu kleinen Quellsteinen – es gibt unendlich viele Möglichkeiten, sich Wasser in den Garten zu holen. Selbst für Balkongärten und für kleinste Räume gibt es Wasserspiele. Besonders reizvoll, gerade in diesen Tagen, ist natürlich der Gedanke an einen Schwimmteich im eigenen Garten.
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simplify Gartentipp: Wasserpflanzen teilen
Ist der Teich im Sommer einmal bis auf ein Drittel freie
Wasseroberfläche zugewachsen, müssen Pflanzen entfernt und geteilt werden. Dazu
nimmt man die Pflanzen aus dem Teich und bricht oder schneidet die Rhizome oder
Wurzeln so auseinander, dass glatte Flächen entstehen. Ist das nicht der Fall,
muss die Bruchstelle mit dem Messer nachgeschnitten werden. Anschließend werden
die Schnittflächen mit pulverisierter Aktivkohle behandelt und die Pflanzen
wieder eingetopft. Die beste Erde ist ein Sand-Ton-Gemisch. Auf keinen Fall
darf mit normaler Blumenerde gearbeitet werden. Als Töpfe eignen sich besonders
die im Handel angebotenen Gitterkörbe, denn in diesen können die Pflanzen gut
einwurzeln. Anschließend gibt man noch etwas Kies auf die fertig getopften
Pflanzen, um diese zu beschweren und am Auftrieb zu hindern.
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- Arbeitsmittel: Rigoros aussortieren, das Verbleibende sinnvoll beheimaten
- Papierstapel: Unterlagen vorsortieren, einiges auch gleich wegräumen
- Ablagesystem: Praxisorientiert planen, optimal einrichten
- Arbeitsroutinen: Eine Organisation schaffen, die das Organisieren abschafft
- Ergonomie-Check: Damit Sie auch morgen noch Spaß an der Arbeit haben
- Ästhetik und Symbolik: Schaffen Sie sich ein Wohlfühl-Büro
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Exotischer Kletterkünstler mit Biss
 Die Kiwi, die doch wohl aus Neuseeland stammt und bei uns meist nur im Supermarkt zu finden ist, im eigenen Garten? Der Chinesische Strahlengriffel, wie die Kiwi auch genannt wird, stammt ursprünglich aus den subtropischen Zonen Chinas. Daher ist die Pflanze bei uns nicht frosthart. Es gibt jedoch eine Verwandte der großen Kiwi, die in unseren Breiten gut gedeiht und reichlich Früchte bringt, die Actinidia arguta.
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simplify Gartentipp: Rucola im Garten
Eine alte Kulturpflanze mit mediterranem Flair: das wiederentdeckte
Blattgemüse Rauke, im Gemüsehandel meist unter dem Namen Rucola angeboten. Aus
Italien gelangte das schon bei den alten Römern bekannte würzige Kraut auf
unsere Märkte. Sie wussten genau um den gesundheitlichen Wert der Pflanze.
Gerade die in den Blättern enthaltenen, etwas scharfen und nussig schmeckenden
Senföle sind besonders wertvoll für die Gesundheit.
Hinter der Bezeichnung Rucola
verbergen sich eigentlich zwei verschiedene Pflanzenarten, die beide den
typisch scharf würzigen, nussartigen Geschmack besitzen, allerdings in
unterschiedlicher Intensität. Sie sind beide miteinander verwandt und gehören zur
Familie der Kreuzblütler: die Salatrauke und die Wilde Rauke.
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