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Gartenplanung macht Spaß!

Liebe Leserin, lieber Leser,

nach dem Jahreswechsel folgen in aller Regel die kältesten Wochen der Saison, und die verführen einen nicht gerade dazu, es sich auf Balkon oder Terrasse bequem zu machen.

Daran kann auch eine etwaige Dauer- oder Winterbepflanzung wenig ändern, die mit einigen frostharten und immergrünen oder zumindest wintergrünen Sorten die Stellung hält. Unter Reif und Schnee bieten Laubtriebe und Grashalme mitunter ein zauberhaftes Bild, unterstützt von ein paar tiefgefrorenen Früchten oder winterlichen Blüten der Schneeheide. Eine Reisigabdeckung erleichtert diesen Arten das Überleben – bei extremen Minustemperaturen, aber auch bei vorübergehender Erwärmung.

Die übrigen Balkon- und Kübelpflanzen sind vor dem Winter abgeräumt worden. Die kurzlebigen und weniger wertvollen Exemplare wurden dabei entsorgt, die erhaltenswerten hingegen überdauern die Frostperiode in einem kühlen, aber hellen und frostsicheren Raum, zum Beispiel im Keller, im Hausgang oder in der Garage. Die besten Bedingungen finden sie jedoch in einem Wintergarten oder Gewächshaus.

Dort dürfen die Wurzelballen in der Regel nicht vernässen, weil sie sonst rasch faulen. Sie sollten aber auch nicht völlig austrocknen, weshalb Sie in regelmäßigen Abständen vorsichtig gießen sollten.

Dasselbe gilt für die Knollen von Dahlien sowie Zwiebeln des Indischen Blumenrohrs, die man zur Überwinterung gerne in leicht angefeuchteten Sand legt. Am besten markieren Sie dazu mindestens alle 14 Tage einen Termin in Ihrem Kalender. Sollten Sie dabei auf schimmelnde oder faulende Pflanzenteile stoßen, so sind diese umgehend zu entfernen.

Zudem empfiehlt es sich, bei milder Witterung die Fenster weit aufzureißen, um den Überwinterungsraum gelegentlich gut durchzulüften. Das kommt dem Raumklima und damit auch den hier aufbewahrten Pflanzen zugute.

 

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Funke
Redaktion simplify Garten

Rasen ansäen - jetzt!!

Beim Anlegen eines Rasens
(Aussaat oder das Verlegen von Rollrasen bzw. Rasensoden) sind grundsätzlich
fünf Schritte einzuhalten, und zwar sowohl im Fall von Neuanlagen beim Hausbau
als auch bei der Anlage einer Rasenfläche auf einem zuvor anders
bewirtschafteten Gartengrundstück.

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simplify Gartentipp: Rasen düngen – ab wann?

Mähen, mit Ausnahme des Mulchmähens, entzieht dem Rasen Nährstoffe, die wieder ergänzt werden müssen. Düngen Sie im Frühjahr. Damit der Rasen schnell grün wird, empfiehlt sich eine erste Stickstoffdüngung im März/April. Es wird bisweilen aber auch empfohlen, nicht vor Ende Mai/Anfang Juni zu düngen, da die Gräser nach der Winterruhe eine enorme Wuchskraft haben. Der Zeitpunkt hängt vom Zustand Ihres Rasens ab und wie dieser über den Winter gekommen ist. Guter organischer Rasendünger wirkt langfristig und setzt die Nährstoffe nur allmählich frei. Im Sommer erfolgt ggf. eine Nachdüngung, bis zum Herbst können Sie die Nährstoffzufuhr allmählich reduzieren.

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Lebensbereiche im Garten

In der Gartenpraxis hat sich die Einteilung in verschiedene Lebensbereiche durchgesetzt, die bei der Anlage und Planung von Beeten sehr hilfreich ist, da hierbei die Auswahl und Kombination der Pflanzen nach ihren Standortbedürfnissen erleichtert wird. Der Lebensbereich „Wasser“ spielt für die Planung von Beeten keine Rolle.



simplify Wissen: Was sind Stauden?

Stauden sind Pflanzen, deren oberirdische Teile im Winter absterben. Die Knospen überwintern knapp unter oder an der Bodenoberfläche und treiben jedes Jahr im Frühjahr wieder aus. Viele Stauden kommen bei uns wild vor – auf Wiesen, im Gebirge, entlang von Bächen oder am Waldrand. Zu den Stauden gehören auch die Blumenzwiebeln und die Knollenpflanzen.