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Den Boden bereiten
Liebe Leserin, lieber Leser,
Kaum
zu glauben, dass man bei eisigen Temperaturen an die Düngung der Gartenpflanzen
denkt – doch es gehört zu den alten Tricks der Gärtner, jetzt Gesteinsmehl oder
ähnliche aufzubringen. Diese mineralischen (aber nicht synthetischen) Dünger
können das Bodenleben sehr gut in Schwung bringen, wenn auch mit ein wenig
Verzögerung. Aber das Timing ist perfekt, wenn Sie jetzt loslegen. Die
mehlartige Substanz wird großflächig auf dem Beet verteilt. Mit Regen und
Schnee wird sie in das Erdreich eingeschleust und steht dort zur Verfügung,
gerade dann wenn die Mikroorganismen im Boden wieder zum Leben erwachen. Der
Stoffumsatz wird angeregt und die Verfügbarkeit der Nährstoffe wird gesteigert.
Es
gibt verschiedene Typen dieser Mehle – Gesteinsmehl und Thomasmehl sind die
gebräuchlichsten und in jedem Raiffeisenmarkt oder gutem Gartencenter preiswert
zu bekommen. Gerade für Pflanzen, die auf einen zu hohen Stickstoffanteil mit
mastigem Wachstum reagieren sind Gesteinsmehle ideale Dünge-Alternativen. Für
viele Rosen- und Staudenbeete gehören sie zur ersten Wahl.
Gleiches
gilt für das Kalken von Böden (… das sich allerdings bei kalkempfindlichen
Pflanzen wie Rhododendren, Azaleen, Heidekräutern, Kamelien oder Heidelbeeren
von selbst verbietet!). Man bringt den üblichen Gartenkalk zwar im Herbst aus,
damit er mit der „Frostgare“ in den Boden wandert. Doch mittlerweile bietet der
Handel auch „Schnellkalker“ an, die rechtzeitig zum Vegetationsbeginn wirken.
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Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Funke
Redaktion simplify Garten |
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Natürliche Wohnungsbedufter
 In der Fernsehwerbung tun die Anbieter von Raumluft-Beduftern immer so, als hätten sie den Wohlgeruch im Zimmer erfunden. Das ist natürlich völliger Blödsinn. Wer sich mit angenehmen Gerüchen umgeben möchte, braucht lediglich angemessen zu lüften (jaja, auch im Winter, wenn es aber kalt ist, bitte die Zimmerpflanzen, vor allem die tropischen, aus der Luft-Einflugschneise in Sicherheit bringen!). Für das eine oder andere Aroma eignen sich entsprechende Pflanzen bestens.
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simplify Tipp: Winterarbeiten
Der Winter ist die ideale Zeit für Reparaturarbeiten aller
Art. Denken Sie im voraus. Kontrollieren und reparieren Sie Zäune und
Gartengeräte. Sollte der Boden nicht gefroren sein und die Sonne scheinen:
Heben Sie schon jetzt die künftigen Pflanzlöcher aus, wenn Sie neue Bäume oder
Sträucher pflanzen wollen. Das hilft im Frühjahr Stress zu vermeiden.
Lichten Sie an frostfreien Tagen zu dichte Baumkronen. Außer
Rosen können nun alle Gehölze in Form gebracht werden.
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Still ruht der See …
 … und auch der Gartenteich, sowie der Garten insgesamt. Im Winter ist beim Kleinwasserbiotop, sowie bei allen anderen Biotopen (= Lebensbereichen) im gesamten Garten die Politik der ruhigen Hand genau die richtige. Alles Leben dort verharrt in einer natürlichen Ruhe und die sollte auch unbedingt gewahrt bleiben. Verfallen Sie keinesfalls in Panik, wenn sich wieder einmal Fröste und Eis ankündigen, im Gegenteil. Im Teich muss lediglich darauf geachtet werden, dass der Sauerstoff-Austausch zwischen Luft und Wasser gewährleistet bleibt.
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Muss Rotwein 1 Stunde vor dem Trinken entkorkt werden, damit er „atmen“ kann?
Das Öffnen einer
Flasche Rotwein etwa 1 Stunde vor dem Servieren macht überhaupt keinen
Unterschied! Das haben wissenschaftliche Vergleichsuntersuchungen
ergeben. Denn die Oberfläche des Weines im Flaschenhals, die nach dem
Öffnen mit der Luft Kontakt hat, ist viel zu winzig, um von irgendeiner
Bedeutung zu sein. Hier weiterlesen ...
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simplify Tipp: Teich im Winter
Denken Sie daran, dass auch Ihr Gartenteich im Winter
besondere Aufmerksamkeit benötigt. Ab einer Tiefe von 80 cm sind zumindest die
Fische in Sicherheit, so tief friert normalerweise kein Gewässer. Das kalte
Wasser am Grund ist außerdem stark mit Sauerstoff gesättigt und von der
Temperatur her konstant.
Kehren Sie den Schnee vom Eis (aber bitte vom sicheren Ufer
aus!). So kann das Licht besser zu den immergrünen Unterwasserpflanzen
vordringen.
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