20. Januar 2010

Liebe Leserin, lieber Leser,

haben Sie große Träume, die Sie verwirklichen wollen? Oder kommen Sie vor lauter Alltag gar nicht mehr zum Träumen? Ich stelle Ihnen heute die „total unwahrscheinlichen Ziele“ vor - und möchte Sie damit ermuntern, sich vom breiten Strom der Begeisterung mitreißen zu lassen.


Ihre

Dunja Herrmann
Redakteurin Täglich aufgeräumt

Das simplify-Geheimnis ewiger Liebe
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So lösen Sie die 5 größten Alltags-Fallen …

  1. Schritt: Wie Sie Ihren Partner noch heute romantisch überraschen …
  2. Schritt: Wie Sie miteinander „reden“ ohne zu streiten ...
  3. Schritt: Wie Sie gemeinsam schwierige Entscheidungen treffen ...
  4. Schritt: Wie die Macken des anderen nicht im Streit enden ...
  5. Schritt: Eltern sein – Paar bleiben: So haben es (Patchwork-) Eltern leichter

So locken Sie Ihre großen Träume hervor
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Eine kleine Geschichte vorweg: Als Martha mit 13 Jahren im Fernsehen eine Sportübertragung aus einem amerikanischen College sah, schoss es ihr durch den Kopf: „Das ist meine zukünftige Schule.“ Dann hörte sie den Kommentator sagen, dies sei eine Übertragung aus der Harvard-Universität. Ihr stockte der Atem. Nie im Leben hätte sie es als Schülerin einer Kleinstadt in Utah gewagt, an ein Studium an der berühmtesten Hochschule der USA zu denken. Auf der anderen Seite war sie erstaunt über die unerschütterliche Klarheit ihres Gedankens.

Martha Beck studierte in Harvard. Heute gehört sie zu Amerikas meistgelesenen Lebensberaterinnen und nennt dieses Erlebnis ihr erstes „total unwahrscheinliches Ziel“ (kurz: TUZ). Sie hat eine Theorie daraus gemacht, die sie in Beratungsgesprächen an tausende von Menschen bestätigt fand: TUZ können in Ihren Vorstellungen auftauchen wie ein Bild, das nicht mehr verschwinden will.

Bei den meisten Menschen sind die TUZ hoffnungslos verschüttet, begraben unter dicken Lagen von grauem Alltag: „Ich hatte mal einen ganz verrückten Traum“, sagen sie, „eine völlig unrealistische Vision.“ Und was ist daraus geworden? TUZ sind vielleicht mehr als nur Konstrukte Ihres Geistes, sondern Vorausahnungen der Zukunft, Zeichen noch unentdeckter Fähigkeiten des menschlichen Geistes. Vertrauen Sie darauf, dass auch einige Ihrer „unwahrscheinlichen Ziele“ ungeahnte Kräfte von Ihnen beschreiben.

Wie können Sie Ihre total unwahrscheinlichen Ziele bestimmen?
Die Antwort ist einfach: Es geht nicht. Sie finden nicht Ihre TUZ, sondern Ihre TUZ finden Sie. Das Wissen um Ihre tiefste Bestimmung liegt in Ihnen selbst verborgen. Ab und zu blitzt es in einer dunklen Stunde kurz auf. Aber dann, wenn Sie es am wenigsten erwarten, werden Sie von Ihren TUZ überwältigt: Menschen, die bisher eher planlos in den Tag hinein lebten, starten plötzlich los, kaufen ein Haus, schreiben einen Roman oder bekommen in späten Jahren noch ein Kind.

Machen Sie es Ihren Zielen leichter
Sie können Ihre TUZ nicht erzwingen, aber Sie können Bedingungen schaffen, die es ihnen leichter oder schwerer machen, zu Ihnen zu kommen. Sobald Sie eines Ihrer wahren TUZ entdeckt haben, wird es Ihnen eine Art elektrischer Energie spenden, mit der Sie sich auf das Ziel zubewegen.

1. Schreiben Sie beidhändig
Notieren Sie ein paar gezielte Fragen an sich selbst auf ein Blatt Papier, z. B.: „Was willst du?“ – „Was brauchst du?“ – „Wie willst du leben?“ Nehmen Sie dann den Stift in die andere Hand (mit der Sie normalerweise nicht schreiben) und schreiben Sie nieder, was Ihnen zu den Fragen gerade als Antwort in den Sinn kommt. Sie werden überrascht sein. Wenn der rationale Teil Ihres Gehirns vollkommen mit der kniffligen Aufgabe beschäftigt ist, die „falsche“ Hand zum Schreiben zu  bewegen, kommen oft verborgene Aspekte Ihres inneren Selbst zu Tage:  Ihre eigenen unglaublichen TUZ stehen in krakeligen Buchstaben vor Ihren Augen.

2. Reisen Sie in die Zukunft
Wenn Sie eher ein bildhafter Typ sind, machen Sie eine Zeitreise: Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, das Datum hätte sich geändert. Es ist das Jahr 2005, 2010 oder 2020. Rechnen Sie aus, wie alt Sie und die Menschen um Sie herum dann sind. Beschreiben Sie Ihre Umgebung – ganz konkret und ruhig ein wenig banal. Wo sind Sie? Was haben Sie an? Wie ist das Wetter? Was beschäftigt Sie gerade? Wer ist bei Ihnen? Bemühen Sie sich, sich nichts vorzustellen oder auszudenken, sondern beobachten Sie nur. Keine Sorge, wenn Sie keine Bilder sehen! Ihre TUZ verstecken sich noch, aber Sie haben sie mit dieser Übung bereits herbeigerufen. Sie werden sich vielleicht bald bei Ihnen melden, ganz plötzlich beim Zähneputzen oder wenn Sie zu Bett gehen.

Wer hat die Macht? Sie oder Ihr Haushalt?
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