1. Suchen Sie sich einen Stammsupermarkt
für die wichtigsten Waren
Schon nach kurzer Zeit wissen Sie, wo in diesem
Geschäft welche Artikel stehen. Neben dem Zeitsparen können Sie sich noch weitere
Vorteile verschaffen, wenn Sie aktiv werden und das Personal kennenlernen.
Fragen Sie mindestens eine Stammkassiererin (keine Aushilfskraft) nach ihrem
Namen, und merken Sie sich den. Verraten Sie auch Ihren eigenen Namen. Sagen
Sie, dass Sie gern hier einkaufen. Wenn Sie einmal eine Reklamation haben oder
einen Sonderwunsch, wird man Ihnen unkompliziert und gerne helfen. Fragen Sie auch nach den Zeiten, an denen im Laden
am wenigsten los ist, und kaufen Sie möglichst zu diesen Zeiten ein.
2. Schreiben Sie eine gut strukturierte
Einkaufsliste
Das bedeutet: Passen Sie Ihre Liste der
Ladeneinrichtung und Ihrer Laufrichtung an. Sie können sogar einen groben
Ladengrundriss als Einkaufsliste vorzeichnen, kopieren und immer wieder mit dem
füllen, was gekauft werden muss. Im ersten Gang gibt es z. B. Obst und Gemüse,
Konserven und Getränke – das sind Ihre Überbegriffe. Wählen
Sie einen guten Aufbewahrungsort für diese Liste (am besten in der Küche).
Legen Sie einen Stift daneben, und notieren Sie dort alles, was Ihnen im Laufe
des Tages einfällt. Auch die anderen Familienmitglieder können hier (an der
richtigen Stelle!) ihre Wünsche eintragen.
3. Kaufen Sie nicht jeden Tag ein
Viel Zeit können Sie sparen, wenn Sie nicht täglich einkaufen gehen.
Haushaltsexperten empfehlen nur 1 Großeinkauf pro Woche, dazu 1 oder 2 kleine
Einkäufe für Frischwaren. Wer ausreichend Lagerplatz hat, kann auch ab und zu
einen Großvorratseinkauf in einem Megamarkt machen. Aber Vorsicht: Vergleichen
Sie die Preise kritisch gegenüber dem normalen Discounter. In Märkten der
Metro-Klasse kann angesichts der gigantischen Auswahl eine spezielle Art von
Kaufrausch ausbrechen. Bei Riesenmärkten sind Such- und Wartezeit an der Kasse
erheblich, dazu kommt noch der längere Anfahrtsweg.