Generell:
Es ist kein Naturgesetz, dass Fotos in Fotoalben eingeklebt werden müssen. Wenn
Sie feststellen, dass Sie mit dieser Methode auf Dauer im Rückstand bleiben,
wählen Sie eine der folgenden:
Jahres-Ringbücher
Kleben Sie
Fotos auf dünne Kartonblätter (im Schreibwarenhandel gibt es beispielsweise
speziellen schwarzen und weißen Fotokarton, schon vorgelocht), die Sie in
einfachen Ringbüchern abheften. Widmen Sie einfach jedem Jahr ein Ringbuch, und
schreiben Sie die Jahreszahl dick auf den Rücken. Wenn die Fotoalben auch von
Kindern geliebt und oft betrachtet werden, können Sie ungelochtes Tonpapier
nehmen und das in dokumentenechte, säurefreie Klarsichthüllen einlegen.
Beginnen
Sie mit den letzten Urlaubsbildern – und wenn Sie gesehen haben, wie schnell
das geht, arbeiten Sie sich rückwärts voran. Der große Vorteil der Ringbücher
gegenüber den üblichen Fotoalben: Das Einkleben verliert seinen
Großprojektcharakter und damit seine Bedrohung, weil Sie nicht auf die
Chronologie achten müssen. Sie können einfach zwischendurch mal einen
beliebigen Fotostapel nehmen und abarbeiten.
Die
Karteikasten-Methode
Oder Sie
besorgen sich Karteikästen, in denen Sie Ihre Abzüge so lagern können, wie sie
aus der Entwicklungstüte kommen. Trennen Sie die Ereignisse mit
Registerblättern voneinander, auf denen Sie das Stichwort notieren, unter dem
Sie auch etwaige Negative oder CDs ablegen. Machen Sie aber die Kästen nicht zu voll,
damit man noch gut darin blättern kann!
Die
Jahresschachtel-Methode
Noch eine
Stufe einfacher: Besorgen Sie sich flache Pappschachteln, und sammeln Sie darin
lose die Bilder jeweils eines Jahres. Wichtig ist bei dieser Methode, dass Sie
die Schachteln nicht zu groß wählen, um sich zum rigorosen Aussortieren zu
zwingen: Nur die besten dürfen so aufgehoben werden, sonst macht das Ansehen
keinen Spaß.
Die
Minimalismus-Variante
Nehmen Sie
eine große, schöne Pappbox oder ein anderes geeignetes Behältnis wie
beispielsweise einen hübschen altmodischen Koffer, und sammeln Sie darin alle
aufhebenswerten Fotos – und zwar einfach bunt durcheinander. Damit gibt es zwar
keine Ordnung mehr, aber da Fotos ja zum Ansehen da sind, ist diese Lösung viel
attraktiver, als die Bilder in ihren Umschlägen vermodern zu lassen. Platzieren Sie die Box an einem
Ort, der zum Durchstöbern der Fotos einlädt, beispielsweise im Wohnzimmer unter
dem Couchtisch.