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Liebe Leserin, lieber Leser, Sie kennen sicher
das Problem, dass sich Akten blitzschnell in einen oder mehrere Stapel
verwandeln. Eigentlich wollten Sie das alles mal irgendwann schnell lesen,
bearbeiten oder archivieren. Doch dann ist irgendwann der Punkt (die
Stapelhöhe) erreicht, an dem Sie sich nicht mehr an Ihre Akten herantrauen ... Deshalb gebe ich Ihnen heute wertvolle Tipps für Ihr
einfaches Ablagemanagement mit auf den Weg.
Haben Sie viel Erfolg damit!
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Ihre
Dunja Herrmann
Redakteurin Täglich aufgeräumt |
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| Tipps für die dauerhaft gut organisierte Ablage |
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Teilen Sie
Ihre Ablage in drei Kategorien auf: 1. Arbeitsakten 2. Nachschlageakten 3. Archivakten
1.
Arbeitsakten Auf
Arbeitsakten greifen Sie täglich oder wöchentlich zu. Bedenken Sie bei der
Auswahl der Unterlagen, die einen Premium-Platz direkt am Schreibtisch
bekommen, das 80:20- Prinzip: Tatsächlich benötigen Sie für 80 % Ihrer
Tätigkeiten nur 20 % Ihrer Akten!
Zu den
Arbeitsakten gehören beispielsweise -
Unterlagen zu laufenden Projekten,
- Rücksprache- oder Wiedervorlagemappen,
- Material zu täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Routineaufgaben (wie etwa regelmäßige Besprechungen, Berichte, Statistiken).
So bringen Sie
Ihre Arbeitsakten optimal unter:
- Bewahren Sie Arbeitsakten in Hängemappen auf – so nah wie möglich
an Ihrem Arbeitsplatz.
- Richten Sie für jeden Routinevorgang und jedes laufende Projekt
eine eigene Mappe ein.
- Arbeiten Sie beim Sortieren und Beschriften der Register mit Farben
und Oberbegriffen (Unternehmen, Projekt, Kunde). Eine solche Ablagestruktur ist
übersichtlich und ermöglicht es auch Kollegen und Mitarbeitern, Vorgänge zu
finden. Zudem erleichtert Ihnen die farbige Markierung die Zuordnung neuer
Unterlagen.
Beispiele für
die Ablagestruktur:
- Alle internen Abläufe im Unternehmen wie Strategie, Budget und
Management fassen Sie unter dem Oberbegriff „Unternehmen“ zusammen (Farbe:
Blau).
- Produkte und die dazugehörigen Projekte erhalten den Oberbegriff „Produkt“ –
unterteilt in „Produkt 1“, „Produkt 2“ etc. (Farbe: Grün).
- Unter dem Oberbegriff „Mitarbeiter“ sammeln Sie (jeweils in eigenen
Hängemappen, nach Namen der Mitarbeiter von A–Z geordnet) Unterlagen wie die
Dokumentationen von Jahresgesprächen, Zielvereinbarungen, Weiterbildungsmaßnahmen
etc. (Farbe: Gelb).
- Unter dem Obergriff „Kunden“ sammeln Sie alle Unterlagen, die
Ihre Kunden betreffen – ebenfalls jeweils in einer eigenen Hängemappe, die mit
dem Namen des jeweiligen Kunden bezeichnet ist. Die Mappen ordnen Sie dann von
A–Z (Farbe: Rot).
- Und gönnen Sie auch Schnellzugriffs-Informationen wie Telefonlisten,
Computercodes etc. eigene Hängemappen!
2.
Nachschlageakten Diese
Unterlagenart brauchen Sie nur ein- bis zweimal im Monat oder seltener. Zu den
Nachschlageakten gehören beispielsweise
- bezahlte Rechnungen
- Steuerunterlagen des vergangenen Quartals oder
- Unterlagen für laufende Projekte, die zu umfangreich für Ihre Arbeitsakten-Ablage
sind.
So bringen
Sie Ihre Nachschlageakten optimal unter:
- Sorgen Sie auch hier für eine einheitliche Ablagestruktur, um
Stapelwirtschaft und langes Suchen zu vermeiden.
- Standort: in Schränken oder Regalen in Ihrem Büroraum, jedoch
nicht in unmittelbarer Nähe Ihres Schreibtischs.
- Verwenden Sie Ordner oder Stehsammler.
3.
Archivakten Vorgänge,
die abgeschlossen sind, erhalten einen Platz im Archiv.
- Ordnen Sie Ihre Archivakten nach den gleichen Ordnungsprinzipien
wie Ihre Arbeits- und Nachschlageakten.
- Ablageort: möglichst außerhalb Ihres Büroraums.
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