9. März 2010

Liebe Leserin, lieber Leser,

mit wenigen einfachen Mitteln erreichen Sie beim Putzen richtig viel! Das ist uns oft gar nicht mehr so bewusst. Nicht selten stehen für jedes Zimmer verschiedene Reinigungsmittel bereit, auch an Wischtüchern mangelt es nicht. Welche Mittel und Lappen Sie wirklich brauchen, um Ihr Zuhause sauber zu bekommen, erfahren Sie heute.

Viel Freude beim Umsetzen!


Ihre

Dunja Herrmann
Redakteurin Täglich aufgeräumt

PS: Wer hätte gedacht, dass Wegwerfen so glücklich macht?

Handwerkszeug für effizientes Putzen
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4 Reinigungsmittel genügen vollkommen!
  • Glas- und Oberflächenreiniger: Für alle wasserfesten Oberflächen ohne fettige Verschmutzung, z. B. Fenster, Glasflächen, Spiegel, Kühlschrankfächer, Schranktüren, Außenflächen von Geräten
  • Universalreiniger (z. B. „Spüli“): Für alle wasserfesten Flächen mit fettigem oder hartnäckigem Schmutz (Gartenmöbel, Böden, Arbeitsflächen in der Küche, Lichtschalter etc.)
  • Bad- und Fliesenreiniger: Gegen vielerlei Schmutz wie Kalk, Hautfette, Seifenrückstände und sämtliche klebrige Beläge. Hier gilt vor allem: Lassen Sie dem Mittel Zeit zum Arbeiten (einwirken lassen!), und wischen Sie gründlich nass nach.
  • Scheuermittel: Für hartnäckigen Schmutz, der nur noch mit Schrubben abgeht. Hier schmirgeln kleine Putzkörper den verhärteten Schmutz ab. Hauptsächlich für Waschbecken, Badewannen und WC-Schüsseln geeignet.

Übrigens: Mindestens 80 % des Haushaltsschmutzes lässt sich „trocken“ oder nur mit Wasser und evtl. etwas Spüli hygienisch reinigen! Kaltes und heißes Wasser haben an sich schon eine chemische Wirkung. So löst kaltes Wasser, wie der Name schon sagt, alle Arten von wasserlöslichem Schmutz, und heißes Wasser zusätzlich sogar Fette wie Sonnenblumenöl, Butter, Schokolade. Mit dem richtigen Putztuch kombiniert, brauchen Sie für die meisten Oberflächen im Haushalt nur Wasser – heiß oder kalt.

Das richtige Putztuch
Microfasertücher sind wahre Alleskönner und ein absoluter simplify-Tipp. Erkennungsmerkmal: Wenn Sie ein Mirkofasertuch in die Hand nehmen, haben Sie das Gefühl, es bleibt an Ihren Händen hängen. Trocken benutzt zieht es Staub an, mit kaltem oder heißem Wasser können Sie damit praktisch jede Oberfläche bequem reinigen. Mit einem Wischvorgang ist alles erledigt, weil die Tücher durch ihre Fasern extrem viel Schmutz aufnehmen.

Legen Sie sich eine gute Ausstattung von hochwertigen Mikrofasertüchern zu (z. B. in verschiedenen Farben für bestimmte Bereiche) – und benutzen Sie sie bis zum Auseinanderfallen. Sie sind in der Waschmaschine bei bis zu 90°C waschbar. Wenn Sie Mirkofasertücher benutzen, brauchen Sie andere Staubtücher vielleicht nur noch zum Trocken-Nachwischen. Dafür eignen sich am besten heiß waschbare Tücher aus Leinen oder Baumwolle (z. B. Geschirrtücher).

Lesen Sie aktuell im "simplify Jahrbuch 2010" ...
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