Eine Ladung Klamotten
In einer Durchschnittsfamilie kommt eine ganze Menge Wäsche zusammen.
Wenn Sie nur ein paar Tage nichts dran machen, wachsen die Berge bis zur Decke.
Machen Sie 1 Waschmaschinenladung aber zur ganz normalen Tätigkeit eines jeden
Tages, wächst sich das Wäschethema niemals zu einem Problem aus. Mehr als
insgesamt 15 Minuten dürfte es nicht dauern, die schmutzigen Klamotten in die
Maschine zu füllen, sie in den Trockner zu tun oder auf die Leine zu hängen und
sie anschließend zusammenzulegen. Beschränken sie das Bügeln auf ein Minimum.
Dass die schmutzige Wäsche neben die Waschmaschine kommt und die saubere von
dort abgeholt wird, delegieren Sie an die einzelnen Familienmitglieder.
Kein schmutziges Geschirr in der
Morgensonne
Angetrocknete Speisereste machen aus dem
einfachen Schnell-mal-Spülen einen richtig unangenehmen Kratz- und Dreckjob.
Vereinbaren Sie, dass nach dem Abendessen alle Familienmitglieder klar Schiff
in der Küche machen. Wenn das nicht geht (weil z. B. Gäste da sind),
weichen Sie wenigstens alle stark verschmutzen Töpfe über Nacht ein.
Ökologisch
bewusste Menschen achten sehr darauf, die Spülmaschine erst anzuwerfen, wenn
sie wirklich voll ist. Es kann aber ökologisch ebenso sinnvoll sein, abends das
gerade mal zu 60 % gefüllte Gerät zu starten, damit Sie nicht am nächsten Tag
das Programm für extra verdreckte Töpfe laufen lassen oder von Hand noch
allerhand nacharbeiten müssen.
Beenden Sie den Badezimmer-Blues
Kaum
jemand putzt gern Dusche und Toilette – weil so lange gewartet wird, bis der
Dreck wirklich unangenehm wird. Schaffen Sie die große Badezimmerreinigung ganz
ab. Machen Sie stattdessen die tägliche 4-Minuten-Schnelltour: nach dem Duschen
Fliesen und Glastür mit Reiniger einsprühen und mit einem Wischer trocken ziehen.
Nach jeder Toilettenbenutzung schnell mit der Bürste durchputzen, WC-Reiniger
über Nacht einwirken lassen. Waschbecken abends mit einem Handtuch (das ohnehin
in die Wäsche kommt) trockenreiben – alter Trick der Hotelprofis.
Verbannen Sie die Staubmäuschen
Nehmen
Sie sich jeden Tag 1 Zimmer zum Staubwischen vor. Dauert das länger als 4
Minuten, stehen einfach zu viele Staubfänger herum. Vereinfachen Sie dann Ihre
Deko-Gewohnheiten! Wechseln Sie ab: eine Woche Staubwischen, eine Woche
Staubsaugen.
Stoppen Sie die
Papierflut
Wenn der Inhalt des Briefkastens in Ihre Wohnung
schwappt, seien Sie geizig! Nur was wirklich wichtig ist, darf bei Ihnen
bleiben. Alles andere wandert direkt ins Altpapier. Lernen Sie von den Profis:
Stellen Sie an einer zentralen Stelle der Wohnung für jedes Familienmitglied
ein Fach auf, in das jeder seine Post gelegt bekommt. Dort gibt es auch einen
Platz für Zeitschriften etc., die von allen gelesen werden.