18. März 2010

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute soll es einmal um die Orte gehen, in denen sich Ihr tägliches Leben gar nicht so sehr abspielt: Um Keller, Speicher, Garage, Rumpelkammer oder auch nur jene Schränke oder Schrankfächer, in denen Sie „Dinge aufbewahren“. Denn auch die nicht sichtbaren Objekte nehmen einen großen Einfluss auf Ihr Leben! Nicht umsonst gelten die Kellerräume im Feng Shui als die Zonen des Unterbewussten. Befreien Sie sich von Überflüssigem und freuen Sie sich auf die dabei frei werdende positive Energie!

Viel Erfolg!


Ihre

Dunja Herrmann
Redakteurin Täglich aufgeräumt

PS: Kennen Sie das 20-Minuten-Wunder? Endlich wieder mehr Zeit! Endlich einen freien Schreibtisch! Endlich mehr Ordnung im Büro! Mehr ...

Wie Sie mit dem Umzugs-Blick Ordnung ins Gerümpel bringen
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Every possession is a responsibility, lautet ein kluger Satz, also: Jedes unserer Besitztümer stellt eine Verantwortung dar. Jeder Gegenstand in unserem Leben verlangt uns in stärkerem oder geringerem Maße Gedanken, Energie Pflege und Zeit ab, und je mehr Gegenstände wir besitzen, umso weniger Energie bleibt uns für alles Übrige – für Freunde, Hobbys, Kreativität. Und so fühlen wir uns angesichts der Objektfülle nicht glücklich und reich, sondern angestrengt und bedrückt. Das heißt nicht, dass Sie alles weggeben müssen. Das heißt nur, dass Sie sich befreit fühlen werden, wenn Sie um sich herum nur Dinge aufbewahren, von denen Sie wissen, warum Sie sie haben – und wofür. Wenn dies Dinge sind, die Ihnen dienen – nicht andersherum. Kurz: Wenn Ihnen ein Gegenstand keinen Gegenwert bietet – indem er nützlich oder schön ist –, nimmt er Ihnen nur Platz und Energie weg. Trennen Sie sich davon.

In diesem Sinne bedeutet „Aufräumen“ nichts anderes, als die Kontrolle zu übernehmen. Wenn Sie klare Entscheidungen treffen, was Sie behalten und was Sie entsorgen möchten, und das Verbliebene geordnet aufbewahren, übernehmen Sie die Kontrolle über die Gegenstände in Ihrem Leben. Das fällt uns oft leichter in den sichtbaren Räumen, weil wir die mit den Augen der anderen betrachten – und die Energie reicht dann nicht mehr für die dunklen Abstellorte, für Keller, Speicher, Garage, Abstell- und Besenkammer oder jenen Wandschrank, in dem seit Jahren all das landet, was keiner mehr wirklich braucht.

Packen Sie’s an, nehmen Sie sich einen kräftigen Scheinwerfer, und bringen Sie Licht ins Dunkel: Eine erster Schritt ist der Rundgang mit Umzugs-Blick und To-do-Liste:

Legen Sie sich per Hand oder am Computer eine einfache To-do-Liste an: Eine Spalte trägt die Überschrift „Das will ich verändern“, eine Spalte heißt „erledigt“. Dann starten Sie mit Ihrem Rundgang. Fragen Sie sich in diesem Fall: Angenommen, Sie müssten in eine kleinere Wohnung umziehen: Was wollten Sie unbedingt mitnehmen? Der Gedanke an den Umzug (selbst wenn es keine kleinere Wohnung wäre) ist deshalb so hilfreich, weil er die eingangs erwähnte Verantwortung wirklich spürbar macht.

Stellen Sie sich das doch einmal ganz konkret vor: Denken Sie an ein paar Gegenstände, die in der Tiefe eines Flur- oder Kellerregals oder in einer Kiste in der Garage unbehelligt vor sich hinschlummern. Umzug bedeutet: Diese Gegenstände müssen Sie hervorholen („Ach herrje, da ist ja auch noch die alte ...“), eventuell reinigen, dann transportsicher umhüllen und in eine Kiste legen. Die Kiste muss beschriftet werden („Was schreib ich jetzt da drauf?“). In der neuen Wohnung müssen Sie die Gegenstände dann aus dem Karton und aus ihrer Umhüllung holen und einen neuen Platz dafür finden – kostbaren, sauberen, neuen Raum. Lohnt sich das? Wenn nicht: Tragen Sie es in die Liste ein und erledigen Sie es!

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