22. März 2010

Liebe Leserin, lieber Leser, 

mir ist es früher einige Male passiert, dass ich alle E-Mails aus demselben Schriftverkehr in einen Korrespondenz-Ordner verschoben habe. Leider trugen die Mails alle denselben Namen, vielleicht ergänzt um Kürzel wie „Re“, „Fwd“. So konnte ich niemals mehr nachvollziehen, was in welcher Datei drinsteckt und von wem sie kommt. Ich hatte zwar aufgeräumt, aber eine wichtige Grundregel der Datenspeicherung nicht beachtet: Dateien, die wir abspeichern, brauchen immer aussagekräftige Namen! Wie diese am besten aussehen, will ich Ihnen heute mit auf den Weg geben.

Eine erfolgreiche Woche wünscht Ihnen


Ihre

Dunja Herrmann
Redakteurin Täglich aufgeräumt

PS: Windows-Dateiverwaltung: So verpassen Sie digitalen Fotos blitzschnell aussagefähige Namen. Ein Thema von "simplify organisiert". Mehr ...

Dateien benennen mithilfe der „Dreierformel“
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Bevor Sie sich damit beschäftigen, wo Sie Ihre Dateien ablegen, sollten Sie über deren Benennung nachdenken. Denn so simpel das auch klingt: Eine Datei erkennen Sie vor allem an ihrem Namen. Und deswegen sind der Datei- und der Ordnername mit besonderer Sorgfalt zu wählen. Sämtliche Betriebssysteme erlauben inzwischen längere Dateinamen. Deswegen ist es nicht notwendig, unverständliche Kürzel zu benutzen. Auf der anderen Seite sollten Sie auch keine übermäßig langen Dateinamen verwenden.

Gut bewährt hat sich die Dreierformel „Ziel – Zweck – Datum“:

1. Das Ziel ist die- oder derjenige, für die/den die Datei nach Beendigung der Arbeit gedacht ist. Bei einem Auftraggeber steht hier dessen Name. Schreiben Sie einen Brief, dann ist das Ziel der Adressat.

2. Der Zweck ist das, worum es in dieser Angelegenheit geht – kurz und knapp. Wenn Sie z. B. in einem Brief einen Betreff haben, drückt genau der den Zweck aus.

3. Zwar speichern die Betriebssysteme mit der Datei auch das Datum ab, an dem die Datei zuletzt bearbeitet wurde. Doch das ist meist erst dann zu sehen, wenn Sie die Anzeige auf „Detail“ stellen – was den Nachteil hat, dass weniger Dateien sichtbar sind. Besser ist es, das Datum mit im Dateinamen unterzubringen, und zwar in der Form „Tag – Monat – Jahr“: TTMMJJ.

Beispiel: Der komplette Dateiname einer Bewerbung bei der Firma XY, die Sie am 11. Februar schreiben, lautet dann: Firma XY Bewerbung 110208. Hinter dem Dateinamen steht meist noch ein Punkt, gefolgt von der Dateiart – bei Word beispielsweise .doc. Ist bei Ihnen Windows so eingestellt, dass die Dateiendung nicht angezeigt wird, erkennen Sie in der Regel am Icon, um welche Dateiart es sich handelt.

Automatische Chronologie
Wenn Sie Dateien chronologisch nach Datum geordnet haben wollen, drehen Sie einfach die Schreibweise um, nennen also erst das Datum in dem Format Jahr – Monat – Tag: JJMMTT. Am Anfang werden Sie sich beim Lesen ein wenig schwer tun, aber das gibt sich bald. Wichtig ist nur, dass Sie die Schreibweisen nicht vermischen.

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