Eliminieren
Sie herumliegende Störer
Stellen Sie im Schlafzimmer genügend
Aufbewahrungsmöbel zur Verfügung: Eine Kommode oder ein Hängebord mit
Schubladen ist hier besser als ein offenes Regal, das zu unruhig wirkt.
Entrümpeln Sie die verführerischen Ablageflächen oben auf den Schränken. Lassen
Sie Ihr Schlafzimmer nicht zum Abstellraum verkommen, sonst kommen Sie sich
selbst bald abgestellt vor. Lagern Sie
Kleidungsstücke, die gewaschen oder repariert werden müssen, nicht auf einem
Stuhl im Schlafzimmer, sondern an einem Bügel- oder Nähplatz.
Was darf unters
Bett?
Problematisch ist der Raum unter Ihrer
Liegestatt. Die chinesische Wohnphilosophie Feng-Shui behauptet, dass
Gegenstände unter dem Bett Ihren Schlaf stören. Gestattet sind dort höchstens
Bettdecken in einem geschlossenen Bettkasten. Falls bei Ihnen der Raum so knapp
ist, dass Sie die Fläche unter Ihrer Matratze unbedingt nutzen müssen,
verwenden Sie dafür am besten flache Rollcontainer (gibt's im Kaufhaus). Lagern
Sie unterm Bett vorzugsweise Textilien und Dinge aus Holz; vermeiden Sie
Gegenstände aus Metall und jede Art von elektrischen Geräten (auch
ausgeschaltete).
Arbeiten im
Schlafzimmer?
Halten Sie geschäftliche Papiere aus
Ihrem Schlafzimmer fern. Irgendwo muss Ihr Privatleben ja einmal beginnen! Das
Schlafzimmer ist kein gut geeigneter Ort, um dort ein Heimbüro einzurichten.
Wenn es gar nicht anders geht, dann organisieren Sie dieses Büro so, dass es
optisch vom Bett abgetrennt werden kann - mit einem Paravent oder durch einen
sekretärartigen Schreibtisch, den Sie abends zuklappen können.
Besser schlafen
in frischen Federn
Wenn die wärmere Jahreszeit beginnt und
Sie Ihre Federbetten gegen leichtere Decken austauschen - legen Sie die
Federbetten erst gar nicht aus der Hand, sondern packen Sie sie ins Auto. Am
besten packen Sie Ihre Kopfkissen mit dazu. Bringen Sie alles zu einer
Bettfedernreinigung und lassen Sie bei Bedarf zusätzliche Federn einfüllen.
Gönnen Sie alten Federbetten einen neuen Bezug. Geizen Sie nicht beim Thema
Schlafen. Im Herbst werden Sie begeistert sein, wie herrlich es sich unter
frisch aufbereiteten Daunen schläft!
Futon oder
Matratze?
Seit etwa 20 Jahren werden in Europa
verstärkt japanische Matratzen angeboten: die Futons. Falls Sie damit
liebäugeln, sollten Sie Ihre Schlafgewohnheiten erkunden. Wenn Sie (wie die
Mehrheit der Japaner) auf dem Rücken schlafen, kann der verhältnismäßig harte
Strohfuton eine sinnvolle Alternative zur herkömmlichen Matratze sein. Schlafen
Sie dagegen (wie die Mehrheit der Europäer) auf der Seite, brauchen Sie eine
Abstützung der Wirbelsäule, die nur ein Bett mit Matratze und Lattenrost
bietet. Auch wenn manche Anhänger von Naturheilverfahren von Metall im Bett
abraten: Bei manchen Rückenleiden schenkt eine gute Federkernmatratze
erholsameren Schlaf als eine Latex- oder Schaumstoffmatratze.
Noch ein Trick
mit der Kiste
So wie Sie im Arbeitszimmer eine
Altpapierkiste haben, sollten Sie im Schlafzimmer (oder noch besser am
Bügelplatz) eine Altkleiderkiste haben. Beschränken Sie das Aussortieren von
kaputten, zu kleinen oder unmodern gewordenen Textilien nicht auf besondere
Entrümpelungsaktionen, sondern machen Sie das zu einer permanenten Gewohnheit.
Machen Sie
den Tür-Test
Beobachten Sie sich beim Öffnen eines
Schranks: Wenn Sie sich über den Inhalt freuen, ist alles in Ordnung. Überkommt
Sie ein unlustiges oder deprimierendes Gefühl, dann analysieren Sie genau, von
welchem Gegenstand dieses Gefühl herrührt - und beseitigen Sie die Quelle Ihrer
Unlust möglichst sofort. Oft ist es nur ein einzelner unangenehmer Stapel, der
stört. Ein paar kratzige lange Unterhosen, die Sie tagtäglich anstarren. Oder
ein Fach mit Krimskrams, das Sie schon seit Jahren aussortieren wollten. Jetzt
ist der Moment zum Handeln gekommen!