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Liebe Leserin, lieber Leser, im
Frühjahr kommen die hellen, luftig-leichten Gardinen ans Fenster, an Ostern der
mit den bunten Eiern und Küken bedruckte Tischläufer auf die Tischdecke.
Gehören Sie zu den Menschen, die Freude an Dekorationselementen haben? Und wie
glücklich sind Sie mit dem Aufwand, der damit manchmal verbunden ist? Dekorationsprofis wissen: Weniger ist mehr, weil man es einfach
besser sieht und auch weil es weniger Arbeit macht. Ich habe für Sie heute einmal
die Tischwäsche und Fensterausstattung unter die Lupe genommen.
Viel Freude beim
(Um-)Dekorieren!
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Ihre
Dunja Herrmann
Redakteurin Täglich aufgeräumt |
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| Überdenken Sie Arbeitsquellen wie Tischwäsche und Fensterdeko |
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Tischwäsche Tischläufer,
Dekorationsdeckchen, Tischsets aus Stoff oder Kunststoff, Tischdecken,
Stoffservietten: ja oder nein – über dieses Thema lässt sich streiten. Warum
haben wir überhaupt Tischwäsche? Weil sie den Tisch schützen soll vor Kratzern,
Flüssigkeit und Schmutz. Das heißt, sie ist eigentlich da, um schmutzig gemacht
zu werden.
Vorteile der
Tischsets: Sie schützen vor Kratzern, sind
(ab-)waschbar und gerade bei kleinen Kindern empfehlenswert, weil man nicht an
den Ecken ziehen kann.
Vorteile der
Tischdecke: Sie ist waschbar, saugt verschüttete
Flüssigkeit auf, schützt die Oberfläche und lässt sich in einem abnehmen und
ausschütteln.
Meine Lösung für
Tischwäsche: Gemusterte
Tischdecke für den Alltag und dunkle Tischdecke für festlichere Abendessen aus
knitter-, also bügelfreiem Oberflächenstoff – knautschen Sie vor dem Kauf zum
Testen eine Ecke zusammen! Außerdem gibt es eine riesige Auswahl auch an
hochwertigen Zellstoffservietten, die für ein festliches Abendessen oder als
„Unterleger“ dienen können. Diese können Sie einfach entsorgen und haben dabei
auch noch mehr Abwechslung.
Das
könnte wegfallen:
- Ständiges
Auswechseln unpraktischer Tischdecken wegen sofort sichtbarer Flecken,
- Waschen
und Sortieren von Stoffservietten oder Tischläufern,
- Wege
zur Reinigung,
- Bügeln
Fensterausstattung Gardine, Store,
Übergardine, Rollo, Jalousie – die Frage ist: Was ist wofür geeignet?
Gardinen: Bieten Sichtschutz von Außen und verdunkeln einigermaßen. Sie
sind oft preiswerter als Rollos oder Jalousien und viele Menschen finden sie
einfach sehr dekorativ.
Nachteile: Gardinen
sind pflegebedürftig und aufwändig, weil sie Staub, Haare und Gerüche fangen.
Sie müssen zum Reinigen abgenommen und wieder aufgehangen werden, dabei passen
sie oft nicht in die Waschmaschine (also ein Weg mehr zur Reinigung oder
Mangel). Für eine Person ist es oft nicht möglich, sie wieder (auch noch feucht
und schwer) aufzuhängen. Alles sehr viel Aufwand. Kombinationen aus mehreren
Schichten Gardinen und/oder Schals sind unter Bequemlichkeitsaspekten sicher
gar keine Lösung. Wenn, dann sprechen ästhetische Gründe oder der Preis für die
Gardine. Am besten geeignet ist sie in den Wohnräumen. In Kinder-, Ess- und
Arbeitszimmer sind bodenlange Gardinen unpraktisch, weil man sich leicht darin
verfängt und sie durch die Gegend flattern. Hier also lieber halblange Gardinen
oder:
Rollos und
Jalousien: Auch hier gibt es viele
Möglichkeiten, bei denen sich Qualität besonders auszahlt: Jalousien mit
verstellbaren Lamellen, Raffrollos oder Zugrollos. Absolut entscheidend ist das
Material. Für Jalousie und Rollo gilt: Nur Kunststoff oder Metall macht Ihnen
das Leben leicht, weil sie abwaschbar sind. Alles andere (Textil, Papier, Holz
bzw. Bambus) ist noch umständlicher zu reinigen als die Gardine (oder gar nicht).
Der absolute Idealfall sind wirklich (!) waschbare Stoffrollos mit haltbaren
Zügen bzw. Halterungen – diejenigen, die Waschen überstehen, sind aber sehr
teuer.
Rollos oder
Jalousien verdunkeln besser als Gardinen und müssen nicht abgenommen werden.
Bringen Sie sie immer so an, dass Sie das Fenster noch öffnen oder mindestens
kippen können, oder leisten Sie sich Rollos, die am Fensterrahmen angebracht
werden. Dann sind sie bestens geeignet für Küche, Bad, Arbeitszimmer – und
überall dort, wo Sie Ihnen gefallen. Achten Sie bei sämtlicher
Fensterausstattung auf Stabilität und möglichst wenig „Gefummel“!
Das könnte wegfallen:
- Unnütze Fensterbekleidung (z. B.
an nicht einsehbaren Fenstern zu Hinterhöfen)
- Langes Suchen nach passenden
Gardinen
- Langwieriges Befestigen (nach dem
Waschen)
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