werbetexten.org

Ausgabe vom Dienstag, 7. September 2010



Dein Kunde – das unbekannte Wesen

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute verrate ich Ihnen, wie und wo Sie wichtige Fakten über Ihre Kunden erfahren. Vor allem darüber, warum Kunden Ihr Produkt kaufen oder Ihren Service in Anspruch nehmen. Wozu brauchen Sie dieses Wissen? Ganz einfach: Je besser Sie Ihre Kunden kennen, umso zielgenauer können Sie Ihre Werbung auf die Wünsche Ihrer potenziellen Käufer abstimmen.

Denken Sie daran: Kunden kaufen nicht, weil sie etwas „brauchen“. Selbst Rasenmäher, Toilettenpapier und Fahrräder kaufen wir, weil wir damit irgendwie ein besseres Gefühl haben: Alles geht leichter, es fühlt sich besser an, wir fühlen uns „cool“.

Solche Gefühle sind es, die Sie bei Ihren Interessenten stimulieren. Und um die herauszufinden, müssen Sie Ihre Kundschaft ein wenig „durchleuchten“.

Wie das geht, verrate ich Ihnen heute.



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Über 1.000.000 potenzielle Kunden warten auf Sie!

Jedes Jahr zahlen Unternehmen über 30 Milliarden Euro für zugkräftige Verkaufstexte – hauptsächlich für Werbebriefe, Anzeigen und das Internet.

Die Unternehmen, die auf diese Verkaufstexte setzen, sind in allen möglichen Branchen angesiedelt. Doch sie haben allesamt dasselbe Problem: Sie suchen händeringend nach Dienstleistern, die ihnen verkaufsstarke Texte liefern können. Dienstleister, die es verstehen, Menschen mit einfachen Worten zu einer Handlung zu motivieren.

Um das zu erreichen, benötigen Sie kein großes kreatives Talent. Sie brauchen nur das Verständnis für einige Schlüssel-Geheimnisse, die erfolgreiche Verkaufstexte von erfolglosen unterscheiden.



Wie Sie ganz leicht und schnell erfahren, was Ihr Kunde wirklich denkt

Wenn Sie bereits Kunden haben, die bei Ihnen kaufen, ist es relativ einfach, sie zu ihrer Zufriedenheit zu befragen. Nehmen Sie den Telefonhörer in die Hand und fragen Sie nach:

„War mit Ihrer Lieferung von uns alles in Ordnung?“

Das ist das Mindeste. Wenn etwas nicht in Ordnung war, dann lassen Sie sich das genau erläutern. Blocken Sie nicht ab, wenn der Kunde „meckert“. Er gibt Ihnen damit eine wichtige Anregung, wie Sie es besser machen können.

Wenn Sie wirklich über Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung nachdenken, dann werden Ihnen weitere Fragen einfallen. Zum Beispiel: Welche Eigenschaften fehlen Ihrem Produkt/Ihrer Leistung noch? Wie könnte man es noch wertvoller in den Augen Ihres Kunden machen? Würde Ihr Kunde sich auch für die Zusatzleistungen x und  y entscheiden? Wenn ja, was wäre ihm daran wichtig?

Wie bringen Sie nun die Menschen dazu, Ihnen dieses zu verraten? Wie gesagt  - Bestandskunden können Sie einfach fragen. Per Telefon oder mit einem Brief. Versprechen Sie für die Antwort eine Prämie. Zum Beispiel einen Einkaufsgutschein, ein Geschenk oder einen Rabatt für seine nächste Bestellung.

Doch Sie möchten ja vor allem neue Kunden gewinnen. Kunden, die Sie noch nicht kennen und nicht einfach so befragen können. Mein 2. Tipp lautet deshalb: Gehen Sie dorthin, wo die Kunden sind. Wenn Sie Fußbälle verkaufen, gehen Sie auf den Fußballplatz. Wenn Sie Kleidung verkaufen, besuchen Sie Boutiquen und Geschäfte mit ähnlichem Stil wie Ihr Geschäft. Wenn Sie Dienstleistungen anbieten, besuchen Sie Messen und Veranstaltungen, die auch von Ihren Kunden besucht werden.

An diesen Orten können Sie sich ganz unauffällig „umhören“, was gerade gefragt ist. Sie begegnen vielen Leuten, die Ihnen möglicherweise wichtige Anregungen liefern. Nehmen Sie sich die Zeit für solche Recherchen – sie zahlen sich später aus!

Das Gleiche funktioniert natürlich auch online: Besuchen Sie Diskussionsforen, die auch von Ihren Kunden genutzt werden. Wenn Sie (was ich Ihnen nur empfehlen kann) dem Business-Netzwerk Xing angehören, dann schließen Sie sich dort Gruppen an, in denen auch Ihre potenziellen Kunden Mitglieder sind.

Extra-Tipp für angehende Werbetexter: Natürlich können Sie in Xing-Gruppen, die sich mit der deutschen Sprache beschäftigen, Ihre sprachliche Kompetenz unter Beweis stellen. Dort tummeln sich aber in den seltensten Fällen Ihre Kunden. Sondern vor allem Ihre Konkurrenten!

Suchen Sie sich lieber regionale Gruppen in der Nähe Ihres Wohnortes und Gruppen, in denen Sie Ihre Kunden vermuten. Beispiel: Wenn Sie gerne für „Lifestyle-Produkte“ werben würden, schließen Sie sich Gruppen an, die sich mit Mode, Gesundheit oder Schönheit beschäftigen. Falls Sie sich mehr für „B-to-B“ interessieren, finden Sie Dutzende von Gruppen, bei denen Sie sich beteiligen können. Sehr interessant für Sie sind auch Akquise-Gruppen und Gruppen von Webdesignern und Grafikern, mit denen Sie später vielleicht zusammenarbeiten können.



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Geschafft!

Kleine Kniffe mit großer Wirkung:

Testen auch Sie den „90º-Dreh” gegen jegliche Papierstapel ...



Direktmarketing-Glossar: Was ist eine Response-Rate?

Response heißt auf Deutsch Antwort. Und das ist auch schon die Antwort auf unsere heutige Frage. Die Response-Rate bezeichnet den Prozentsatz von Empfängern eines Mailings, der die gewünschte Aktion ausführt. Der also bestellt, sich zum Newsletter/zur Veranstaltung anmeldet, die Antwortpostkarte zurücksendet und so weiter. Je höher diese ist, umso erfolgreicher war Ihr Mailing.

Je nach Produkt und Zielgruppe können Responseraten zwischen 0,01 und 2,5 % liegen. Was in Ihrem Fall eine „gute“ Rate wäre, errechnet sich aus der Differenz Ihrer Investition zum erzielten Gewinn – ganz einfach, oder?

Viel Response und gute Conversions (was das ist, verrate ich Ihnen das nächste Mal) wünscht Ihnen

Ihre Katrin Weber



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Was Google so nicht findet und Wikipedia so nicht schreibt!

Im Internet finden Sie viele Informationen, doch welche davon benötigen Sie wirklich? Und wie viel Zeit möchten Sie dafür aufwenden, Wissenswertes zu finden – vor allem dann, wenn es darum geht, die Allgemeinbildung zu trainieren? Machen Sie deshalb mit beim „20-Minuten-Schlaukopf-Training“ von simplify Wissen!

Wetten, dass Sie innerhalb von 4 Minuten zum EU-Insider werden und mitreden können? In 3 Minuten verstehen, worum es im Nahostkonflikt wirklich geht. In 2 Minuten erklären können, wie Darwin seine Evolutionstheorie durchgesetzt hat?




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