von simplify Selbstmanagement - Ihr Weg zur inneren Zufriedenheit - E-Mail Newsletter vom Mittwoch, 20. Januar 2010 | |||
Liebe Leserin, lieber Leser, blöde Frage: Tragen Sie eine Uhr? Natürlich tragen Sie eine Uhr, so wie fast jede/r andere auch. Die Uhr ist ohne Zweifel eine sehr nützliche Sache. Andererseits scheint sie oft zu viel Macht über unser
Leben gewonnen zu haben: Wir teilen
unseren Tag erst nach der Uhrzeit ein,
dann folgen wir den lieben Tag lang den zeitlichen Vorgaben, nicht selten gehetzt: „Ich muss jetzt los.“ –
„Ich hab keine Zeit.“ – „Ich hab gleich
den nächsten Termin.“ – „Wie viel Zeit
haben wir noch?“ – „Wie spät ist es?“
– Und am nächsten Morgen reißt uns der
Wecker aufs Neue aus dem Schlaf. Mein Tipp: Entziehen Sie sich auch mal diesem Diktat der Uhr.
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Stellt die Uhr Sie? Oder stellen Sie die Uhr? Im Alltag, wenn wir unseren Aufgaben
nachgehen, erleben wir es oft, dass die Uhr uns fest im Griff hat: Der Tag ist geprägt von Zeit bzw.
Termindruck. Besonders für uns selbst haben wir oft das
Gefühl, zu wenig Zeit zu haben. Nicht wenig Druck ist jedoch selbst produziert: Sogar in der Freizeit schauen wir
ständig auf die Uhr. „Morgen um diese
Zeit kommt der Besuch, und ich muss bis dahin noch ...“,
mögen wir beispielsweise denken. Im Stress nehmen
wir es einfach nicht mehr wahr, dass wir unsere
Zeit schließlich selbst einteilen. Wenn Sie sich oft gestresst und unter
Zeitdruck fühlen, dann können Sie durch gute Planung vermutlich
einiges
daran ändern. Darüber hinaus können
Sie versuchen, sich wenigstens in Ihrer
freien Zeit dem Diktat der Uhr zu
entziehen. | |||
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Gönnen Sie sich öfter eine „Uhrfrei-Zeit“ Legen Sie in Ihrer Freizeit Ihre
Armbanduhr öfter mal ab, ignorieren Sie
auch die Zeitanzeige Ihres Mobiltelefons (stecken Sie es weg). Und
müssen Sie tatsächlich in jedem Zimmer
eine Uhr hängen oder einen Wecker
stehen haben?
Mithilfe uhrfreier Zeiten mildern Sie
nicht nur die durch den Stress entstandene
negative Symbolkraft der Uhr.
Sie unterstreichen für sich, dass nicht die
Uhr Sie beherrscht, sondern Sie die Uhr.
Und Sie verbesseren dadurch sogar Ihr eigenes
Zeitgefühl. Das wird
Ihnen dabei helfen, auch Ihre Arbeitszeit
realistischer einzuteilen. Kurzum: Ihre Uhr ist ein Arbeitsmittel,
kein Motor. Gehen Sie zu Ihrem eigenen Wohl entsprechend damit
um. | |||
Uhrfrei? Ja! Zinslos? Niemals!
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