von simplify Selbstmanagement - Ihr Weg zur inneren Zufriedenheit - E-Mail Newsletter vom Freitag, 29. Januar 2010 | |||
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So entkommen Sie der Perfektionismus-Falle Liebe Leserin, lieber Leser, manche Menschen neigen dazu, alles so
gut wie möglich zu machen. Gehören Sie auch dazu? Bei einigen Arbeiten ist das unbedingt notwendig,
bei anderen aber reine Zeitverschwendung. Meistens reicht ein „halb perfektes“ Ergebnis,
das weniger aufwändig zu erzielen ist
und Ihnen Zeit für wichtige Dinge lässt. Machen Sie sich klar: Perfektionisten geben ihre eigene
Planung aus der Hand. Sie lassen sich
von dem Ziel leiten, alles perfekt zu
machen, statt sich ein der anstehenden
Aufgabe angemessenes Ziel zu setzen
und dieses gut zu erfüllen. Wie viel Zeit
wird auf diese Weise verschwendet! Mit unseren heutigen 4 Tipps entkommen Sie dieser Falle!
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Raus aus der Perfektionismus-Falle: Tipps 1 + 2
1. Setzen Sie selbst Ihren Standard Machen Sie sich, bevor Sie mit der
Erledigung einer Aufgabe beginnen, das
Ziel bewusst, und planen Sie den ihm
entsprechenden Aufwand ein: Was will ich erreichen?
Was ist zu tun, damit ich das
erreiche?
Wie viel Zeit veranschlage ich dafür? Etwas „perfekt“ machen zu wollen, ist
ein so schwammiges Ziel, dass es
unerreichbar ist. Setzen Sie sich durch
die Beantwortung der 3 oben genannten
Fragen jeweils den eigenen, der Aufgabe
angemessenen Qualitätsstandard.
2. Fragen Sie nach den Erwartungen
Wenn Sie eine Aufgabe übernehmen, erkundigen
Sie sich nach dem erwarteten
Ergebnis: Was genau erwartet der Auftraggeber?
Welchen Umfang, welchen Detaillierungsgrad,
welche Präzision erwartet
er?
Wie viel Zeit soll ich investieren? | |||
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Raus aus der Perfektionismus-Falle: Tipps 3 + 4 3. Üben Sie, zu delegieren
Menschen, die zu Perfektionismus neigen,
machen vieles lieber selbst, statt es
zu delegieren. Das erscheint ihnen
sicherer, kostet sie allerdings viel Zeit.
– Geben Sie die Aufgabe ab, und zwar,
ohne das Wie genau vorzugeben,
sondern nur, indem Sie das Ziel und den
Zeitrahmen präzise nennen. Sie werden
erkennen, dass Menschen auf ganz
unterschiedliche Weise gut zum Ziel gelangen
können.
4. Üben Sie Fehler-Toleranz
Perfektionismus entsteht oft aus der
Furcht vor Fehlern, und die produziert
wiederum Perfektionismus – unabhängig
davon, was in dem individuellen
Fall zuerst da war. Überprüfen
Sie Ihren Umgang mit Fehlern. Fällt es
Ihnen schwer, einen Fehler sich selbst,
aber auch anderen gegenüber einzugestehen?
Niemand macht niemals einen
Fehler. Versuchen Sie, sich selbst gegenüber
die Sichtweise „Aus Fehlern kann
ich lernen“ anzugewöhnen. | |||
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