www.orgenda.de
Das Portal für persönliche Weiterentwicklung
Täglich Durchblicken


Was hat es mit den Freimaurern auf sich?

Liebe Leserin, lieber Leser,

nächste Woche soll ein neuer Roman des Bestseller-Autors Dan Brown erscheinen, zunächst in Englisch. „The lost symbol“ lautet der Titel. Bisher ist sein Inhalt noch ein streng gehütetes Geheimnis. Lediglich, dass die Freimaurer darin eine Rolle spielen sollen, ist durchgesickert. Da sie früher als Geheimbund galten, passt das nur allzu gut in Browns bisherige Verschwörungsthemen. Damit Sie mitreden können, stelle ich Ihnen die Freimaurer etwas näher vor.

Mit freundlichen Grüßen


Dunja Herrmann
Redakteurin Täglich Durchblicken

Die Methode macht's!

Anzeige

Was auch immer Sie vorhaben - neue Vereinsmitglieder einarbeiten, Jahreshauptversammlungen vorbereiten, Arbeitsabläufe optimieren, Werbe-Ideen entwickeln oder Pressemitteilungen schreiben - mit der richtigen Methode kommen Sie schnell und erfolgreich ans Ziel!

Wer sind die Freimaurer?

Die heute noch existierenden Freimaurer gingen aus den Steinmetz-Bruderschaften und Bauhütten des Mittelalters hervor, aus Zusammenschlüssen von Menschen aus Bau-Berufen. Freimaurer wollen „das Gute in der Welt vorantreiben“. Ihre Mitglieder streben nach menschlicher Vervollkommnung. Sie orientieren sich an den Idealen der Aufklärung. Ihnen sind Werte wie Brüderlichkeit, Gleichheit, Toleranz und Hilfsbereitschaft sehr wichtig.

Damit lagen die Freimaurer zum Beispiel zu Mozarts Lebzeiten (1756-1791) im Trend: Zwischen Adel, Klerus und Bürgertum gab es Spannungen, die Gesellschaftsstruktur stand in der Kritik. Viele, die sich für Veränderung einsetzten, waren mit ihren Zielen denen der Freimaurer nahe. Gerade in Wien, wo Mozart lebte, konnte es sogar klug sein, einer Loge beizutreten, um gesellschaftliches Ansehen zu genießen. Heute erhoffen sich viele durch die Aufnahme in eine Loge das gesellige Beisammensein in einer Bruderschaft – Freimaurer nennen sich gegenseitig „Brüder“. Im 19. Jahrhundert war das wohltätige Engagement der Freimaurer sehr bedeutend. Spenden an karitative Einrichtungen sind noch üblich.

Wie sind die Freimaurer organisiert?
Die Freimaurer bezeichnen sich als weltweite humanitäre Initiationsgemeinschaft. Der Begriff Initiation kommt aus dem Lateinischen. Die Gemeinschaft setzt ihn mit „Eingang“ oder „in etwas hineingehen“ gleich. Das bedeutet, dass die Freimaurer einen Außenstehenden durch einen rituellen Akt aufnehmen.

Ansonsten sind Freimaurer-Logen wie Vereine aufgestellt, in Dachverbänden – Großlogen – schließen sich mehrere Gemeinschaften zusammen. Der Begriff Loge (französisch für: abgeschlossener Raum) bezeichnet Vereinigungen, die sich nach außen hin in gewissem Maße abgrenzen. Denn: Die Treffen der Freimaurer-Gemeinschaften finden hinter verschlossenen Türen statt – das vermittelt den Anschein eines Geheimbundes. Als solcher sahen ihn die Menschen im 18. Jahrhundert auch an. Ein Freimaurer ist zur Verschwiegenheit verpflichtet und darf nichts über Rituale oder Erkennungszeichen nach draußen tragen. Nur so sei es möglich, innerhalb der Gemeinschaft Ideen und Meinungen frei auszutauschen. Heutzutage präsentieren sich Freimaurerlogen im Internet und laden Gäste zu ihren Zeremonien ein.

Anzeige

STARK wie ein Bär …
SCHNELL wie ein Gepard …
AUSDAUERND wie ein Steppenwolf …

Suchen Sie Möglichkeiten, Ihre sportlichen Leistungen weiter zu steigern?



© 2010 ORGENDA Verlag für persönliche Weiterentwicklung -
ein Verlagsbereich der VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG;
Alle Rechte vorbehalten, Vervielfältigung nur mit Genehmigung des Orgenda Verlags